Endlich gibt’s ein Lebenszeichen: Apple hat erste Bilder zur vierten Ted Lasso-Staffel rausgehauen und damit auch bestätigt, dass die neuen Episoden im Sommer 2026 bei Apple TV+ erscheinen sollen. Gedreht wird aktuell – und allein diese Tatsache fühlt sich schon ein bisschen wie eine kleine Erlösung an. Nach dem vermeintlichen Abschied war lange unklar, ob und wie es weitergeht.
Das Wichtigste für alle Fans: Jason Sudeikis ist wieder dabei – nicht nur vor der Kamera, sondern auch hinter den Kulissen als Executive Producer. Das gibt der Sache ein gutes Gefühl, denn genau diese Mischung aus Hauptdarsteller und kreativer Kontrolle war von Anfang an ein zentraler Teil des Ted-Lasso-Erfolgs. Es wirkt nicht wie ein liebloses Revival, sondern wie eine bewusste Rückkehr.
Ich kann’s nicht anders sagen: Ich liebe Ted Lasso. Diese Serie ist für mich wie ein kleiner Reset-Knopf für die Laune – warm, menschlich, witzig und dabei oft viel schlauer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Sie schafft etwas Seltenes: Sie ist optimistisch, ohne naiv zu sein, und emotional, ohne kitschig zu wirken. Genau deshalb hat sie mir von Anfang an so gut gefallen.
Neues Setting, neue Aufgabe
Statt einfach nur „weiter so“ geht Staffel 4 offenbar einen frischen Weg. Wir kehren zwar nach Richmond zurück, aber Ted steht vor einer neuen Mission: Er übernimmt das Training eines Frauenfußballteams in der zweiten Liga. Allein diese Prämisse fühlt sich sehr bewusst gewählt an – nicht als Gimmick, sondern als echte Weiterentwicklung der Geschichte.

Klingt nach einem klassischen Ted-Moment: Jemand unterschätzt ihn, die Aufgabe wirkt riesig, und die Skepsis im Umfeld ist garantiert. Gleichzeitig öffnet dieses neue Setting Raum für neue Konflikte, neue Figuren und neue Dynamiken. Und natürlich auch für die altbekannten Ted-Lasso-Themen: Vertrauen, Kommunikation und der Glaube daran, dass Menschen über sich hinauswachsen können.
Am Ende geht’s – wie so oft – weniger um Tabellenplätze als darum, wie Menschen zusammenfinden, an sich glauben und lernen, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten. Genau diese Perspektive hat die Serie schon immer ausgezeichnet.
Genau das ist ja die Magie von Ted Lasso: Es geht nie nur um Fußball. Es geht um Mut, Teamgeist und dieses leise, aber kraftvolle „Wir schaffen das“, ohne dass es sich billig oder aufgesetzt anfühlt. Die Serie nimmt ihre Figuren ernst – und damit auch die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Viele vertraute Gesichter – plus neue Namen
Neben Sudeikis sollen auch einige Fan-Lieblinge wieder dabei sein: Hannah Waddingham, Juno Temple, Brett Goldstein, Brendan Hunt und Jeremy Swift kehren zurück. Das ist eine gute Nachricht, denn gerade diese Figuren haben das emotionale Rückgrat der Serie gebildet. Ihre Beziehungen untereinander waren oft genauso wichtig wie das Geschehen auf dem Platz.
Gleichzeitig wird der Cast erweitert – neu mit dabei sind Tanya Reynolds, Jude Mack, Faye Marsey, Rex Hayes, Aisling Sharkey, Abbie Hern und Grant Feely. Das dürfte dem Ganzen ordentlich frische Energie geben, gerade mit dem neuen Fokus auf Frauenfußball. Neue Figuren bedeuten neue Perspektiven, neue Reibungspunkte und hoffentlich auch neue Geschichten, die genauso nahbar erzählt werden wie bisher.
Die Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Impulsen fühlt sich jedenfalls genau richtig an – nicht zu viel Nostalgie, aber auch kein radikaler Bruch.
Ohne Spoiler, aber mit einer klaren Ansage
Ich halte mich hier bewusst zurück, was Details zu den bisherigen Staffeln angeht – keine Spoiler. Ted Lasso lebt stark von seinen Momenten, von kleinen Gesten, Dialogen und Entwicklungen, die man am besten unvorbereitet erlebt.
Aber falls du Ted Lasso noch nicht kennst: unbedingt nachholen. Du musst nicht mal Fußball feiern, um reinzukommen. Die Serie funktioniert auch dann, wenn du mit Abseitsregel und Tabellen nichts anfangen kannst. Wenn du Serien magst, die Herz haben, Humor besitzen und dich am Ende irgendwie ein kleines bisschen besser fühlen lassen, bist du hier goldrichtig.
Sommer 2026 ist zwar noch ein Stück hin, aber allein zu wissen, dass Ted zurückkommt – plus erste Bilder – reicht mir schon, um wieder grinsend dazusitzen. Manche Serien lassen einen einfach nicht los. Ted Lasso ist so eine.
mehr zu Movies & Co