Kabellose Ladestationen für mehrere Apple Geräte gibt es inzwischen in nahezu jeder Preisklasse. Viele Modelle unterscheiden sich allerdings kaum voneinander. Das iPhone wird magnetisch befestigt, dahinter wartet eine kleine Ladefläche für die Apple Watch und irgendwo im Sockel befindet sich noch eine Ablage für die AirPods. Wirklich schnell laden die meisten dieser Stationen jedoch nicht. Häufig endet die Leistung bei 15 Watt, teilweise sogar deutlich darunter. Mit der Anker Prime Kabellosen Ladestation will Anker mehr bieten.
Das kompakte Modell kombiniert drei Ladeflächen, einen faltbaren Aufbau, eine aktive Kühlung und den neueren Qi2.2 Standard mit bis zu 25 Watt. Gleichzeitig soll die Station so klein sein, dass sie nicht nur auf dem Schreibtisch oder Nachttisch funktioniert, sondern auch auf Reisen problemlos mitgenommen werden kann.
Das klingt nach einer ziemlich vollständigen Lösung für Nutzer, die sich tief im Apple Ökosystem bewegen. Ganz günstig ist dieser Komfort allerdings nicht. Zum Zeitpunkt des Tests verlangt Anker für die Ladestation 139,99 Euro. Damit bewegt sich das Modell klar im Premiumsegment und muss mehr leisten als nur drei separate Ladekabel zu ersetzen.
Hochwertiges Gehäuse mit erstaunlich viel Gewicht
Schon beim ersten Kontakt vermittelt die Anker Prime einen deutlich hochwertigeren Eindruck als viele einfache Kunststoffstationen. Das Gehäuse wirkt kompakt, dicht verarbeitet und ausgesprochen stabil. Nichts knarzt, die einzelnen Bauteile sitzen sauber zusammen und auch die Scharniere machen einen robusten Eindruck.
Die Unterseite ist mit einer rutschhemmenden Fläche versehen. Dadurch bleibt die Station auch auf glatten Schreibtischen, Nachttischen oder Hotelmöbeln an ihrem Platz. Gerade im Alltag ist das wichtig, denn viele leichtere Ladeständer wandern beim Abnehmen des magnetisch befestigten Smartphones über den Tisch oder müssen mit der zweiten Hand festgehalten werden.
Bei der Anker Prime ist das normalerweise nicht notwendig. Die Kombination aus dem hohen Eigengewicht, der griffigen Unterseite und der sinnvoll abgestimmten Magnetkraft ermöglicht es, das iPhone mit einer Hand abzunehmen. Der Magnet hält das Gerät sicher, klammert sich aber nicht so stark daran fest, dass die gesamte Station angehoben wird. Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail, macht bei täglicher Nutzung aber einen spürbaren Unterschied.
Optisch bleibt die Ladestation angenehm zurückhaltend. Sie ist in Nebelgrau und Glanzweiss erhältlich. Vor allem die graue Ausführung wirkt technisch und modern, ohne auf dem Schreibtisch zu dominant aufzutreten. Die Materialwahl entspricht zwar keinem massiven Aluminiumgehäuse, Verarbeitung und Haptik bewegen sich dennoch auf einem hohen Niveau.
Durchdachter Faltmechanismus für Schreibtisch und Reise
Das zentrale Element der Ladestation ist der klappbare magnetische Ladebereich für das iPhone. Im geschlossenen Zustand liegt die runde Ladefläche flach auf dem Gehäuse. Zum Laden lässt sie sich stufenlos aufrichten und bis zu einem Winkel von ungefähr 60 Grad positionieren. Das Scharnier ist straff genug, um auch größere iPhone Modelle sicher zu halten, lässt sich aber ohne übermäßigen Kraftaufwand verstellen.
Im Hochformat eignet sich das Smartphone während des Ladens beispielsweise zum Lesen von Benachrichtigungen, für Videoanrufe oder als kleine Informationsanzeige auf dem Schreibtisch. Im Querformat kann das iPhone den StandBy Modus von iOS verwenden und eine Uhr, Kalenderinformationen, Fotos oder andere Widgets darstellen.

Hinter dem aufgestellten Smartphone befindet sich die Ladeeinheit für die Apple Watch. Diese ist im geschlossenen Zustand sauber in das Gehäuse integriert und wird durch einen Druckmechanismus ausgeklappt. Das wirkt nicht nur elegant, sondern verhindert auch, dass die kleine Ladefläche beim Transport ungeschützt absteht.
Der Mechanismus vermittelt einen soliden Eindruck und rastet sauber ein. Anker gibt an, die Konstruktion auf mehr als 10.000 Betätigungen getestet zu haben. Wie bei jedem beweglichen Bauteil bleibt eine langfristige Abnutzung zwar grundsätzlich möglich, im normalen Einsatz wirkt das Scharnier jedoch ausreichend robust.
Unterhalb der Apple Watch befindet sich die dritte Ladezone. Hier können AirPods oder andere Ohrhörer mit kabellos ladbarem Case abgelegt werden. Die Oberfläche ist leicht gummiert und verhindert, dass das Ladecase bei einer kleinen Bewegung sofort verrutscht.
Eine magnetische Zentrierung gibt es auf dieser Fläche allerdings nicht. Das Case muss deshalb relativ genau auf dem markierten Bereich liegen. Im Alltag funktioniert das zuverlässig, solange man kurz auf die Platzierung achtet. Wer das Case nur beiläufig auf die Station wirft, kann die Ladespule gelegentlich verfehlen.
Ein Kabel ersetzt drei separate Ladegeräte
Der größte praktische Vorteil der Station zeigt sich auf dem Schreibtisch oder Nachttisch. Statt drei Netzteilen und mehreren Kabeln wird nur noch ein USB C Anschluss benötigt. Die Station lädt gleichzeitig ein kompatibles iPhone, eine Apple Watch und AirPods oder ein anderes Qi fähiges Ohrhörercase.
Das Smartphone erhält dabei abhängig vom Modell bis zu 25 Watt, während für die Apple Watch und die untere Ladefläche jeweils maximal 5 Watt vorgesehen sind.
Im Lieferumfang befinden sich ein USB C Kabel und ein 45 Watt Netzteil. Das ist erfreulich, denn für die volle Leistung verlangt Anker ausdrücklich ein Netzteil mit mindestens 45 Watt. Käufer müssen somit kein zusätzliches Zubehör erwerben, um die maximale Ladegeschwindigkeit nutzen zu können.
Das beiliegende Netzteil ist allerdings nicht ganz so kompakt, wie man es bei einem ausdrücklich auch für Reisen beworbenen Produkt erwarten könnte. Andere aktuelle Anker Netzteile fallen kleiner aus. Für den Einsatz zu Hause spielt das kaum eine Rolle. In einer ohnehin gut gefüllten Techniktasche nimmt der Adapter jedoch zusätzlichen Platz ein.
Wichtig ist außerdem, dass die Station keinen integrierten Akku besitzt. Sie ist kein tragbarer Energiespeicher und funktioniert nur, wenn sie über USB C mit einem Netzteil, einer Powerbank oder einer anderen ausreichend leistungsfähigen Stromquelle verbunden ist.
Qi2.2 sorgt für deutlich schnelleres kabelloses Laden
Das wichtigste Argument für die Anker Prime ist die Ladeleistung. Viele ältere oder günstigere magnetische Ladestationen liefern maximal 7,5 oder 15 Watt. Die Anker Prime unterstützt dagegen Qi2.2 mit bis zu 25 Watt.
Bei kompatiblen iPhones verkürzt sich die Ladezeit dadurch spürbar. Besonders bei kurzen Ladepausen ist der Unterschied relevant. Wer sein Smartphone vor einem Termin, während einer Kaffeepause oder zwischen zwei Ausflügen schnell nachladen möchte, erhält innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Energie als mit einer klassischen 15 Watt Station.
Trotzdem zeigt sich im praktischen Einsatz, dass die Station schneller arbeitet als viele ältere kabellose Ladegeräte. Sie erreicht zwar nicht die maximale Geschwindigkeit eines leistungsfähigen kabelgebundenen USB C Ladegeräts, verringert den Abstand zwischen kabelgebundenem und kabellosem Laden aber deutlich.
Das ist besonders angenehm, weil die magnetische Ausrichtung zuverlässig funktioniert. Das iPhone wird automatisch über der Ladespule zentriert. Eine falsche Platzierung, wie sie bei einfachen flachen Qi Ladepads vorkommen kann, ist praktisch ausgeschlossen.
Dabei ist zu beachten, dass nicht jedes unterstützte iPhone tatsächlich die vollen 25 Watt erreicht. Die maximal verfügbare Leistung hängt vom jeweiligen Modell und der installierten Software ab. Anker nennt beispielsweise bis zu 25 Watt für das iPhone 16 Plus und das iPhone 16 Pro Max, während das iPhone 16 und das iPhone 16 Pro laut Hersteller maximal 22 Watt nutzen.
Auch die Smartphone Hülle spielt eine Rolle. Für die beste Leistung empfiehlt Anker entweder die Nutzung ohne Hülle oder eine MagSafe kompatible Hülle mit einer Dicke von höchstens 2,5 Millimetern. Sehr dicke Schutzhüllen, Metallplatten oder nicht korrekt ausgerichtete Magnetringe können die Ladegeschwindigkeit reduzieren oder den Ladevorgang vollständig verhindern.
AirCool hält Smartphone und Ladefläche kühler
Hohe kabellose Ladeleistungen erzeugen Wärme. Genau hier setzt Anker mit dem AirCool System an. Hinter der magnetischen Ladefläche befindet sich ein kleiner Lüfter, der Luft an der Rückseite des Smartphones vorbeiführt und die beim Laden entstehende Wärme reduziert.
Das ist keine rein kosmetische Funktion. Wird ein Smartphone beim kabellosen Laden zu warm, reduziert das Betriebssystem normalerweise die Ladeleistung. Eine aktive Kühlung kann deshalb dazu beitragen, dass eine höhere Leistung über einen längeren Zeitraum gehalten wird.
Anker spricht von einer um bis zu 30 Prozent reduzierten Wärmeentwicklung. Dieser Wert basiert auf internen Tests und sollte daher nicht als allgemeingültiges Ergebnis für jedes Smartphone und jede Umgebung verstanden werden. Der praktische Effekt ist dennoch nachvollziehbar. Das Smartphone und die magnetische Ladefläche bleiben bei längeren Ladevorgängen spürbar kontrollierter temperiert als bei manchen passiv gekühlten Schnellladestationen.
Vollkommen kalt bleibt das Smartphone natürlich nicht. Kabelloses Laden ist technisch bedingt weniger effizient als eine direkte Kabelverbindung. Ein Teil der Energie wird weiterhin als Wärme abgegeben. AirCool verhindert also keine Erwärmung, hält sie aber besser unter Kontrolle.
Der Lüfter soll laut Anker mit lediglich 19 Dezibel arbeiten. In einem Büro oder Wohnzimmer fällt das Geräusch kaum auf. In einem vollständig ruhigen Schlafzimmer kann jedoch ein leises Surren wahrnehmbar sein. Besonders geräuschempfindliche Nutzer könnten sich daran stören.
Anker hat dafür eine einfache Lösung vorgesehen. Über eine berührungsempfindliche Fläche an der Seite lässt sich der Status der Kühlung prüfen. Durch zweimaliges Antippen kann der Lüfter deaktiviert oder wieder eingeschaltet werden.
Ein blauer Leuchtring signalisiert die aktive Kühlung, ein weißer Ring zeigt den Betrieb ohne Lüfter an. Bei einem ungeeigneten Netzteil oder einem erkannten Metallgegenstand blinkt die Anzeige orange. Nach zehn Sekunden erlischt die Beleuchtung automatisch, sodass die Station auf dem Nachttisch nicht dauerhaft den Raum erhellt.
Wird der Lüfter deaktiviert, kann das iPhone weiterhin geladen werden. Bei hoher Leistung oder einer erhöhten Umgebungstemperatur ist jedoch eher mit einer temperaturbedingten Reduzierung der Ladegeschwindigkeit zu rechnen.
Apple Watch und AirPods laden zuverlässig mit
Während die hohe Leistung der Smartphone Ladefläche im Mittelpunkt steht, erledigen auch die beiden anderen Ladebereiche ihre Aufgabe zuverlässig. Der integrierte Apple Watch Lader unterstützt kompatible Modelle mit bis zu 5 Watt und ist für das Schnellladen neuerer Generationen ausgelegt.
Unterstützt werden laut Anker die Apple Watch Series 1 bis Series 11 sowie die Modelle der Ultra Reihe. Bei neueren Generationen steht Schnellladen zur Verfügung. Die genaue Ladezeit hängt wie üblich vom Modell, dem Akkustand und der Temperatur ab.
Bei geschlossenen Armbändern kann es etwas enger werden. Ein locker herunterhängendes Band kann die untere Ladefläche teilweise verdecken. Besonders bei Metallarmbändern oder nicht vollständig zu öffnenden Modellen sollte die Uhr deshalb sorgfältig positioniert werden.
Die untere Ladefläche liefert ebenfalls bis zu 5 Watt. Für AirPods ist das vollkommen ausreichend, da die kleinen Ladecases ohnehin keine besonders hohe Leistung aufnehmen. Auch andere Qi kompatible Ohrhörer lassen sich verwenden.
Ein Smartphone sollte auf dieser unteren Fläche dagegen nicht eingeplant werden. Dafür ist der Bereich zu klein und die Position unter der aufgestellten Haupteinheit zu unpraktisch.
Sehr angenehm im täglichen Einsatz
Im Alltag überzeugt die Station vor allem durch ihre Einfachheit. Das iPhone wird magnetisch angesetzt, die Apple Watch auf die ausgeklappte Ladefläche gelegt und das AirPods Case im Sockel platziert. Danach muss man sich um nichts mehr kümmern.
Die relativ hohe Bauform im geöffneten Zustand ist auf einem Nachttisch kein Problem. Auf einem sehr aufgeräumten, minimalistischen Schreibtisch wirkt die Station etwas präsenter als ein flaches Ladepad. Dafür bleibt das Smartphone während des Ladens sichtbar und bedienbar.
Besonders praktisch ist die Nutzung im Querformat. Das iPhone wird zur Uhr, zum digitalen Bilderrahmen oder zur kleinen Informationszentrale. Gleichzeitig bleibt der USB C Anschluss des Smartphones frei. Kopfhörer, Speicherzubehör oder anderes USB C Zubehör können deshalb grundsätzlich weiterverwendet werden, sofern die Position des Kabels nicht mit der Station kollidiert.
Wer häufiger direkt auf dem Smartphone schreibt, wird es dennoch lieber von der Station nehmen. Für kurze Eingaben, das Steuern von Musik oder das Wegwischen einer Benachrichtigung ist der Aufbau stabil genug.
Weniger gelungen ist die Empfindlichkeit der glänzenden und gummierten Flächen gegenüber Staub und Fingerabdrücken. Besonders auf der dunkleren Ausführung werden feine Partikel relativ schnell sichtbar. Die Flächen lassen sich zwar einfach reinigen, vollkommen pflegeleicht ist das Design aber nicht.
Kompakt, aber nicht unbedingt ultramobil
Anker positioniert die Ladestation auch als Reisebegleiter. Das faltbare Konzept und die kompakten Abmessungen sprechen grundsätzlich dafür. Statt drei Ladegeräten werden nur eine Station, ein Kabel und ein Netzteil benötigt.
Trotzdem ist die Anker Prime nicht automatisch die beste Lösung für jedes Reiseprofil. Die Station wiegt 230 Gramm, hinzu kommen Netzteil und Kabel. In einer größeren Reisetasche fällt das kaum ins Gewicht. Wer ausschließlich mit einem kleinen Rucksack reist oder sein Technikzubehör möglichst leicht halten möchte, findet deutlich leichtere Alternativen.
Auch die Dicke von gut drei Zentimetern macht sich in einer flachen Techniktasche bemerkbar. Die Ladestation verschwindet nicht so unauffällig zwischen Kabeln und Adaptern wie ein dünnes Ladepad.
Auf der anderen Seite spart sie am Zielort viel Platz. Im Hotelzimmer reicht eine einzelne Steckdose, um drei Geräte zu laden. Gleichzeitig dient das iPhone als Wecker oder Uhr. Gerade bei mehrtägigen Reisen ist dieser Komfort oft wertvoller als das etwas höhere Gewicht.
Die Reiseeignung hängt daher stark von den eigenen Prioritäten ab. Für einen längeren Urlaub, eine Geschäftsreise oder einen festen Arbeitsplatz unterwegs ist die Station ausgezeichnet geeignet. Für besonders leichtes Gepäck oder kurze Tagesausflüge ist sie eher überdimensioniert.
Der hohe Preis bleibt das größte Hindernis
Mit 139,99 Euro ist die Anker Prime Kabellose Ladestation kein spontaner Zubehörkauf. Es gibt zahlreiche 3 in 1 Modelle, die deutlich weniger kosten. Diese bieten häufig ebenfalls magnetisches Laden, eine Apple Watch Ladefläche und einen Bereich für AirPods.
Der höhere Preis erklärt sich durch die Kombination aus Qi2.2 mit bis zu 25 Watt, aktiver Kühlung, stabiler Mechanik, hochwertiger Verarbeitung und dem mitgelieferten 45 Watt Netzteil. Viele günstigere Stationen liefern nur 15 Watt, verzichten auf eine aktive Kühlung oder werden ohne ausreichend leistungsfähigen Adapter verkauft.
Trotzdem bleibt die Frage, ob diese Vorteile im eigenen Alltag wirklich benötigt werden. Wer sein iPhone hauptsächlich über Nacht lädt, profitiert kaum davon, ob der Akku nach zwei oder drei Stunden vollständig geladen ist. In diesem Szenario reicht eine langsamere und günstigere Station meistens aus.
Wer dagegen regelmäßig kurze Ladepausen nutzt, mehrere Apple Geräte besitzt und eine möglichst aufgeräumte Lösung sucht, kann die höhere Investition leichter rechtfertigen. Die aktive Kühlung und die höhere Ladeleistung sind dann keine reinen Datenblattmerkmale, sondern bieten einen konkreten praktischen Vorteil.
Das Preis Leistungsverhältnis ist somit nicht schlecht, aber stark vom Nutzungsprofil abhängig. Die Station ist kein Schnäppchen und versucht auch keines zu sein. Sie richtet sich an Nutzer, die eine besonders hochwertige und schnelle Komplettlösung suchen.
Fazit
Die Anker Prime Kabellose Ladestation gehört zu den technisch interessantesten faltbaren 3 in 1 Ladegeräten für Apple Nutzer. Sie verbindet bis zu 25 Watt Qi2.2 Ladeleistung, einen integrierten Apple Watch Lader, eine zusätzliche Ladefläche für AirPods und eine aktive Kühlung in einem erstaunlich kompakten Gehäuse.
Verarbeitung, Stabilität und Bedienung überzeugen. Das hohe Gewicht sorgt dafür, dass die Station auf dem Schreibtisch sicher steht und das iPhone mit einer Hand abgenommen werden kann. Der Faltmechanismus wirkt robust, die Magnetkraft ist gut abgestimmt und das mitgelieferte 45 Watt Netzteil macht zusätzliche Anschaffungen überflüssig.
Die größten Kritikpunkte bleiben der hohe Preis und die nur bedingt überzeugende Mobilität. Die Station ist kompakt, aber mit 230 Gramm nicht besonders leicht. Zusammen mit Netzteil und Kabel entsteht ein Paket, das eher für komfortorientierte Reisende als für Minimalisten gedacht ist.
Wer lediglich über Nacht laden möchte, findet günstigere Alternativen. Wer dagegen ein aktuelles iPhone, eine Apple Watch und AirPods besitzt, Wert auf eine saubere Ladestation legt und möglichst schnell kabellos laden möchte, erhält mit der Anker Prime eine der derzeit vollständigsten Lösungen dieser Geräteklasse.
mehr zu Anker
>Steilvorlage für den Technik Sommer: Anker startet mit starken Prime Days Angeboten in die WM Zeit
Test
Anker Prime Kabellose Ladestation (3-in-1)
Die Anker Prime überzeugt mit hoher Qi2.2 Ladeleistung, stabiler Verarbeitung, aktiver Kühlung und komfortabler Bedienung. Preis und Gewicht fallen allerdings deutlich aus. Für Nutzer mit iPhone, Apple Watch und AirPods ist sie dennoch eine der besten Komplettlösungen.
PROS
- Hohe Qi2.2 Ladeleistung
- aktive Kühlung
- hochwertige Verarbeitung
- 45W Netzteil im Lieferumfang
- Starke Magnethalterungen
CONS
- hohe UVP
- hohes Gewicht (für die Größe)
- Lüfter ist hörbar
- Primär für Apple Produkte gemacht