Es ist ein spannender Moment für alle Technik-Begeisterten, wenn Google die Hüllen um sein neuestes A-Modell fallen lässt. Das Pixel 10a tritt ein Erbe an, das durch Preis-Leistungs-Stärke und kluge Software-Lösungen geprägt ist. Auch wenn wir das Smartphone zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht persönlich auspacken und testen konnten, zeichnen die offiziellen Daten und ersten internationalen Eindrücke ein klares Bild. Google scheint die ohnehin schon starke Basis des Vorgängers an genau den richtigen Stellen poliert zu haben, um die Konkurrenz in der gehobenen Mittelklasse auf Distanz zu halten.
Das Ende des Kamera-Buckels: Ein radikaler Design-Ansatz
Die auffälligste Veränderung im Vergleich zum Pixel 9a offenbart sich sofort beim Blick auf die Rückseite. Während der Vorgänger bereits einen sehr dezenten Kamera-Balken besaß, geht Google beim Pixel 10a den entscheidenden Schritt weiter: Das Gehäuse ist nun komplett flach. Die Linsen schließen bündig mit der Rückseite ab, was das berüchtigte Wackeln auf dem Tisch endlich der Vergangenheit angehören lässt. In einer Welt, in der Kamera-Inseln immer monströser werden, wirkt dieser minimalistische Ansatz fast schon wie eine kleine Rebellion.
Das Gehäuse ist zudem minimal kompakter geworden, was die Einhandbedienung weiter verbessert, während die neue matte Oberfläche dafür sorgt, dass das Gerät weniger rutschig ist und Fingerabdrücke besser kaschiert als die glänzenden Oberflächen vergangener Tage.
Mehr Licht und deutlich mehr Schutz
Beim Display hat Google ebenfalls an der Stellschraube gedreht. Zwar bleibt die Größe mit 6,3 Zoll identisch zum Pixel 9a, doch die Leuchtkraft wurde spürbar gesteigert. Mit einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits übertrifft das Pixel 10a seinen Vorgänger um gut elf Prozent. Das ist ein Wert, der selbst viele aktuelle Flaggschiffe in den Schatten stellt und die Ablesbarkeit unter direkter Sonneneinstrahlung massiv verbessert.
Ein technisches Upgrade, das man erst bei genauerem Hinsehen bemerkt, aber im Alltag Gold wert ist, betrifft die Robustheit: Google ersetzt das betagte Gorilla Glass 3 des 9a durch das deutlich modernere Gorilla Glass 7i. Damit ist das Display wesentlich besser gegen Kratzer und Stürze geschützt, was die Langlebigkeit des Geräts massiv erhöht.
Power und Ausdauer: Kleine Schritte mit großer Wirkung
Unter der Haube verlässt sich Google beim Pixel 10a weiterhin auf den Tensor G4, der bereits im Pixel 9a für eine ordentliche Performance sorgte. Auch wenn hier kein Sprung auf eine völlig neue Chip-Generation stattfindet, ist das Gerät durch die optimierte Software und den Zugriff auf neueste KI-Features wie den erweiterten Magic Editor bestens aufgestellt.
Ein echtes Plus gibt es beim Thema Energie: Während die Akkukapazität von 5.100 mAh konstant bleibt, wurde die Ladegeschwindigkeit endlich angehoben. Das Pixel 10a lässt sich nun mit bis zu 30 Watt kabelgebundenladen, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 23 Watt des Vorgängers darstellt. Auch das kabellose Laden ist mit 10 Watt nun etwas flotter geworden.
Evolution statt Revolution?
Der Vergleich zum Pixel 9a zeigt deutlich, dass Google das Rad nicht neu erfinden wollte, sondern ein bereits sehr gutes Produkt perfektioniert hat. Die Kombination aus dem helleren Display, dem bruchsicheren Glas und dem völlig flachen Design macht das Pixel 10a zu einem äußerst attraktiven Paket.
Dass der Preis laut ersten Informationen stabil bleibt, macht die Entscheidung für Neukunden leicht. Wer bereits ein Pixel 9a besitzt, wird vielleicht nicht sofort den Drang zum Wechsel verspüren, aber für alle anderen könnte das Pixel 10a zum neuen Standard-Tipp in der Welt der Android-Smartphones werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Kühlleistung im Alltag schlägt, aber die Vorzeichen stehen auf Erfolg.
UPDATE: Das Google Pixel 10a kann ab sofort für eine UVP von 549€ vorbestellt werden und wird am 05. März erscheinen.
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