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DJI Osmo Pocket 4 im Test: Die Hosentaschen Kamera wird erwachsen

Mit der Osmo Pocket 4 macht DJI aus der kleinen Gimbal Kamera ein noch stärkeres Creator Werkzeug. Der Test zeigt, für wen sich die Creator Combo wirklich lohnt und wer beim Smartphone bleiben kann.

Markus Lugert von Markus Lugert
9. Mai 2026
in Reviews, Foto/Video
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DJI Osmo Pocket 4
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Die DJI Osmo Pocket Reihe war schon immer ein kleines Gegenargument zu großen Kamera Setups. Während andere mit Kamera, Gimbal, Mikrofon, ND Filtern, Stativ und halbem Rucksack losziehen, steckt man die Pocket in die Jackentasche und ist in wenigen Sekunden aufnahmebereit. Genau dieser Reiz bleibt auch beim DJI Osmo Pocket 4 erhalten.

Getestet wurde die DJI Osmo Pocket 4 Creator Combo, also nicht nur die Kamera selbst, sondern das Gesamtpaket mit Zubehör. Und genau das ist wichtig, denn die Pocket 4 lebt nicht nur von ihrem Sensor oder ihrem Gimbal. Sie lebt davon, wie schnell man mit ihr ins Arbeiten kommt. Einschalten, Bildschirm drehen, Motiv wählen, aufnehmen. Klingt simpel, ist aber im Alltag ein riesiger Vorteil.

Mit dem 1 Zoll CMOS Sensor, Videoaufnahmen mit bis zu 4K und 240 Bildern pro Sekunde, 14 Blendenstufen Dynamikumfang, 10 Bit D Log, 3 Achsen Stabilisierung, 2 fach verlustfreiem Zoom und 107 GB internem Speicherliest sich die Osmo Pocket 4 auf dem Papier deutlich ambitionierter als ihre Vorgänger. Gleichzeitig bleibt sie mit 190,5 Gramm erstaunlich kompakt. Die entscheidende Frage ist also nicht, ob DJI technisch nachgelegt hat. Das sieht man sofort. Die entscheidende Frage ist, ob die Pocket 4 im Alltag wirklich so viel besser ist, dass sie Smartphone, Actioncam oder kleine Systemkamera häufiger in der Tasche lässt.

Kleines Gehäuse, großer Anspruch

Der erste Eindruck ist typisch DJI. Die Osmo Pocket 4 wirkt sauber verarbeitet, präzise zusammengesetzt und insgesamt hochwertiger, als es die Abmessungen vermuten lassen. Mit 144,2 mal 44,4 mal 33,5 Millimetern bleibt sie eine echte Hosentaschen Kamera, auch wenn sie nicht mehr ganz so spielzeughaft klein wirkt wie die ersten Pocket Modelle. Das zusätzliche Volumen kommt ihr aber zugute. Sie liegt besser in der Hand, fühlt sich ruhiger an und vermittelt mehr Kontrolle.

DJI Osmo Pocket 4Besonders positiv fällt der neue Touchscreen auf. Das 2 Zoll Display ist nicht riesig, aber für diese Geräteklasse angenehm groß, ordentlich scharf und mit 1000 Nits auch draußen gut ablesbar. Gerade bei starkem Sonnenlicht ist das ein echter Fortschritt, weil man nicht permanent raten muss, ob Fokus, Belichtung und Bildausschnitt wirklich passen. Die drehbare Display Konstruktion bleibt zudem einer der cleversten Punkte des Konzepts. Hochformat und Querformat wechseln ohne Fummelei, was für Instagram Reels, TikTok, YouTube Shorts und klassische YouTube Videos gleichermaßen praktisch ist.

Neu und im Alltag sehr willkommen sind die zwei zusätzlichen physischen Tasten unterhalb des Touchscreens. DJI ergänzt die Osmo Pocket 4 hier um eine eigene Zoom Taste und eine benutzerdefinierte Taste. Das klingt nach einer kleinen Änderung, fühlt sich in der Praxis aber nach einem spürbaren Komfortgewinn an. Gerade bei einer so kompakten Kamera ist jede Funktion hilfreich, die man nicht erst über den Touchscreen suchen muss.

DJI Osmo Pocket 4Die Zoom Taste erlaubt einen schnellen Wechsel zwischen 1 fach und 2 fach Zoom. Befindet man sich gerade bei 1 fach, springt die Kamera per Tastendruck direkt auf 2 fach. Ist ein anderer Zoomwert aktiv, führt ein Tastendruck zurück auf 1 fach. Per Doppeldruck lässt sich außerdem direkt der 4 fach Zoom aktivieren. Für schnelle B Roll, Detailaufnahmen oder spontane Perspektivwechsel ist das sehr praktisch, weil man den Bildausschnitt ändern kann, ohne die Aufnahme unnötig zu unterbrechen oder auf dem kleinen Display herumzuwischen.

Noch spannender ist die benutzerdefinierte Taste, weil sie die Bedienung stärker an den eigenen Workflow anpasst. Per Gedrückthalten lassen sich zuvor definierte Funktionen schnell aufrufen. Dazu zählen etwa der Wechsel des Gimbal Modus, Foto oder Video, Schnellaufnahme, der Wechsel zwischen C1 und C2, C1 Schnellaufnahme, das Drehen oder Neuzentrieren des Gimbals, das Aktivieren oder Deaktivieren der Gimbal Sperre, das Ein und Ausschalten des Fülllichts sowie der Wechsel zwischen Folgen und FPV. Gerade wer regelmäßig mit der Pocket 4 arbeitet, wird diese Taste schnell zu schätzen wissen. Sie macht aus der kleinen Kamera kein Profi Bedienmonster, reduziert aber genau die kleinen Menüwege, die unterwegs nerven können.

Die Bedienung wirkt dadurch insgesamt erwachsener. DJI hat sichtbar verstanden, dass eine Pocket Kamera nicht nur für schnelle Urlaubsschnipsel gedacht ist. Wer regelmäßig produziert, will nicht jedes Mal durch Menüs tauchen. Die wichtigsten Funktionen sind schneller erreichbar, der Wechsel zwischen Modi klappt zuverlässig und auch Einstellungen wie Belichtung, Fokusverhalten oder Farbprofil sind logisch platziert. Trotzdem bleibt die Lernkurve flach. Wer schon einmal mit einer DJI Kamera gearbeitet hat, ist nach wenigen Minuten drin. Wer neu einsteigt, braucht etwas Zeit, fühlt sich aber nicht erschlagen.

Ganz perfekt ist das Handling dennoch nicht. Die Osmo Pocket 4 ist weiterhin sehr kompakt, und genau das bringt Grenzen mit sich. Große Hände wünschen sich gelegentlich mehr Griffgefühl. Auch der Touchscreen bleibt naturgemäß kleiner als bei einem Smartphone. Feine Einstellungen funktionieren, aber man merkt, dass DJI hier immer zwischen Mobilität und Bedienkomfort balancieren muss. Die zusätzlichen Tasten helfen spürbar, ersetzen aber kein großes Bedienlayout. Die Creator Combo entschärft dieses Problem teilweise, weil das Zubehör die Kamera im Alltag griffiger und flexibler macht.

Die Creator Combo macht aus der Pocket erst ein rundes Set

Die getestete Creator Combo ist aus meiner Sicht die sinnvollere Version der Osmo Pocket 4, zumindest für alle, die mehr als nur gelegentliche Clips aufnehmen wollen. Der Grund ist einfach. Die Kamera selbst ist stark, aber erst mit zusätzlichem Zubehör wird daraus ein Setup, das man wirklich stressfrei im Alltag nutzt. Während die Standard Version bereits die wichtigsten Basics mitbringt, legt die Creator Combo genau an den Stellen nach, an denen man im echten Drehalltag sonst schnell weiteres Zubehör kaufen würde.

DJI Osmo Pocket 4Zum Lieferumfang der Creator Combo gehören zusätzlich unter anderem der DJI Mic 3 Transmitter, ein magnetischer Clip für das Mikrofon, ein DJI Mic 3 Magnet, zwei Windschutze in Schwarz sowie Schwarz Grau, ein magnetisches Ladekabel für den DJI Mic 3 Transmitter, das Osmo Pocket 4 Fill Light, das Osmo Mini Tripod, ein Weitwinkelobjektiv sowie eine zusätzliche Tragetasche. Damit ist das Paket deutlich stärker auf Vlogging, Interviews, Reisevideos, Social Media Content und kleine redaktionelle Drehs ausgelegt als die Standard Combo.

DJI Osmo Pocket 4Besonders wichtig ist dabei der DJI Mic 3 Transmitter. Der interne Ton der Osmo Pocket 4 ist für schnelle Clips brauchbar, aber wer regelmäßig vor der Kamera spricht, merkt sofort den Unterschied eines externen Funkmikrofons. Stimmen klingen näher, klarer und weniger abhängig davon, wie die Kamera gerade gehalten wird. Gerade draußen, auf Messen, in halligen Räumen oder bei spontanen Moderationen ist das ein enormer Vorteil. Praktisch ist auch, dass der Transmitter in der Creator Combo bereits auf die Kamera abgestimmt ist und sich dadurch sehr unkompliziert in den Workflow einfügt. Magnet, Clip und Windschutz machen das Ganze alltagstauglich, weil man das Mikrofon schnell an Kleidung befestigen und auch bei leichtem Wind brauchbare Sprachaufnahmen erzielen kann.


Das Osmo Pocket 4 Fill Light ist ein weiteres Zubehörteil, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, in der Praxis aber oft den Unterschied macht. Kleine Kameras kämpfen in Innenräumen, bei Gegenlicht oder abends schnell mit flachen Gesichtern, dunklen Augenpartien und matschigen Details. Ein kompaktes Aufhelllicht löst nicht jedes Low Light Problem, hilft aber enorm bei Vlogs, Produktaufnahmen oder kurzen Moderationen in schwieriger Beleuchtung. Gerade für Creator, die nicht immer ein großes Licht Setup mitnehmen wollen, ist das Fill Light ein sinnvoller Bonus.

Auch das Osmo Mini Tripod passt sehr gut zum Konzept. Die Pocket 4 ist zwar primär eine Handkamera, aber viele Aufnahmen profitieren davon, wenn man sie schnell irgendwo abstellen kann. Für Talking Head Clips, Produkt Shots, Timelapses, Interviews oder kurze Selfie Sequenzen ist das Mini Stativ deutlich praktischer, als die Kamera irgendwo anzulehnen oder zusätzliches Zubehör mitzuschleppen. Zusammen mit dem Tracking der Kamera entsteht dadurch ein kleines Solo Creator Setup, das erstaunlich wenig Platz braucht.

Das Weitwinkelobjektiv ist vor allem für Vlogs und enge Räume interessant. Wer sich selbst filmt, bekommt mehr Umgebung ins Bild und muss den Arm nicht ganz so weit ausstrecken. Auch bei Reiseaufnahmen, Innenräumen oder Gruppenmomenten ist der zusätzliche Bildwinkel hilfreich. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass dadurch jede Aufnahme automatisch besser wird. Wie bei vielen Weitwinkelaufsätzen können Perspektive und Randbereiche etwas spezieller wirken. Für klassische Vlogs ist es aber ein klarer Mehrwert.

Die zusätzliche Tragetasche rundet das Paket sinnvoll ab, weil die Creator Combo eben nicht nur aus einer Kamera besteht. Mikrofon, Licht, Stativ, Windschutz und Objektiv wollen ordentlich verstaut werden. Genau hier zeigt sich, dass DJI das Set nicht nur als Zubehörliste versteht, sondern als mobiles Gesamtpaket. Alles hat seinen Platz, ist schnell griffbereit und bleibt unterwegs besser geschützt. Das klingt banal, entscheidet im Alltag aber oft darüber, ob man ein Setup wirklich mitnimmt oder irgendwann doch zu Hause lässt.


Gerade unterwegs ist das ein Vorteil. Die Osmo Pocket 4 ist eine Kamera, die man spontan benutzt. Genau deshalb muss das Zubehör ebenfalls schnell funktionieren. In der Praxis bedeutet das: auspacken, aufstecken, koppeln, loslegen. Wenn man erst Adapter sucht oder mehrere Geräte einzeln starten muss, geht der Charme der Pocket Reihe verloren. Die Creator Combo hält diese Einstiegshürde angenehm niedrig.

Natürlich kostet das Paket mehr. Und ja, wer bereits DJI Zubehör besitzt, sollte genau prüfen, was wirklich doppelt vorhanden wäre. Für Neueinsteiger und Creator, die ein möglichst vollständiges Mini Setup suchen, ist die Creator Combo aber klar die attraktivere Wahl. Die Standardversion kann viel, die Creator Combo macht daraus ein Werkzeug.

Bildqualität: Der 1 Zoll Sensor macht den Unterschied

Der wichtigste Fortschritt steckt im Inneren. Der 1 Zoll CMOS Sensor gibt der Osmo Pocket 4 sichtbar mehr Spielraum. Besonders bei Tageslicht liefert die Kamera ein sehr sauberes, detailreiches und angenehm plastisches Bild. Farben wirken im Standardprofil gefällig, aber nicht völlig überzogen. Hauttöne bleiben meist natürlich, die Schärfung ist nicht mehr so aggressiv, wie man es von manch kleiner Kamera kennt, und feine Strukturen werden überzeugend wiedergegeben.

DJI Osmo Pocket 4Der größere Sensor zahlt vor allem in Situationen ein, in denen kleinere Actioncams oder Smartphones schnell künstlich wirken. Bei Innenaufnahmen, bewölktem Himmel, Gegenlicht oder abendlichen Straßenszenen bleibt das Bild länger ruhig und kontrolliert. Rauschen ist natürlich nicht verschwunden, aber es tritt später und weniger störend auf. Die Pocket 4 wirkt dadurch weniger wie eine reine Schönwetter Kamera.

Auch der Dynamikumfang ist ein deutlicher Pluspunkt. DJI spricht von 14 Blendenstufen, und in der Praxis merkt man vor allem, dass helle Himmel und dunkle Schatten besser zusammengehalten werden. Das heißt nicht, dass die Osmo Pocket 4 eine Vollformatkamera ersetzt. Ausgebrannte Highlights bleiben bei harten Kontrasten ein Thema, und wer unachtsam gegen die Sonne filmt, bekommt weiterhin Grenzen aufgezeigt. Aber für ein Gerät dieser Größe ist der Spielraum beeindruckend.

Besonders spannend ist 10 Bit D Log. Wer direkt aus der Kamera veröffentlichen möchte, kann beim Standardprofil bleiben und bekommt schnell brauchbare Ergebnisse. Wer aber regelmäßig schneidet und farblich nachbearbeitet, bekommt mit D Log deutlich mehr Flexibilität. Das Material lässt sich angenehmer graden, Übergänge in Himmel, Haut und Schatten wirken feiner, und der Look kann stärker an den eigenen Stil angepasst werden. Für professionelle Workflows ist das ein echtes Argument.

Trotzdem sollte man die Pocket 4 nicht romantisieren. Sie bleibt eine winzige Kamera mit fest verbauter Optik. Der Look ist sehr gut, aber nicht magisch. Natürliches Bokeh ist begrenzt, extreme Low Light Szenen bleiben herausfordernd, und bei schnellen Helligkeitswechseln muss die Automatik gelegentlich sichtbar nachregeln. Wer volle Kontrolle wie bei einer spiegellosen Kamera erwartet, wird Grenzen finden. Wer aber eine kleine Kamera sucht, die ohne großes Setup auffällig gutes Material liefert, bekommt hier sehr viel geboten.

Beispiele zur Bildqualität gibts im Video auf unserem Kanal (oder hier):

4K mit 240 Bildern pro Sekunde: beeindruckend, aber nicht immer nötig

Ein großes Schlagwort ist die Aufnahme mit bis zu 4K und 240 Bildern pro Sekunde. Das klingt spektakulär, und technisch ist es das auch. Zeitlupen wirken damit extrem flüssig, Bewegungen lassen sich dramatisch verlangsamen und gerade bei Sport, Produktaufnahmen, Wasser, Haaren, Lichtreflexen oder schnellen Bewegungen entstehen sehr hochwertige Sequenzen.

In der Praxis ist dieser Modus aber eher Spezialwerkzeug als Alltagseinstellung. Die Datenmengen steigen, Licht wird wichtiger und nicht jede Szene gewinnt automatisch durch maximale Zeitlupe. Für klassische Vlogs, Reisevideos oder Reportage Clips reichen 4K mit 25, 30, 50 oder 60 Bildern pro Sekunde völlig aus. Dort überzeugt die Pocket 4 vor allem durch ihre Stabilisierung, ihren Look und ihre Geschwindigkeit.

Trotzdem ist es gut, diese Reserve zu haben. Die Osmo Pocket 4 fühlt sich dadurch weniger begrenzt an. Man kann spontan entscheiden, ob eine Szene in normaler Geschwindigkeit oder als starke Zeitlupe besser funktioniert. Gerade für Creator, die viel B Roll aufnehmen, ist das ein echter Mehrwert. Ein vorbeifahrendes Fahrrad, ein Glas Wasser, eine Kamerafahrt durch eine Stadt, eine Produktdrehung auf dem Tisch: Solche Szenen profitieren sichtbar von hoher Bildrate.

Wichtig ist nur, dass man diesen Modus bewusst nutzt. Wer ständig alles in maximaler Qualität und höchster Bildrate filmt, belastet Speicher, Akku und Schnittrechner unnötig. Die Pocket 4 kann viel, aber sie belohnt einen klaren Workflow.

Stabilisierung: Der Gimbal bleibt der große Trumpf

Der 3 Achsen Gimbal ist weiterhin das Herzstück der Osmo Pocket 4. Genau hier unterscheidet sie sich am stärksten von Actioncams und Smartphones. Während elektronische Stabilisierung immer ein wenig nach digitalem Trick aussieht, wirkt die mechanische Stabilisierung der Pocket 4 natürlicher. Bewegungen werden nicht einfach weggerechnet, sondern physisch abgefedert. Das Ergebnis sind ruhige, gleitende Aufnahmen, die direkt hochwertiger aussehen.

Beim Gehen, Schwenken und Verfolgen von Motiven spielt die Kamera ihre Stärke voll aus. Gerade Reisesequenzen, Messeberichte, Produktvideos oder kurze Magazinbeiträge profitieren davon. Man muss nicht perfekt laufen, nicht ständig mit beiden Händen arbeiten und auch kein externes Gimbal aufbauen. Die Pocket 4 nimmt einem viel Arbeit ab.

DJI Osmo Pocket 4Besonders gut gefällt, dass DJI die Bewegungen nicht komplett sterilisiert. Gute Stabilisierung bedeutet nicht, dass jede Aufnahme aussieht, als würde sie auf Schienen fahren. Die Osmo Pocket 4 lässt noch genug natürliche Bewegung übrig, damit Clips lebendig bleiben. Wer möchte, kann den Gimbal je nach Situation anders reagieren lassen, etwa ruhiger für cineastische Shots oder direkter für Vlogs.

Bei sehr schnellen Bewegungen, abrupten Richtungswechseln oder wilden Action Szenen hat das Konzept aber Grenzen. Eine Actioncam bleibt robuster, unkomplizierter montierbar und weniger empfindlich. Die Osmo Pocket 4 ist keine Kamera, die man bedenkenlos an ein Mountainbike, einen Helm oder ein Surfbrett hängt. Sie ist eher die Kamera für kontrollierte Bewegung. Und genau dort ist sie hervorragend.

ActiveTrack und Autofokus: Meist zuverlässig, manchmal etwas zu selbstbewusst

Für Solo Creator ist Tracking fast genauso wichtig wie Bildqualität. Die Osmo Pocket 4 kann Motive automatisch verfolgen, Gesichter erkennen und den Bildausschnitt entsprechend anpassen. In vielen Alltagssituationen funktioniert das sehr gut. Wer sich vor der Kamera bewegt, durch einen Raum läuft oder beim Vloggen nicht komplett statisch stehen möchte, bekommt deutlich mehr Freiheit.

DJI Osmo Pocket 4Das Tracking wirkt schneller und souveräner als früher. Die Kamera bleibt gut am Motiv, korrigiert sauber nach und verliert Personen nicht sofort, wenn sie sich leicht drehen oder kurz aus dem Zentrum geraten. Für Moderationen, Unboxings, Kochvideos, Technik Reviews oder kleine Reportage Situationen ist das enorm praktisch. Man kann alleine filmen und bekommt trotzdem Aufnahmen, die weniger nach improvisiertem Selfie aussehen.

Der Autofokus arbeitet ebenfalls zuverlässig. Gesichter und Produkte werden schnell erkannt, Fokuswechsel sind meistens weich genug und die Kamera pumpt seltener als viele ältere Kompaktlösungen. Gerade bei Produktshots ist das wichtig, weil die Pocket 4 oft für genau solche Szenen genutzt wird: Smartphone in die Hand, Kopfhörer auf den Tisch, Kamera fährt langsam heran, Fokus sitzt.

Ganz ohne Kritik geht es aber nicht. Bei schwierigen Hintergründen, reflektierenden Flächen oder mehreren Personen im Bild kann die Kamera gelegentlich zu entschieden wirken. Dann wählt sie ein Motiv, obwohl man selbst ein anderes im Kopf hatte. Auch bei sehr nahen Objekten sollte man kontrollieren, ob der Fokus wirklich exakt dort sitzt, wo er sitzen soll. Für schnelle Social Clips reicht die Automatik fast immer, für perfekte Produktaufnahmen lohnt sich trotzdem ein prüfender Blick.

Ton: Endlich nicht nur Beiwerk

Eine gute Kamera ist für moderne Creator nur die halbe Miete. Schlechter Ton ruiniert ein Video schneller als leichtes Bildrauschen. Die Osmo Pocket 4 bringt intern 3 Mikrofone mit und liefert für spontane Aufnahmen einen brauchbaren, klaren Klang. Für kurze Clips, Atmo, schnelle O Töne oder Reiseaufnahmen reicht das durchaus.

Der eigentliche Gewinn liegt aber im Zusammenspiel mit der Creator Combo. Externer Ton macht die Pocket 4 deutlich professioneller. Stimmen klingen näher, präsenter und weniger abhängig von der Kameraposition. Wer vor der Kamera spricht, profitiert enorm davon. Gerade draußen, in halligen Räumen oder auf Events ist ein ordentliches Funkmikrofon fast Pflicht.

DJI Osmo Pocket 4DJI baut sein eigenes Audio Ökosystem weiter aus, und die Pocket 4 fügt sich hier sehr gut ein. Besonders spannend ist die OsmoAudio 4 Kanal Ausgabe, weil sie mehr Flexibilität bei Gesprächen, Interviews oder mehreren Tonquellen ermöglicht. Für kleine Teams, YouTuber oder mobile Redaktionen ist das ein echter Fortschritt. Man kann Setups realisieren, die früher mit einer so kleinen Kamera deutlich umständlicher gewesen wären.

Natürlich ersetzt das nicht jede professionelle Audiolösung. Wer aufwendig produziert, mit mehreren Personen arbeitet oder besonders schwierige Umgebungen aufnimmt, wird weiterhin extern planen. Aber für die meisten Creator ist der Ton der Creator Combo mehr als ausreichend. Und vor allem ist er schnell einsatzbereit. Genau das zählt.

Interner Speicher: 107 GB sind mehr als Komfort

Ein Feature, das man schnell unterschätzt, ist der 107 GB interne Speicher. Das klingt zunächst wie ein netter Bonus, ist im Alltag aber erstaunlich hilfreich. Wer schon einmal eine Kamera eingepackt und dann die Speicherkarte vergessen hat, weiß warum. Die Osmo Pocket 4 ist dadurch spontaner einsetzbar. Man kann sofort filmen, auch wenn gerade keine microSD Karte griffbereit ist.

Zusätzlich unterstützt die Kamera microSD Karten bis 1 TB, was für längere Drehtage wichtig bleibt. Der interne Speicher ist also kein Ersatz für saubere Medienorganisation, aber eine sehr angenehme Absicherung. Für kurze Drehs, schnelle Social Clips oder ungeplante Aufnahmen reicht er oft vollkommen aus.

Auch beim Übertragen großer Dateien ist die Pocket 4 angenehm modern aufgestellt. DJI nennt bis zu 800 MB pro Sekunde bei der Datenübertragung, was gerade bei 4K Material wichtig ist. Wer regelmäßig filmt, merkt solche Details sofort. Es macht einen großen Unterschied, ob man nach einem Dreh ewig auf Dateiübertragungen wartet oder das Material zügig im Schnitt hat.

Trotzdem bleibt Speicherdisziplin wichtig. 4K, hohe Bildraten und 10 Bit Material füllen auch 107 GB schneller, als man denkt. Wer längere Reisen oder Produktionstage plant, sollte weiterhin ausreichend Karten und ein Backup Konzept dabeihaben.

Akku und Laden: solide Laufzeit, mit optionalem Akkugriff deutlich entspannter

Bei einer Kamera dieser Größe ist der Akku immer ein Kompromiss. Die Osmo Pocket 4 schlägt sich im Alltag ordentlich, aber sie ist kein Dauerläufer für endlose Drehtage ohne Nachladen. Wer kurze Clips produziert, ein paar Vlog Sequenzen aufnimmt oder unterwegs immer wieder einzelne Szenen filmt, kommt gut zurecht. Wer dagegen längere Interviews, viele Takes, hohe Bildraten, helles Display, Tracking und Funkton nutzt, sollte die Energieversorgung im Blick behalten. Gerade bei 4K Aufnahmen, aktivem Gimbal und drahtlosem Mikrofon merkt man, dass in diesem kleinen Gehäuse ziemlich viel Technik gleichzeitig arbeitet.

DJI gibt für die Osmo Pocket 4 bei 1080p mit 24 Bildern pro Sekunde eine maximale Aufnahmezeit von bis zu 240 Minuten mit einer Akkuladung an. Das ist ein ordentlicher Wert, allerdings sollte man ihn realistisch einordnen. In der Praxis filmen viele Nutzer nicht dauerhaft in 1080p mit 24 fps, sondern eher in höheren Auflösungen, mit mehr Bildern pro Sekunde, aktivem Tracking, externem Ton und häufiger Bedienung des Displays. Dann fällt die Laufzeit naturgemäß kürzer aus. Für normale Creator Einsätze reicht sie trotzdem gut, für einen langen Drehtag sollte man aber nicht ohne zusätzliche Energieplanung losziehen.

DJI Osmo Pocket 4Spannend wird hier der optionale Osmo Pocket 4 Akkugriff, der separat für 69 Euro erhältlich ist. Er besitzt einen integrierten 1080 mAh Akku und kann die Betriebszeit der Kamera laut DJI um etwa 62 Prozent verlängern. Bei 1080p mit 24 fps bedeutet das im Idealfall bis zu 150 Minuten zusätzliche Aufnahmezeit. Gerade für Reisen, Events, Messebesuche oder längere Vlog Tage ist das ein ziemlich sinnvoller Zusatz, weil man nicht ständig an die nächste Steckdose oder Powerbank denken muss.

Besonders praktisch ist, dass der Akkugriff Hot Swap unterstützt. Man kann ihn also im laufenden Workflow deutlich flexibler einsetzen, ohne die Kamera Nutzung unnötig zu unterbrechen. Das passt sehr gut zum Pocket Konzept, denn die Stärke dieser Kamera liegt ja gerade darin, schnell und unkompliziert einsatzbereit zu sein. Wenn man erst ein Ladegerät suchen oder das Setup komplett zerlegen muss, geht genau dieser Vorteil verloren.

Der Akkugriff bringt außerdem nicht nur mehr Laufzeit, sondern auch mehr Anschlussmöglichkeiten. Auf der Rückseite sitzt ein USB C Anschluss mit USB 3.1 Unterstützung, der unter anderem für externe Audiogeräte genutzt werden kann. Dazu zählen etwa digitale kabelgebundene Kopfhörer, kabelgebundene Mikrofone oder drahtlose Mikrofonempfänger. Für Creator, die nicht ausschließlich mit dem DJI eigenen Funkmikrofon arbeiten möchten, ist das ein angenehmer Flexibilitätsgewinn.

DJI Osmo Pocket 4Auch ergonomisch ist der Akkugriff sinnvoll. Die Osmo Pocket 4 ist kompakt und leicht, was unterwegs großartig ist, bei längeren Takes aber nicht immer perfekt in der Hand liegt. Der Griff verlängert das Gehäuse und sorgt dadurch für ein stabileres Handling. Zusätzlich besitzt er an der Unterseite ein 1/4 Zoll Gewinde, wodurch sich Stative und anderes Zubehör direkt anschließen lassen. Gerade für Talking Head Clips, Interviews, Produktaufnahmen oder Timelapses ist das deutlich praktischer als die reine Kamera allein.

Natürlich macht der Akkugriff die Pocket 4 etwas größer und schwerer. Wer die Kamera wirklich maximal kompakt in der Hosentasche tragen möchte, wird ihn nicht dauerhaft montiert lassen. Für längere Drehs ist er aber eine der sinnvollsten Erweiterungen überhaupt. Er löst gleich mehrere typische Pocket Probleme auf einmal: mehr Laufzeit, besserer Griff, mehr Anschlussoptionen und direkte Stativmontage.

Low Light: Besser als erwartet, aber nicht unfehlbar

Der größere Sensor macht sich bei wenig Licht klar bemerkbar. Innenräume, Abendstimmungen, Restaurants, Straßenlichter oder Hotelzimmer gelingen besser als mit vielen kleineren Kameras. Die Osmo Pocket 4 hält Details länger zusammen, Farben kippen nicht sofort ins Matschige und das Bild bleibt insgesamt brauchbarer.

Besonders schön ist, dass die Kamera nicht sofort aggressiv entrauscht. Dadurch bleiben Texturen natürlicher. Gleichzeitig kann man mit D Log in der Nachbearbeitung noch einiges retten, solange die Aufnahme nicht komplett unterbelichtet wurde. Für Reisevideos, Eventclips oder spontane Nachtaufnahmen ist das sehr stark.

Aber auch hier gilt: Wunder sollte man nicht erwarten. Sehr dunkle Szenen zeigen Rauschen, Bewegungen werden schwieriger und der Autofokus braucht gelegentlich einen Moment länger. Wer nachts cineastische Aufnahmen will, sollte bewusst mit Lichtquellen arbeiten. Straßenlampen, Schaufenster, Displays oder kleine LED Lichter können den Unterschied zwischen brauchbar und richtig gut machen.

Die Pocket 4 ist also keine Nachtsichtkamera. Sie ist aber deutlich weniger lichtscheu, als ihre Größe vermuten lässt.

Für Vlogs fast ideal

Als Vlogging Kamera ist die Osmo Pocket 4 extrem stark. Das liegt nicht nur am Bild, sondern am gesamten Konzept. Sie ist klein, unauffällig, schnell gestartet und stabilisiert hervorragend. Man kann mit ihr durch eine Stadt laufen, sich selbst filmen, Details einfangen, zwischen Hochformat und Querformat wechseln und dabei guten Ton aufnehmen.

Gerade im Vergleich zum Smartphone wirkt die Pocket 4 fokussierter. Ein Smartphone kann vieles, aber es ist gleichzeitig Kommunikationsgerät, Display, Navigationshilfe, Social Media Maschine und Ablenkung. Die Pocket 4 ist nur Kamera. Das klingt banal, verändert aber den Workflow. Man nimmt bewusster auf und hat trotzdem nicht das Gefühl, schweres Equipment dabeizuhaben.

Auch gegenüber klassischen Kameras hat sie Vorteile. Niemand reagiert auf eine Osmo Pocket 4 wie auf eine große Kamera mit Mikrofon und Gimbal. Sie fällt weniger auf, wirkt weniger invasiv und ist deshalb für Street Szenen, Events oder spontane Moderationen angenehmer. Für ein Technik Magazin, das viele Produkte, Hands Ons, Messen oder kurze Videoformate produziert, ist das ein echter Pluspunkt.

Der größte Nachteil bleibt der eingeschränkte optische Charakter. Wer viel mit Tele, starkem Hintergrundunschärfe Look oder Wechseloptiken arbeitet, wird die Pocket 4 nicht als Hauptkamera nutzen. Für schnelle, hochwertige und stabilisierte Clips ist sie aber schwer zu schlagen.

Smartphone, Actioncam oder Pocket 4?

Die Osmo Pocket 4 sitzt in einer spannenden Nische. Smartphones sind immer dabei und liefern mittlerweile beeindruckende Videoqualität. Actioncams sind robuster, wasserdichter und für extreme Perspektiven besser geeignet. Kompaktkameras und Systemkameras bieten mehr Kontrolle und bessere Optiken. Warum also eine Pocket 4 kaufen?

Weil sie eine Kombination bietet, die kaum ein anderes Gerät so sauber trifft. Sie ist stabiler als ein Smartphone ohne Zusatzgimbal, filmischer als viele Actioncams, schneller einsatzbereit als eine Systemkamera und deutlich kompakter als ein klassisches Creator Setup. Ihr Vorteil liegt nicht in einer einzelnen Disziplin, sondern im Gesamtpaket.

Für Familienvideos, Reisen, Vlogs, Social Media Content, Produktclips und redaktionelle Kurzformate ist sie fast ideal. Wer hauptsächlich Fotos macht, braucht sie nicht unbedingt. Wer extreme Outdoor Action filmt, sollte eher zur Actioncam greifen. Wer maximale Bildgestaltung will, bleibt bei einer großen Kamera. Wer aber gute Videos mit wenig Aufwand produzieren möchte, ist bei der Pocket 4 genau richtig.

Osmo Pocket 4 gegen Osmo Pocket 3: Evolution statt kompletter Neustart

Der Vergleich mit der DJI Osmo Pocket 3 ist fast unvermeidlich, denn die Pocket 3 war bereits eine der stärksten kompakten Vlogging Kameras ihrer Klasse. Sie brachte den großen Schritt zum 1 Zoll CMOS Sensor, den drehbaren 2 Zoll Touchscreen, sehr gute 3 Achsen Stabilisierung, 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und 10 Bit D Log M mit. Genau deshalb wirkt die Osmo Pocket 4 auf den ersten Blick nicht wie ein radikaler Neustart, sondern eher wie eine gezielte Verfeinerung eines bereits sehr guten Konzepts.

DJI Osmo Pocket 4Im Alltag merkt man den Unterschied vor allem dort, wo die Pocket 3 noch etwas Luft nach oben hatte. Die Pocket 4 bietet laut DJI 4K mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde, 14 Blendenstufen Dynamikumfang, 10 Bit D Log, 2 fach verlustfreien Zoom, 107 GB internen Speicher und ein weiterentwickeltes Tracking mit intelligenter Fokussierung. Das klingt nach Datenblatt, wirkt in der Praxis aber weniger theoretisch, als man denkt. Zeitlupen sind flexibler, schwierige Lichtverhältnisse lassen sich sauberer abfangen und der interne Speicher nimmt dem mobilen Drehalltag eine kleine, aber sehr reale Sorge.

Besitzer einer Osmo Pocket 3 müssen trotzdem nicht nervös werden. Die ältere Kamera ist weiterhin stark, vor allem wenn man hauptsächlich in 4K mit 60 oder 120 Bildern pro Sekunde filmt, wenig nachbearbeitet und bereits Zubehör besitzt. Für klassische Vlogs, Reisevideos, Social Clips und schnelle Produktaufnahmen liefert die Pocket 3 noch immer sehr gutes Material. Der Sprung zur Pocket 4 lohnt sich daher nicht automatisch für jeden.

DJI Osmo Pocket 4Interessant wird das Upgrade vor allem für Nutzer, die regelmäßig in anspruchsvolleren Situationen filmen. Wer mehr Dynamikumfang braucht, häufiger Zeitlupen nutzt, stärker farblich nachbearbeitet, viel unterwegs dreht oder den internen Speicher als Sicherheitsnetz schätzt, bekommt mit der Pocket 4 das rundere Werkzeug. Sie fühlt sich nicht komplett anders an, aber professioneller abgestimmt. Die Pocket 3 war der große Durchbruch der Reihe, die Pocket 4 ist die erwachsenere Version davon.

Kurz gesagt: Wer neu kauft und ernsthaft Video Content produziert, greift zur Osmo Pocket 4. Wer bereits eine Pocket 3 besitzt und mit deren Grenzen selten kollidiert, kann entspannt bleiben. Die neue Generation ist besser, aber sie macht die Vorgängerin nicht plötzlich alt.

Osmo Pocket 4 gegen iPhone 17 Pro Max: Spezialist trifft Alleskönner

Noch spannender ist der Vergleich mit einem modernen Smartphone wie dem iPhone 17 Pro oder iPhone 17 Pro Max, weil viele Nutzer genau vor dieser Frage stehen: Brauche ich wirklich noch eine kleine Kamera, wenn mein Smartphone ohnehin immer dabei ist? Auf dem Papier ist das iPhone extrem stark. Apple setzt beim iPhone 17 Pro und Pro Max auf ein 48 Megapixel Pro Kamerasystem, mehrere Brennweiten, sehr starke Computerfotografie, 4K Dolby Vision Video, ProRes, ProRes RAW, Apple Log 2 und eine neue 18 Megapixel Center Stage Frontkamera. Für Fotos, schnelle Clips, Social Media und spontane Alltagsmomente ist das iPhone ein beeindruckendes Werkzeug.

DJI Osmo Pocket 4Die Osmo Pocket 4 gewinnt aber dort, wo das Smartphone trotz aller Rechenleistung an praktische Grenzen kommt. Der größte Unterschied ist die mechanische 3 Achsen Stabilisierung. Während das iPhone mit Sensor Shift, optischer Stabilisierung und digitaler Videostabilisierung arbeitet, bewegt die Pocket 4 ihre Kamera physisch über den Gimbal. Das sorgt bei Gehbewegungen, Schwenks und Verfolgungen oft für ein natürlicheres, ruhigeres Bild. Gerade längere Vlog Passagen wirken damit weniger nach Smartphone Clip und stärker nach bewusst gefilmter Sequenz.

Auch beim Handling hat die Pocket 4 Vorteile. Ein iPhone ist ein hervorragendes Aufnahmegerät, bleibt aber eben auch Smartphone. Nachrichten, Anrufe, Akkustand, Speicher, Benachrichtigungen und andere Apps konkurrieren ständig mit dem Dreh. Die Pocket 4 ist dagegen nur Kamera. Einschalten, ausrichten, aufnehmen. Das klingt simpel, ist aber bei konzentriertem Arbeiten ein echter Vorteil. Dazu kommt, dass sie kleiner und unauffälliger in der Hand liegt als ein Smartphone auf Gimbal oder Griff.

Beim Ton hängt der Vergleich stark vom Setup ab. Das iPhone nimmt intern erstaunlich gut auf und lässt sich mit externem Zubehör professionell erweitern. Die Osmo Pocket 4 Creator Combo bringt mit dem DJI Mic 3 Transmitteraber direkt eine passende Funklösung mit. Für Vlogs, Moderationen und Interviews ist das komfortabler, weil Bildstabilisierung, Kamera und Ton stärker als Komplettpaket gedacht sind.

Das iPhone bleibt dagegen flexibler, wenn es um Brennweiten, Fotos und direkte Veröffentlichung geht. Ultraweitwinkel, Hauptkamera, Tele, Porträtmodus, schnelle Bearbeitung, AirDrop, Social Apps und Cloud Anbindung sind starke Argumente. Wer unterwegs vor allem fotografiert, gelegentlich filmt und alles sofort posten möchte, fährt mit dem iPhone oft bequemer. Auch bei sehr spontanen Momenten ist das Smartphone unschlagbar, weil es ohnehin griffbereit ist.

Die Pocket 4 ist hingegen die bessere Wahl, wenn Video der Schwerpunkt ist. Sie produziert nicht automatisch in jeder Situation das bessere Bild, aber sie macht stabilisierte, saubere und planbare Videoaufnahmen einfacher. Vor allem Solo Creator profitieren davon. Man kann sich selbst filmen, gehen, sprechen, tracken lassen, externen Ton nutzen und bekommt ein Setup, das weniger improvisiert wirkt als ein Smartphone aus der Hand.

Am Ende ist der Vergleich weniger ein Entweder oder, sondern eher eine Rollenfrage. Das iPhone 17 Pro Max ist der stärkere Allrounder und für Fotos, schnelle Clips und mobile Veröffentlichung kaum zu schlagen. Die DJI Osmo Pocket 4 ist der bessere Video Spezialist für stabilisierte Vlogs, B Roll, Moderationen und kleine Produktionen. Wer nur ein Gerät mitnehmen will, nimmt das iPhone. Wer gezielt filmen will, nimmt die Pocket 4 zusätzlich mit.

Wo DJI noch nachbessern könnte

So überzeugend die Osmo Pocket 4 ist, sie ist nicht frei von Schwächen. Der Preis der Creator Combo ist kein Impulskauf. Wer nur gelegentlich filmt, wird sich gut überlegen müssen, ob das Smartphone nicht reicht. Die Pocket 4 lohnt sich vor allem dann, wenn Video wirklich regelmäßig eine Rolle spielt.

Auch die Ergonomie bleibt trotz Verbesserungen ein Kompromiss. Das kleine Gehäuse ist großartig für Transport und Spontaneität, aber nicht perfekt für längere Aufnahmen aus der Hand. Mit Zubehör wird es besser, aber dann wächst das Setup wieder etwas. Genau dieser Zielkonflikt lässt sich nicht vollständig auflösen.

Ein weiterer Punkt ist die Abhängigkeit vom DJI Ökosystem. Das ist komfortabel, solange man darin unterwegs ist. Mikrofone, Zubehör, App Anbindung und Workflows greifen gut ineinander. Wer lieber vollständig offene Setups nutzt, wird manche Entscheidungen weniger flexibel finden.

Außerdem sollte man die Kamera nicht als universellen Ersatz für alles betrachten. Sie ist stark, wenn sie zu ihrem Einsatzzweck passt. Sie ist weniger stark, wenn man sie in Rollen drängt, für die sie nicht gebaut wurde. Als Mini Gimbal Kamera ist sie hervorragend. Als Actioncam Ersatz, Fotokamera oder vollwertige Filmkamera nur bedingt.

Für wen sich die DJI Osmo Pocket 4 lohnt

Die Osmo Pocket 4 richtet sich klar an Menschen, die regelmäßig Video Content erstellen und dabei möglichst wenig Ballast wollen. YouTuber, TikTok Creator, Instagram Nutzer, Reiseblogger, Technik Redaktionen, Eventfilmer und kleine Produktionsteams bekommen hier ein sehr rundes Werkzeug.

Besonders interessant ist sie für Solo Creator. Wer alleine vor und hinter der Kamera steht, profitiert von Tracking, Stabilisierung, gutem Ton und schnellem Aufbau. Die Kamera nimmt viele Aufgaben ab, die sonst zusätzliche Hardware oder eine zweite Person erfordern würden.

DJI Osmo Pocket 4Auch für Technik Magazine ist die Pocket 4 spannend: Produktaufnahmen, Messeclips, kurze Moderationen, Behind the Scenes Material und Social Media Videos lassen sich damit schnell und hochwertig umsetzen. Sie ersetzt nicht die große Kamera im Studio, aber sie ergänzt sie hervorragend.

Weniger sinnvoll ist sie für Nutzer, die fast nur fotografieren, sehr selten filmen oder ohnehin mit ihrem Smartphone zufrieden sind. Auch wer maximale Robustheit sucht, sollte eher eine Actioncam wählen. Die Pocket 4 ist kein Gerät für jede Person, aber für ihre Zielgruppe ist sie extrem gut getroffen.

Fazit: Die beste Pocket bisher, aber nicht für alle

Die DJI Osmo Pocket 4 ist eine der rundesten kompakten Videolösungen, die man aktuell bekommen kann. Sie kombiniert einen sichtbar stärkeren 1 Zoll Sensor, sehr gute 3 Achsen Stabilisierung, flexible Aufnahmeoptionen bis 4K mit 240 Bildern pro Sekunde, 10 Bit D Log, brauchbaren Ton, starken Creator Workflow und ein Gehäuse, das weiterhin problemlos in die Tasche passt.

Im Alltag überzeugt vor allem, wie wenig Reibung es gibt. Die Kamera ist schnell bereit, liefert stabilisierte Aufnahmen ohne großes Setup und macht es leicht, allein hochwertig zu produzieren. Genau darin liegt ihre Stärke. Sie ist nicht die Kamera mit dem größten Sensor, nicht die robusteste Action Lösung und nicht das günstigste Video Werkzeug. Aber sie ist vielleicht die praktischste Kamera für alle, die regelmäßig unterwegs filmen und trotzdem nicht wie ein Kamerateam auftreten wollen.

Kritik gibt es bei der nach wie vor kleinen Bedienfläche, bei der begrenzten Ergonomie für lange Takes und bei den natürlichen Grenzen einer so kompakten Kamera. Trotzdem überwiegt der positive Eindruck klar. Die Osmo Pocket 4 fühlt sich nicht wie ein kleiner Zwischenschritt an, sondern wie eine gereifte Pocket Kamera, die sehr genau weiß, wofür sie gebaut wurde.

Wer bereits eine Osmo Pocket 3 besitzt, sollte nüchtern prüfen, ob Sensor, Zeitlupe, interner Speicher, Display und Workflow Verbesserungen den Wechsel rechtfertigen. Wer neu einsteigt oder ein kompaktes Creator Setup sucht, bekommt mit der DJI Osmo Pocket 4 Creator Combo ein beeindruckend vollständiges Paket.

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Test

DJI Osmo Pocket 4

9 Punkte

Die DJI Osmo Pocket 4 ist eine der stärksten kompakten Videokameras für Vlogs, Reisen und Social Content. Sie überzeugt mit sehr guter Stabilisierung, starker Bildqualität und schnellem Workflow. Nur Preis und Ergonomie setzen Grenzen.

PROS

  • Sehr gute Bildqualität
  • Hervorragende 3 Achsen Stabilisierung
  • Starke Video Optionen bis 4K 240 fps
  • 10 Bit D Log für mehr Spielraum in der Nachbearbeitung
  • Kompakt, schnell einsatzbereit und unauffällig
  • 107 GB interner Speicher als praktisches Sicherheitsnetz

CONS

  • Creator Combo ist nicht "günstig"
  • Kleines Gehäuse bleibt bei langen Takes ergonomisch begrenzt
  • Bei sehr wenig Licht weiterhin sichtbar begrenzt

Fazit

  • Bildqualität 0
  • Stabilisierung 0
  • Bedienung & Workflow 0
  • Audio 0
  • Preis/Leistung 0
Tags: DJIGimbalKameraOsmo Pocket 4Vloggig
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