Kamera-Fetischisten sowie Smartphone-Fans blicken derzeit gespannt auf die kommenden Tage, denn der chinesische Hersteller Vivo hat das Geheimnis um den Release seines neuen Flaggschiffs offiziell gelüftet.
In einer breit angelegten Werbekampagne wurde der 30. März 2026 nun final als der Tag bestätigt, an dem das X300 Ultra der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Vivo möchte mit diesem Modell offensichtlich die absolute Krone in der Welt der Smartphonefotografie zurückerobern und die Messlatte für die gesamte Konkurrenz noch ein ganzes Stück höher legen. Nach den offiziellen Teasern zeichnet sich ein Bild ab, das Liebhaber mobiler Fotografie weltweit aufhorchen lässt.
Es geht hierbei nicht nur um eine einfache Modellpflege eines Vorgängers, sondern um eine echte Machtdemonstration in Sachen optischer Präzision. Das Gerät wird intern unter dem Codenamen Thanos gehandelt, und die offizielle Bestätigung des Termins lässt darauf schließen, dass Vivo sich seiner Sache extrem sicher ist und das Auslöschen jeglicher Zweifel an der technischen Überlegenheit plant.
Ein Kamerasystem der Superlative
Das absolute Highlight des neuen Flaggschiffs ist zweifellos die rückseitige Kameraeinheit, welche in einem massiven kreisförmigen Modul auf der Rückseite untergebracht ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen des Geräts gelten die Kameraspezifikationen durch die offizielle Zusammenarbeit mit Zeiss als gesetzt. Vivo setzt hier auf eine Kooperation, die es so im Mobilfunkbereich noch nicht gegeben hat.

Die Hauptkamera nutzt den brandneuen 200 Megapixel Sony LYT 901 Sensor im Format von 1/1.12 Zoll. Besonders spannend ist die strategische Entscheidung für eine feste Brennweite von 35 Millimetern, was deutlich näher an der klassischen Reportagefotografie liegt als die üblichen Weitwinkelobjektive anderer Hersteller. Unterstützt wird dieser Sensor durch eine hochentwickelte CIPA 6.5 Bildstabilisierung, die selbst bei unruhiger Hand oder bei Nachtaufnahmen für knackscharfe Ergebnisse sorgen dürfte.
Doch damit nicht genug, denn auch beim Telezoom bricht Vivo Rekorde. Die Periskop Kamera verfügt ebenfalls über einen gewaltigen 200 Megapixel Sensor von Samsung und bietet eine native Brennweite von 85 Millimetern. Für echte Fotografiebegeisterte bietet Vivo zusätzlich externe Zeiss Teleconverter an, welche die optische Reichweite auf 200 Millimeter oder sogar 400 Millimeter erweitern können. Das macht das Smartphone theoretisch zu einem vollwertigen Ersatz für schwere Systemkameras bei Sportveranstaltungen oder in der Naturfotografie. Ein zusätzlicher 5 Megapixel Spektralsensor mit zwölf Kanälen sorgt zudem für eine extrem präzise Erfassung des Lichts, was zu einer sehr natürlichen Farbwiedergabe führt. Hauttöne und schwierige Lichtstimmungen werden dadurch lebensecht und ohne digitale Verfälschungen eingefangen.
Leistung und Ausdauer im Reich der Spekulationen
Während die Kamera fast schon greifbar wirkt und durch offizielle Teaser untermauert wurde, bewegen wir uns beim restlichen Innenleben des Geräts noch komplett im Bereich der Spekulationen und Gerüchte. Nichts von der reinen Systemhardware wurde bisher von offizieller Seite final bestätigt. Branchenkenner tippen jedoch darauf, dass unter der Haube das Beste verbaut wird, was der Markt aktuell hergeben kann. Das X300 Ultra könnte demnach vom neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 angetrieben werden, der in ersten inoffiziellen Benchmarks bereits Rekordwerte erzielt haben soll. In Kombination mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und der Option auf ein Terabyte internen Speicher wäre das Gerät für alle kommenden Aufgaben gerüstet.
Vivo X300 Ultra 🚨
💔 6600mAh Battery 🔋
Though it has LTPO but 2k 144Hz … It’s not enough ❌VS1 and V3+ image enhancement chip
✅ VS1 pre-processes every frame
✅ V3+ Chip handles post-processing &
helps in 4K cinematic video #vivo #vivoX300Ultra pic.twitter.com/yz0WRGnnwq— Ayan Ghosh 🦅 (@ayansonunigam) March 19, 2026
Damit diesem Kraftpaket nicht vorzeitig die Puste ausgeht, wird in der Gerüchteküche über einen 6600 mAh Akku gemunkelt, der auf einer modernen Basis aus Silizium und Kohlenstoff basiert. Diese Technologie ermöglicht eine extrem hohe Energiedichte bei vergleichsweise geringem Platzbedarf im Gehäuse. Geladen werden soll dieser Stromspeicher kabelgebunden mit schnellen 100 Watt oder kabellos mit immerhin noch 40 Watt. Ob diese Werte am Ende tatsächlich so im Datenblatt stehen werden, bleibt abzuwarten, da Vivo sich hierzu abseits der Kamerasparte noch in Schweigen hüllt.
Display und Designsprache unter der Lupe
Auch beim Bildschirm und dem äußeren Erscheinungsbild stützen wir uns derzeit noch auf Leaks und Berichte der Zuliefererkette. Es gilt in der Szene als wahrscheinlich, dass Vivo ein 6,82 Zoll großes OLED Panel von BOE verbauen wird. Dieses soll eine knackige 2K Auflösung sowie eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz dank modernster LTPO Technik bieten. Ein sehr interessanter Trend, der sich hier abzeichnet, ist die scheinbare Rückkehr zum flachen Design. Das Display verzichtet den Gerüchten nach auf stark gekrümmte Kanten, was viele Nutzer freuen dürfte, die in der Vergangenheit mit Fehleingaben oder nervigen Spiegelungen am Rand zu kämpfen hatten.
Software und der Blick auf den Marktstart
Was das Betriebssystem angeht, wird in Fankreisen fest mit der Auslieferung auf Basis von Android 16 gerechnet, über das Vivo seine eigene Benutzeroberfläche OriginOS 6 stülpt. Diese Software soll speziell für die neuen Kamerasysteme optimiert worden sein und bietet unter anderem einen professionellen Videomodus, der Aufnahmen in 4K mit 120 Bildern pro Sekunde und 10 Bit Log unterstützt. Das würde Filmemachern völlig neue Möglichkeiten in der Nachbearbeitung direkt am Handy eröffnen.
Preislich wird sich das absolute Topmodell laut ersten Schätzungen von Marktbeobachtern wohl im Bereich von umgerechnet 950 Euro für die Basisversion bewegen. Die Variante mit integrierter Satellitenkommunikation und maximalem Speicher wird preislich sicher deutlich darüber angesiedelt sein. Ob und wann das X300 Ultra den Weg nach Europa findet, bleibt bis zum Event am 30. März ein gut gehütetes Geheimnis der Konzernführung. Die Zeichen stehen jedoch gut, dass Vivo dieses Mal einen globalen Rollout kurz nach der chinesischen Premiere plant, um der Konkurrenz weltweit die Stirn zu bieten.
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