Noch ist das iPhone 18 Pro Monate von seiner offiziellen Vorstellung entfernt, doch dank neuer Leaks zeichnet sich bereits ein erstaunlich klares Bild ab. Die aktuellen Informationen stammen von Jon Prosser, der sie über sein Format Front Page Tech veröffentlicht hat. Prosser gilt seit Jahren als gut vernetzter Insider, insbesondere wenn es um frühe Design und Hardwareentscheidungen bei Apple geht. Auch wenn Leaks naturgemäß mit Vorsicht zu genießen sind, passen viele der Details ins langfristige Entwicklungsmuster von Apple.
Demnach soll Apple das iPhone 18 Pro wie gewohnt im September präsentieren. Neben einem extrem hochpreisigen faltbaren iPhone wäre es das einzige weitere neue Modell in diesem Herbst und gleichzeitig die deutlich erschwinglichere Option innerhalb des Premium Segments.
Vertrautes Design, neue Farben und ein klarer Wiedererkennungswert
Laut Jon Prosser orientiert sich das Design des iPhone 18 Pro stark am iPhone 17 Pro. Große Umbrüche bleiben aus, was ganz im Sinne von Apples aktueller Designstrategie wäre. Auffälliger wird das Gerät stattdessen durch neue Farben. Intern testet Apple angeblich Burgundy, Braun und Violett. Vor allem der dunkle Burgunder Ton soll dem Pro Modell einen eigenständigeren und hochwertigeren Look verleihen.
Prosser beschreibt das Design als bewusst zurückhaltend. Wer vom Vorgänger wechselt, wird keinen radikal anderen Formfaktor in der Hand halten. Der Unterschied zeigt sich vielmehr in Details und genau dort setzt Apple offenbar an.
Front mit neuem Gesicht: Face ID wandert unter das Display
Eine der spannendsten Aussagen aus dem Front Page Tech Leak betrifft die Vorderseite des Geräts. Apple soll beim iPhone 18 Pro erstmals Face ID unter dem Display integrieren. Die Sensoren verschwinden damit unsichtbar hinter dem Bildschirm, während lediglich die Frontkamera sichtbar bleibt. Diese wird laut Leak nach links versetzt.
Die Dynamic Island bleibt erhalten, allerdings in veränderter Form. Da die Face ID Hardware nicht mehr dort untergebracht ist, wird sie kleiner und dezenter, bleibt aber funktional identisch. Prosser betont, dass Apple an der Dynamic Island festhält, weil sie längst ein zentraler Bestandteil des iOS Erlebnisses ist. Der Effekt erinnert an frühere iPhone Generationen, bei denen nur Kenner den Unterschied sofort erkennen.
Größter Kamera Sprung seit Jahren in Vorbereitung
Besonders weitreichend sind die Leaks zur Kamera. Laut Jon Prosser plant Apple den Einsatz einer variablen Blende. Anders als bisherige iPhones, die ausschließlich auf Software setzen, würde sich die Blendenöffnung physisch anpassen. In dunklen Umgebungen gelangt so mehr Licht auf den Sensor, bei hellem Licht wird sie verkleinert.
Der Vorteil geht über bessere Low Light Fotos hinaus. Eine größere Blendenöffnung ermöglicht eine natürlichere Tiefenunschärfe, wodurch Porträtaufnahmen weniger künstlich wirken. Prosser bezeichnet dieses Upgrade als den größten Kamera Fortschritt seit Einführung mehrerer Kameras im iPhone.
Allerdings relativiert er selbst die Erwartungen. Apple habe diese Technik bereits beim iPhone 17 Pro getestet, sie aber letztlich nicht verbaut. Zudem sei es gut möglich, dass die variable Blende am Ende ausschließlich dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten bleibt.
Kamera Button wird einfacher und günstiger
Auch bei der Bedienung gibt es laut Front Page Tech kleinere, aber praxisnahe Anpassungen. Der aktuelle Kamera Button kombiniert Berührung und Drucksensorik. In der Nutzung wirkt das oft umständlich und ist teuer in der Herstellung.
Für das iPhone 18 Pro soll Apple die kapazitive Touch Funktion streichen und nur noch auf Druck reagieren. Das senkt die Produktions und Reparaturkosten und dürfte die Bedienung im Alltag klarer machen.
Im Inneren soll der neue A20 Pro Chip arbeiten, gefertigt im 2 Nanometer Prozess. Mehr Leistung und höhere Effizienz gelten als gesetzt und dürften erneut für spürbar bessere Akkulaufzeiten sorgen.
Satelliten 5G als leiser, aber massiver Umbruch
Der wohl größte Wandel passiert laut Jon Prosser abseits des sichtbaren Designs. Apple arbeitet demnach daran, 5G Verbindungen direkt über Satelliten zu ermöglichen. Aufbauend auf der seit dem iPhone 14 bekannten Notruf Funktion via Satellit soll das iPhone 18 Pro künftig auch reguläre Netzverbindungen ohne klassische Mobilfunkmasten unterstützen.
Prosser bezeichnet diesen Schritt als echten Gamechanger. Besonders in ländlichen Regionen oder bei Naturkatastrophen könnte diese Technik den Unterschied machen und langfristig den Mobilfunkmarkt verändern.
Viele kleine Schritte mit großer Wirkung
Die von Jon Prosser und Front Page Tech veröffentlichten Leaks zeichnen das Bild eines iPhone 18 Pro, das weniger durch ein neues Äußeres, sondern durch tiefe technische Veränderungen überzeugt. Under Display Face ID, variable Kamera Blende, 2 Nanometer Chip, eigenes Modem und Satelliten 5G deuten auf eine Generation hin, die evolutionär wirkt, aber strategisch enorm wichtig sein könnte.
Wie immer gilt: Bis zur offiziellen Präsentation bleibt Raum für Änderungen. Sollten sich die Leaks jedoch bestätigen, dürfte das iPhone 18 Pro eines der spannendsten Apple Smartphones der letzten Jahre werden.
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