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Leiser, persönlicher, inklusiver: Auracast feiert Flughafen Premiere in Frankfurt

Als weltweit erster Flughafen überträgt Frankfurt Gate-Durchsagen direkt auf Hörgeräte, Kopfhörer und Smartphones und setzt damit ein starkes Zeichen für digitale Inklusion.

Markus Lugert von Markus Lugert
29. Januar 2026
in News
Lesedauer:3 mins read
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Auracast Audio Broadcast
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Der Flughafen Frankfurt gehört ohnehin zu den technologisch ambitioniertesten Luftverkehrsdrehkreuzen Europas. Nun setzt er erneut ein Zeichen und übernimmt eine weltweite Vorreiterrolle. Als weltweit erster Flughafen testet der Airport Auracast Broadcast Audio für öffentliche Gate-Durchsagen. Die Ankündigung ist mehr als ein technisches Detail am Rande. Sie zeigt, wie digitale Standards ganz konkret den Alltag von Reisenden verbessern können.

Seit dem 28. Januar 2026 läuft der Pilotbetrieb an den Gates A16 und A17 im Terminal 1. Statt Durchsagen ausschließlich über Lautsprecher zu hören, können Passagiere diese erstmals direkt auf ihre eigenen Hörgeräte, Kopfhörer oder Smartphones empfangen. Der Flughafen Frankfurt wird damit zu einem realen Testfeld für eine neue Art der Passagierkommunikation, die leiser, persönlicher und inklusiver ist.

Was Auracast im Flughafenalltag verändert

Auracast ist Teil des Bluetooth LE Audio Standards und funktioniert grundlegend anders als klassische Audioübertragungen. Gate-Ansagen werden nicht mehr diffus in den Terminalraum ausgestrahlt, sondern als direkter Audiostream, in den sich Reisende bewusst einklinken können. Für Passagiere fühlt sich das so an, als würden sie einen Anruf annehmen oder Musik auf ihrem eigenen Gerät hören.

Gerade in einem akustisch herausfordernden Umfeld wie einem Flughafen ist das ein entscheidender Vorteil. Hintergrundlärm, Hall und konkurrierende Durchsagen verlieren ihre Bedeutung. Die Informationen kommen klar, verständlich und ohne Verzögerung dort an, wo sie gebraucht werden.

Auracast Audio Broadcast
Foto: Flughafen Frankfurt

Besonders relevant ist dieser Ansatz für Menschen mit Hörverlust. Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit, also fast jeder fünfte, leben mit eingeschränktem Hörvermögen. Für sie sind klassische Lautsprecherdurchsagen oft unverständlich oder gehen komplett unter. Auracast kann hier eine Barriere abbauen und gibt Betroffenen ein deutliches Plus an Sicherheit und Orientierung.

Mehr Inklusion und ein Schritt Richtung Silent Airport

Der Test am Flughafen Frankfurt zahlt gleich auf mehrere strategische Ziele ein. Zum einen steht die Inklusion von Reisenden mit Hörverlust im Fokus. Auracast ist mit kompatiblen Hörgeräten, Ohrhörern und Smartphones nutzbar und ermöglicht erstmals eine direkte und personalisierte Informationsversorgung am Gate.

Zum anderen unterstützt die Technologie das Konzept des Silent Airports. Statt permanenter Durchsagen über Lautsprecher erhalten Passagiere relevante Informationen wie Boarding-Aufrufe, Gate-Änderungen oder Verspätungen gezielt auf ihre Geräte. Das reduziert Lärm im Terminal und schafft eine deutlich angenehmere Atmosphäre für alle Reisenden, nicht nur für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen.

Unterstützt werden dabei bereits Auracast-fähige Smartphones, unter anderem von Google Pixel und Samsung, sowie entsprechende Hörgeräte. Voraussetzung ist lediglich ein kompatibles Endgerät und die bewusste Verbindung zum Audio-Stream am Gate.

Auracast Audio Broadcast
Foto: Flughafen Frankfurt/Bluetooth SIG, Inc.

Bemerkenswert ist auch die Art der Umsetzung. Die Auracast-Sender sind direkt in die bestehenden PAXModular IP-Sprechstellen integriert, die an den Gates des Flughafens Frankfurt ohnehin im Einsatz sind. Größere Umbauten oder zusätzliche Hardware waren dafür nicht notwendig.

Sämtliche automatisierten und manuellen Durchsagen aus dem PAXGuide-System werden parallel klassisch und per Auracast ausgestrahlt. Für den Flughafen bedeutet das eine nahtlose Integration in bestehende Abläufe und gleichzeitig eine technische Basis, die sich künftig problemlos erweitern lässt.

Hinter dem Projekt steht eine enge Zusammenarbeit mehrerer Partner. Federführend sind Sittig Technologies, die Fraport AG und die Frankfurt University of Applied Sciences. Finanziert wird der Test im Rahmen einer Distr@l-Initiative des Landes Hessen, die digitale Barrierefreiheit und die Kooperation zwischen Forschung und Industrie fördert.

Warum Auracast mehr ist als nur ein Technik Gimmick

Auracast Audio Broadcast
Foto: Bluetooth SIG, Inc.

Für die Betreiber ist Auracast mehr als ein technischer Test. Alexander Laukenmann, Senior Executive Vice President Aviation bei Fraport, sieht darin einen klaren Mehrwert für Reisende. Durch personalisierte Durchsagen direkt auf die Endgeräte werde der Aufenthalt im Terminal entspannter und gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung eines inklusiveren Flughafens gemacht.

Auch Johannes Sittig, CEO US von Sittig Technologies, spricht von einem grundlegenden Wandel. Mit Auracast würden Gate-Durchsagen von einer anonymen Lautsprecherlösung zu einem persönlichen Audiodienst. Entscheidend sei dabei, dass Flughäfen ihre bestehende Infrastruktur weiter nutzen können.

Unterstützung kommt zudem von der Industrie. GN Hearing betont den Zugewinn an Klarheit und Selbstständigkeit für Hörgeräteträger. Samsung verweist auf die stabile Verbindung und die hohe Energieeffizienz der eigenen Auracast-Implementierung, die gerade in stark frequentierten Umgebungen wie Flughäfen entscheidend sei.

In den kommenden zwei Monaten sammelt der Flughafen Frankfurt Feedback von Passagieren und Mitarbeitenden. Bewertet werden dabei Barrierefreiheit, Komfort und das gesamte Reiseerlebnis. Erst danach fällt die Entscheidung, ob und wie Auracast weiter ausgerollt wird.

Unabhängig vom Ausgang des Tests hat das Projekt schon jetzt Signalwirkung. Der Flughafen Frankfurt zeigt, wie sich neue Bluetooth-Technologien sinnvoll in komplexe Infrastrukturen integrieren lassen. Gleichzeitig setzt er einen Maßstab dafür, wie Digitalisierung nicht nur effizienter, sondern auch menschlicher werden kann.

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Via: Flughafen Frankfurt PR
Tags: AuracastBluetoothFlughafen FrankfurtInklusion
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