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vivo X Fold6 kommt nach Europa: Kamera Foldable mit 7000 mAh Akku und riesigem Innendisplay

Das neue vivo X Fold6 kombiniert ein 8,02 Zoll großes Innendisplay, einen 7000 mAh Akku, drei hochauflösende ZEISS Kameras und umfangreiche KI Funktionen. Der Europa Start ist noch für 2026 geplant.

Markus Lugert von Markus Lugert
26. Juni 2026
in News
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Vivo X Fold6
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Mit dem vivo X Fold6 kündigt sich ein neuer Konkurrent für die etablierten Foldables von Samsung, Google, Honor und Oppo an. Das faltbare Flaggschiff kombiniert zwei helle Displays, einen ungewöhnlich großen Akku, umfangreiche Multitasking Funktionen und ein ambitioniertes ZEISS Kamerasystem. Noch im Laufe des Jahres 2026 soll das Smartphone auch in Europa und Österreich erscheinen.

vivo erweitert sein europäisches Smartphone Portfolio um ein neues faltbares Flaggschiff. Das am 26. Juni 2026 zunächst in China vorgestellte vivo X Fold6 soll noch im selben Jahr nach Europa und damit auch nach Österreich kommen. Einen konkreten Termin, regionale Speichervarianten oder Preise nennt der Hersteller allerdings noch nicht.

Technisch positioniert vivo das neue Modell klar in der obersten Geräteklasse. Ein 8,02 Zoll großes faltbares Innendisplay, ein 7000 mAh starker BlueVolt Akku, die gemeinsam mit MediaTek entwickelte Upgraded Dimensity 9500 Plattform und ein umfangreiches ZEISS Kamerasystem sollen das X Fold6 sowohl als produktives Arbeitsgerät als auch als Kamera Smartphone interessant machen.

Zusätzlich rückt vivo lokale KI Funktionen stärker in den Mittelpunkt. Dateien sollen automatisch organisiert, Meetings transkribiert und Inhalte zwischen mehreren geöffneten Anwendungen verschoben werden können. Damit versteht sich das X Fold6 nicht nur als klassisches Smartphone mit besonders großem Bildschirm, sondern zunehmend als kompakte Alternative zu Tablet und Notebook.

Ein neuer Foldable Konkurrent für Europa

Der europäische Markt für faltbare Smartphones ist mittlerweile deutlich breiter aufgestellt als noch vor wenigen Jahren. Samsung dominiert das Segment zwar weiterhin mit seiner Galaxy Z Fold Reihe, doch Hersteller wie Honor, Google und Oppo haben den Druck zuletzt spürbar erhöht. Mit dem X Fold6 möchte nun auch vivo stärker in diesem Bereich mitmischen.

Dabei setzt der Hersteller auf eine Kombination aus möglichst vollständiger Flaggschiff Ausstattung und produktivem Großbildschirm Erlebnis. Das Foldable soll nicht nur durch ein großes Display auffallen, sondern auch bei Kamera, Akkulaufzeit, Leistung und Widerstandsfähigkeit mit klassischen Premium Smartphones mithalten.

Besonders bemerkenswert ist der Akku. Während faltbare Smartphones aufgrund ihres aufwendigen Aufbaus häufig mit vergleichsweise kleinen Energiespeichern auskommen müssen, integriert vivo eine Kapazität von 7000 mAh. Damit fällt der Akku sogar größer aus als bei vielen klassischen Smartphones ohne faltbares Display.

Noch fehlen allerdings einige wichtige Angaben zur europäischen Ausführung. vivo macht bislang keine Angaben zum Gewicht, zu den Abmessungen, zu den Speicherkonfigurationen oder zum Lieferumfang. Auch die genaue europäische Produktbezeichnung ist noch nicht endgültig bestätigt. Diese Details möchte der Hersteller erst beim regionalen Produktstart bekannt geben.

ZEISS Kamerasystem mit drei hochauflösenden Sensoren

Ein zentraler Schwerpunkt des vivo X Fold6 liegt auf der Kamera. vivo bezeichnet das Modell als Imaging Foldable und stattet es mit einem gemeinsam mit ZEISS entwickelten Kamerasystem aus. Alle drei rückseitigen Kameras bieten eine Auflösung von mindestens 50 Megapixeln.

Als Hauptkamera dient eine 200 MP ZEISS Kamera, die auf dem Samsung HPB Sensor basiert. Besonders reflexionsarme Linsenelemente sollen störende Lichtreflexe reduzieren und auch bei schwierigen Lichtverhältnissen eine hohe Bildqualität ermöglichen.

Die hohe Sensorauflösung soll zudem Spielraum für Ausschnittsvergrößerungen und Porträtaufnahmen bieten. vivo bewirbt dafür einen speziellen 200 MP Porträtmodus, der feine Details erhalten und Hauttöne möglichst natürlich darstellen soll. Ergänzend steht vivo Refined Color zur Verfügung, das Farben zurückhaltender und realistischer abstimmen soll.

Vivo X Fold6Die zweite Kamera ist eine 50 MP ZEISS APO Telekamera mit Periskop Konstruktion und dreifacher optischer Vergrößerung. Sie verfügt laut vivo über eine Bildstabilisierung nach dem Standard CIPA 4.5. Diese soll vor allem bei längeren Brennweiten, schlechten Lichtbedingungen und Videoaufnahmen für ruhigere Ergebnisse sorgen.

Für weiter entfernte Motive bietet das X Fold6 einen 100 fachen ZEISS HyperZoom. Wie bei anderen Smartphones mit sehr hohen digitalen Zoomstufen dürfte die maximale Vergrößerung in erster Linie zur Orientierung und für gelegentliche Schnappschüsse gedacht sein. Die praktisch relevanten Bereiche werden voraussichtlich deutlich darunter liegen.

Interessant ist außerdem die Telemakro Funktion. Nahaufnahmen sollen mit bis zu 20 facher Vergrößerung möglich sein. Dadurch lassen sich kleine Objekte, Strukturen oder Details aus größerer Entfernung aufnehmen, ohne dass das Smartphone unmittelbar an das Motiv herangeführt werden muss.

Abgerundet wird das rückseitige Kamerasystem durch eine 50 MP ZEISS Ultraweitwinkelkamera mit einer umgerechneten Brennweite von 16 Millimetern. Sie eignet sich damit für Landschaften, Architektur, Gruppenbilder und Aufnahmen in engen Innenräumen.

ZEISS T Coating und eigener Bildprozessor

Alle drei rückseitigen Kameras sind mit einer ZEISS T Beschichtung ausgestattet. Diese soll Streulicht und unerwünschte Spiegelungen reduzieren. Besonders bei Nachtaufnahmen mit Straßenlaternen, Scheinwerfern oder beleuchteten Gebäuden können solche Reflexionen die Bildqualität sichtbar beeinträchtigen.

Unterstützt wird das Kamerasystem vom vivo BlueImage Imaging Chip V3+. Der speziell für faltbare Smartphones optimierte Bildprozessor übernimmt Teile der Verarbeitung und soll Belichtung, Farben, Rauschreduzierung und Detailwiedergabe effizienter berechnen.

Mit dem eigenen Bildchip kann vivo bestimmte Kameraaufgaben unabhängig vom regulären Smartphone Prozessor bearbeiten. Das dürfte vor allem bei aufwendigen Mehrbildaufnahmen, Nachtfotos, Porträts und Videoeffekten eine Rolle spielen. Gleichzeitig soll die Auslagerung den Energieverbrauch senken und eine gleichmäßigere Leistung ermöglichen.

Für Konzerte und Live Veranstaltungen integriert vivo den Stage Mode 2.0. Dieser Aufnahmemodus soll mit starken Helligkeitsunterschieden, farbiger Bühnenbeleuchtung und schnell bewegten Motiven besser umgehen können. Gerade bei Konzerten stellen dunkle Umgebungen, helle Scheinwerfer und große Entfernungen Smartphones regelmäßig vor Herausforderungen.

Der Stage Mode soll die Trefferquote erhöhen und Künstler auch aus größerer Entfernung möglichst klar erfassen. Wie gut das unter realen Bedingungen funktioniert, wird sich allerdings erst in unabhängigen Tests zeigen müssen.

Telephoto Extender erweitert die optische Reichweite

Zusätzlich zum integrierten Kamerasystem stellt vivo den vivo ZEISS Telephoto Extender Gen 2 in den Mittelpunkt. Der kompakte Telekonverter bietet eine 2,35 fache optische Vergrößerung und erweitert die umgerechnete Brennweite auf bis zu 200 Millimeter.

Damit richtet sich das Zubehör vor allem an Nutzerinnen und Nutzer, die Konzerte, Sportveranstaltungen, Tiere oder weiter entfernte Motive fotografieren möchten. Im Gegensatz zu rein digitaler Vergrößerung arbeitet der Extender mit zusätzlichen optischen Elementen. Dadurch soll eine höhere Detailqualität erhalten bleiben.

Vivo X Fold6Noch ist allerdings offen, ob der Telephoto Extender in Europa regulär angeboten wird, separat gekauft werden muss oder Teil bestimmter Produktpakete sein könnte. Auch einen Preis für das Zubehör hat vivo bisher nicht genannt.

Grundsätzlich zeigt die Lösung, welchen Stellenwert die Kamera beim X Fold6 einnimmt. Foldables mussten in der Vergangenheit häufig mit schwächeren Kameras als klassische Flaggschiffe auskommen, weil Scharnier, zweites Display und dünne Gehäusehälften nur begrenzt Platz für große Sensoren und aufwendige Objektive ließen. vivo versucht diesen Nachteil mit hochauflösenden Sensoren, Periskop Kamera, eigenem Bildchip und optionaler Zusatzoptik möglichst weit auszugleichen.

7000 mAh Akku trotz faltbarem Gehäuse

Eines der auffälligsten Merkmale des vivo X Fold6 ist der 7000 mAh BlueVolt Akku. Für ein faltbares Smartphone ist diese Kapazität außergewöhnlich hoch. Selbst viele große klassische Smartphones bleiben unterhalb dieser Marke.

Möglich wird die hohe Kapazität durch eine Kombination aus Semi Solid State Batterietechnologie und einer Anode mit hohem Siliziumanteil. Silizium kann im Vergleich zu herkömmlichem Graphit mehr Energie speichern, stellt Hersteller jedoch zugleich vor Herausforderungen bei Haltbarkeit und Wärmeentwicklung.

vivo verspricht eine hohe Energiedichte und lange Lebensdauer. Konkrete Angaben dazu, wie viel Kapazität nach einer bestimmten Anzahl an Ladezyklen erhalten bleiben soll, macht das Unternehmen in der Ankündigung allerdings nicht.

Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 80 Watt FlashCharge. Kabellos unterstützt das X Fold6 40 Watt Wireless FlashCharge. Damit gehört das Foldable auch beim drahtlosen Laden zu den schnelleren Geräten seiner Klasse.

Zusätzlich unterstützt das Smartphone Reverse Charging. Darüber lassen sich kompatible Geräte oder Zubehörprodukte mit Energie versorgen. Denkbar sind beispielsweise kabellose Kopfhörer, Smartwatches oder ein zweites Smartphone.

Die Kombination aus großer Kapazität, effizienterer Plattform und angepasster Energieverwaltung soll genügend Reserven für einen vollständigen Tag mit Kamera, Navigation, Multitasking und Medienwiedergabe bieten. Ob das Gerät tatsächlich eine deutlich bessere Laufzeit als andere Foldables erreicht, hängt allerdings stark von Displayhelligkeit, Mobilfunknutzung, Kameraeinsatz und geöffneten Anwendungen ab.

Upgraded Dimensity 9500 für Leistung und lokale KI

Im Inneren des vivo X Fold6 arbeitet die gemeinsam mit MediaTek entwickelte Upgraded Dimensity 9500 Plattform. Sie wurde laut vivo gezielt für anspruchsvolles Multitasking, große Displays und lokal ausgeführte KI Anwendungen optimiert.

Gegenüber der vorherigen Plattform soll die Leistung der neuronalen Recheneinheit um 111 Prozent steigen. Dadurch könne das Smartphone beispielsweise umfangreiche Dokumente innerhalb weniger Sekunden analysieren und zusammenfassen.

Parallel dazu wurden CPU und GPU überarbeitet. Das soll nicht nur klassischen Anwendungen und Spielen zugutekommen, sondern auch dem gleichzeitigen Betrieb mehrerer Apps auf dem Innendisplay.

Eine gemeinsam entwickelte lokale Sprachverarbeitung nutzt eine sogenannte Swift KV Optimierung. Dadurch soll der maximale Energieverbrauch der neuronalen Recheneinheit um 56 Prozent sinken. Eine verbesserte Parallelverarbeitung soll den gesamten Energiebedarf bei anspruchsvollem Multitasking zusätzlich um mehr als 20 Prozent reduzieren.

Diese Zahlen stammen aus den internen Vergleichen des Herstellers. Welche Vorgängerversion und welche konkreten Nutzungsszenarien dabei als Grundlage dienten, wird in der Ankündigung nicht näher ausgeführt. Für die Praxis bleibt daher entscheidend, wie konstant die Leistung bei längerer Belastung ausfällt und wie stark sich das vergleichsweise dünne Foldable erwärmt.Vivo X Fold6

Zwei 120 Hz Displays mit bis zu 5000 Nits

Das vivo X Fold6 verfügt über ein 8,02 Zoll großes faltbares Innendisplay. Es basiert auf Samsung M14 Displaymaterial und soll sowohl für Medien als auch für produktives Arbeiten genutzt werden können.

Auf der Außenseite befindet sich ein 6,51 Zoll großes Display mit BOE Q11 Material. Damit lässt sich das Smartphone im geschlossenen Zustand ähnlich wie ein klassisches Mobiltelefon verwenden. Für Nachrichten, Telefonate, Navigation oder schnelle Fotos muss das Gerät nicht jedes Mal aufgeklappt werden.

Beide Bildschirme unterstützen eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz auf Basis der LTPO Technologie. Die Bildfrequenz kann je nach Inhalt reduziert oder erhöht werden. Dadurch lassen sich flüssige Animationen mit einem geringeren Energieverbrauch verbinden.

vivo gibt für beide Displays eine lokale Spitzenhelligkeit von bis zu 5000 Nits an. Dieser Wert dürfte nur in kleinen Bildbereichen und über kurze Zeiträume erreicht werden, etwa bei besonders hellen HDR Inhalten oder unter direkter Sonneneinstrahlung. Für die allgemeine Ablesbarkeit ist die dauerhaft mögliche Helligkeit entscheidender, zu der vivo bislang keine konkreten Werte nennt.

Die minimale Helligkeit soll bei 1 Nit liegen. Dadurch sollen die Displays auch in dunklen Räumen oder am Abend angenehm nutzbar bleiben. Abgerundete Gehäusekanten und schmale Displayrahmen sollen zudem für eine komfortable Handhabung und ein möglichst immersives Bild sorgen.

Atomic Workbench bringt bis zu fünf Apps auf den Bildschirm

Das große Innendisplay soll nicht nur Videos und Webseiten größer darstellen, sondern als flexible Arbeitsfläche dienen. Dafür integriert vivo die sogenannte Atomic Workbench.

Im Serial Mode können bis zu fünf Apps gleichzeitig verwendet werden. Die Anwendungen werden dabei so organisiert, dass Nutzerinnen und Nutzer schnell zwischen ihnen wechseln können. Der Parallel Mode zeigt bis zu vier Apps nebeneinander an.

Das kann beispielsweise beim Vergleichen von Dokumenten, Bearbeiten von Tabellen, Schreiben von Nachrichten oder Recherchieren im Browser hilfreich sein. Fenster lassen sich frei anordnen und individuelle Zusammenstellungen als Verknüpfung speichern.

Wer regelmäßig mit denselben Anwendungen arbeitet, kann dadurch ein vorbereitetes Layout direkt öffnen. Denkbar wäre beispielsweise eine Kombination aus Kalender, Notizen, E Mail Anwendung und Browser.

Mit AI Cross Window Drag and Drop lassen sich Inhalte per Geste zwischen Anwendungen übertragen. Texte können extrahiert, übersetzt oder direkt in Tabellen und Dokumente eingefügt werden. Dadurch möchte vivo wiederkehrende Arbeitsschritte vereinfachen, die auf klassischen Smartphones häufig mehrere Kopier und Einfügevorgänge erfordern.

Wie viele Anwendungen tatsächlich vollständig unterstützt werden, dürfte von den jeweiligen App Entwicklern und den Anpassungen des Betriebssystems abhängen. Gerade bei Drittanbieter Anwendungen sind Foldable Layouts noch nicht immer optimal umgesetzt.

AI File Manager organisiert Dokumente automatisch

Der AI File Manager soll Dateien automatisch nach Quelle und Dateityp sortieren. Zusätzlich kann die KI aussagekräftige Namen vorschlagen, sodass Dokumente nicht mehr nur aus kryptischen Zeichenfolgen oder automatisch generierten Bezeichnungen bestehen.

Dateien sollen sich außerdem über Sprachbefehle finden lassen. Die Suche arbeitet laut vivo geräteübergreifend und kann Inhalte aus unterschiedlichen Anwendungen einbeziehen. Dadurch könnte das System beispielsweise ein Dokument anhand seines Inhalts finden, selbst wenn der genaue Dateiname nicht mehr bekannt ist.

Der praktische Nutzen hängt allerdings davon ab, welche Apps, Dateiformate und Sprachen in der europäischen Version unterstützt werden. Gerade lokale KI Funktionen werden je nach Region häufig unterschiedlich ausgerollt.

Meeting Assistant erstellt Protokolle und Zusammenfassungen

Mit dem AI Meeting Assistant richtet sich vivo vor allem an berufliche Nutzerinnen und Nutzer. Das System erstellt bei persönlichen oder virtuellen Besprechungen Transkriptionen in Echtzeit.

Anschließend können automatische Zusammenfassungen und strukturierte Besprechungsprotokolle erstellt werden. Das soll dabei helfen, Entscheidungen, Aufgaben und wichtige Gesprächspunkte festzuhalten, ohne während des gesamten Meetings manuell mitschreiben zu müssen.

Unterstützt werden laut Hersteller auch zweisprachige Transkriptionen und Fachbegriffe aus unterschiedlichen Themenbereichen. Für international arbeitende Teams könnte das besonders interessant sein.

Bei solchen Funktionen spielen Datenschutz und Einwilligung allerdings eine entscheidende Rolle. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten darüber informiert werden, wenn Gespräche aufgezeichnet, transkribiert oder von einer KI analysiert werden. Zudem gelten je nach Land und beruflichem Umfeld unterschiedliche rechtliche und interne Vorgaben.

KI Agent verbindet Smartphone und Computer

Ergänzt wird das KI Angebot durch einen PC basierten AI Agent, der nach der Einrichtung über das Smartphone gesteuert werden kann. Er soll unter anderem Notizen verwalten, Termine organisieren und verschiedene Arbeitsabläufe automatisieren.

Eine Open Source Bibliothek soll zusätzliche Einsatzmöglichkeiten eröffnen. vivo nennt unter anderem Dokumentenmanagement, Content Erstellung und Informationsrecherche.

Zum Schutz sensibler Informationen setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Datenmaskierung, eine KI Firewall und zusätzliche Sicherheitsprüfungen. Entscheidend wird sein, welche Aufgaben tatsächlich lokal verarbeitet werden und bei welchen Funktionen Daten an externe Server übertragen werden.

Auch hier dürften sich die europäischen Funktionen von der chinesischen Version unterscheiden. Angaben zur Unterstützung europäischer Sprachen, zu regionalen Partnerdiensten und zur Verfügbarkeit einzelner KI Werkzeuge stehen noch aus.

OriginOS 6 Fold zunächst nur für die chinesische Version bestätigt

Die in China vorgestellte Ausführung des vivo X Fold6 läuft mit OriginOS 6 Fold. Das Betriebssystem wurde speziell für große faltbare Displays, Multitasking und lokale KI Anwendungen angepasst.

Atomic Workbench, AI File Manager und AI Meeting Assistant sollen eng in die Benutzeroberfläche integriert sein. Dadurch sollen sich KI Werkzeuge direkt aus verschiedenen Anwendungen heraus aufrufen lassen.

Vivo Iqoo 15 UltraWelches Betriebssystem auf der europäischen Version zum Einsatz kommt, hat vivo noch nicht bestätigt. Für internationale Geräte verwendet das Unternehmen üblicherweise eine andere Softwarebasis als in China. Daher bleibt abzuwarten, welche Funktionen vollständig übernommen werden und ob sich Bedienung, App Unterstützung und Update Versorgung unterscheiden.

Gerade bei einem produktiv ausgerichteten Foldable wird die Software langfristig mindestens ebenso wichtig sein wie die Hardware. Eine gut abgestimmte Fensterverwaltung, verlässliche App Anpassungen und eine lange Versorgung mit Android sowie Sicherheitsupdates können den praktischen Nutzen über mehrere Jahre maßgeblich beeinflussen.

Wasserfest, staubgeschützt und für tiefe Temperaturen geeignet

Das X Fold6 verfügt über eine IPX8 und IPX9 Wasserbeständigkeit sowie einen IP5X Staubschutz. Für ein Foldable ist besonders der Schutz gegen Staub relevant, da Scharnier und bewegliche Bauteile grundsätzlich empfindlicher auf kleine Partikel reagieren können.

IPX8 steht für Schutz bei längerem Untertauchen unter Bedingungen, die der Hersteller festlegt. IPX9 bescheinigt zusätzlichen Schutz gegen Wasser bei hohem Druck und hoher Temperatur. Die genaue Auslegung und die zulässige Wassertiefe hängen von den Testbedingungen vivos ab.

Der IP5X Schutz bedeutet, dass das Gerät gegen Staub in einem Umfang geschützt ist, der den sicheren Betrieb gewährleistet. Vollständig staubdicht ist das Smartphone damit jedoch nicht.

Darüber hinaus soll das X Fold6 bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius einsetzbar bleiben. Das könnte insbesondere auf Reisen oder bei längeren Aufenthalten im Freien relevant sein. Extreme Kälte kann sowohl Akkus als auch Displays und Scharniermechanismen beeinträchtigen.

Trotz der Schutzklassen sollte ein faltbares Smartphone weiterhin nicht unnötig Wasser, Sand oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Schäden durch Flüssigkeiten sind bei vielen Herstellern trotz offizieller Zertifizierung nicht vollständig durch die Garantie abgedeckt.

Blue Hole Design in drei Farben

In China erscheint das vivo X Fold6 in den Farben Blue, White und Black. Die blaue Variante orientiert sich gestalterisch an sogenannten Blue Holes, tiefblauen Unterwasserhöhlen mit markanten Licht und Farbverläufen.

Das Blue Modell besitzt eine mattierte Glasrückseite, deren Reflexionen sich je nach Blickwinkel verändern sollen. Die Varianten White und Black setzen dagegen auf Rückseiten aus Fiberglas.

Abgerundete Kanten sollen das große Foldable angenehmer in der Hand liegen lassen. Wie schlank und leicht das Gerät tatsächlich ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. vivo hat in der europäischen Ankündigung weder konkrete Abmessungen noch ein Gewicht genannt.

Auch ist noch offen, welche Farben nach Europa kommen. Hersteller bieten außerhalb Chinas häufig nur einen Teil der ursprünglich vorgestellten Ausführungen an.

Europa Start noch 2026 bestätigt

vivo hat bestätigt, dass das X Fold6 noch im Jahr 2026 in Europa erscheinen soll. Auch ein Marktstart in Österreich ist vorgesehen.

Weitere Details zu regionaler Verfügbarkeit, Speichervarianten, Produktbezeichnung, Farben, Preisen und Vertriebskanälen möchte das Unternehmen im Rahmen des europäischen Produktlaunches bekannt geben.

Mit seinem großen Akku, dem hochauflösenden ZEISS Kamerasystem und den umfangreichen Multitasking Funktionen bringt das X Fold6 auf dem Papier mehrere interessante Argumente mit. Besonders die Kombination aus 7000 mAh Akku, 200 MP Hauptkamera, 8,02 Zoll Innendisplay und gleichzeitiger Nutzung von bis zu fünf Apps hebt das Gerät von vielen bisherigen Foldables ab.

Entscheidend werden am Ende jedoch nicht nur die technischen Daten sein. Für den Erfolg in Europa müssen auch Preis, Software, Update Versorgung, App Optimierung und tatsächliche Kameraqualität überzeugen. Die wichtigsten offenen Fragen dürfte vivo beim europäischen Launch beantworten.

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Tags: Android SmartphoneFoldable SmartphoneSmartphone Neuheiten 2026vivo Foldablevivo X Fold6ZEISS Kamera
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