Anker SOLIX erweitert sein Portfolio für private Solarstromspeicher und stellt mit der Solarbank 4 E5000 Pro ein deutlich leistungsstärkeres System für Haushalte vor. Das neue Modell richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die ihr Balkonkraftwerk oder ihre kompakte Solaranlage nicht nur um einen Speicher ergänzen, sondern den Eigenverbrauch spürbar erhöhen und sich zugleich mehr Flexibilität für wachsende Energiebedürfnisse sichern möchten.
Im Vergleich zu klassischen Plug in Lösungen fällt die Solarbank 4 Pro deutlich ambitionierter aus. Sie bietet eine Solareingangsleistung von bis zu 5.000 Watt, eine integrierte Speicherkapazität von 5.000 Wh und lässt sich modular auf bis zu 30 kWh ausbauen. Damit bewegt sich das System bereits näher an kompakten Heimspeicherlösungen als an typischen Balkonstromspeichern, bleibt aber weiterhin auf eine vergleichsweise einfache Integration in bestehende Haushaltsstrukturen ausgelegt.
Anker SOLIX hebt zudem die Langlebigkeit des neuen Systems hervor. Die Solarbank 4 Pro soll bis zu 10.000 Ladezyklen erreichen und damit auf eine Nutzungsdauer von rund 15 Jahren ausgelegt sein. Gerade bei täglich arbeitenden Speichern, die regelmäßig tagsüber Solarenergie aufnehmen und abends wieder abgeben, ist das ein zentraler Faktor.
Vom klassischen 800 Watt Betrieb bis zu 2.500 Watt Einspeiseleistung
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen bisherigen Plug in Speichern liegt in der deutlich flexibleren Leistungsabgabe. Im regulären Betrieb lässt sich die Solarbank 4 Pro weiterhin über einen 800 Watt Schuko Anschluss an den vorhandenen Hausstromkreis anbinden. In dieser Konfiguration arbeitet sie ähnlich wie bekannte Balkonkraftwerksysteme und kann vor allem die Grundlast eines Haushalts reduzieren, etwa durch Kühlschrank, Router, Unterhaltungselektronik oder Standby Verbraucher.
Darüber hinaus führt Anker SOLIX mit PluginPower 2.0 eine deutlich leistungsstärkere Betriebsart ein. In einem entsprechend vorbereiteten und registrierten netzgekoppelten Szenario sind bis zu 2.500 Watt Leistungsabgabe möglich. Das soll dazu beitragen, mehr des selbst erzeugten Solarstroms direkt im Haushalt zu nutzen, statt ihn nur zeitversetzt und in geringer Leistung bereitzustellen.

Damit positioniert sich die Solarbank 4 Pro als System, das sowohl einfache Plug in Nutzung als auch eine deutlich leistungsfähigere, professioneller eingebundene Variante ermöglicht. Nutzerinnen und Nutzer können also klein einsteigen und später bei Bedarf aufrüsten.
Bis zu zwölf Solarmodule und deutlich höherer Eigenverbrauch
Auf der Eingangsseite setzt die neue Solarbank auf vier integrierte MPP Tracker. Über diese lassen sich insgesamt bis zu zwölf Solarmodule anbinden. Die maximale Solareingangsleistung beträgt dabei 5.000 Watt, was laut Hersteller etwa der dreifachen Kapazität typischer Standard Plug and Play Systeme entspricht.
Diese hohe Aufnahmeleistung ist vor allem dann interessant, wenn nicht nur ein kleines Balkonkraftwerk, sondern eine größere Dach, Garten oder Terrassenanlage eingebunden werden soll. Gerade bei Haushalten mit höherem Stromverbrauch, etwa durch Homeoffice, Klimageräte, elektrische Warmwasserbereitung oder größere Kühlgeräte, kann eine stärkere solare Eigenversorgung wirtschaftlich attraktiver werden.
Unabhängig von dieser Beispielrechnung zeigt die Solarbank 4 Pro deutlich, wohin sich der Markt für private Energiespeicher entwickelt. Statt nur kleine Überschüsse eines Balkonkraftwerks in den Abend zu verschieben, sollen Systeme dieser Klasse deutlich aktiver in den Haushaltsverbrauch eingreifen und einen größeren Teil des täglichen Strombedarfs abdecken.
Notstromfunktion mit schneller Umschaltung
Neben der Optimierung des Eigenverbrauchs bringt die Solarbank 4 Pro auch eine Notstromfunktion mit. Im netzunabhängigen Betrieb steht ein 2.500 Watt Off Grid Anschluss bereit, über den wichtige Geräte im Falle eines Stromausfalls weiter versorgt werden können. Die Umschaltung soll innerhalb von 10 Millisekunden erfolgen und damit praktisch unterbrechungsfrei ablaufen.
Für empfindliche Geräte wie Router, NAS Systeme, Computerarbeitsplätze oder kleinere medizinische Geräte kann eine solche schnelle Umschaltung relevant sein. Auch Kühlschrank, Beleuchtung oder Kommunikationsgeräte lassen sich damit während eines Ausfalls weiterbetreiben, sofern die Gesamtlast innerhalb der verfügbaren Leistung bleibt.
Langlebige LFP Zellen und widerstandsfähiges Gehäuse
Im Inneren setzt Anker SOLIX auf 314 Ah LFP Zellen in Automobilqualität. Die Lithium Eisenphosphat Chemie gilt allgemein als besonders robust, thermisch stabil und langlebig. In Kombination mit der hauseigenen InfiniPower Technologie soll die Solarbank 4 Pro auf bis zu 10.000 Ladezyklen kommen. Damit wäre der Speicher für eine sehr langfristige Nutzung ausgelegt, selbst wenn er regelmäßig geladen und entladen wird.
Interessant ist auch die Unterstützung einer 100 prozentigen Tiefentladung. Verantwortlich dafür ist ein integrierter Energieoptimierer, der die nutzbare Kapazität maximieren soll. Bei vielen Speichersystemen bleibt ein Teil der nominellen Kapazität aus Schutzgründen dauerhaft ungenutzt. Anker SOLIX wirbt hier mit einer möglichst vollständigen Ausschöpfung des verbauten Akkus.
Damit adressiert Anker SOLIX einen Punkt, der bei stationären Speichern nicht unterschätzt werden sollte. Solche Systeme stehen oft dauerhaft im Freien, auf Terrassen, an Hauswänden oder in Nebengebäuden. Wetterfestigkeit und Temperaturreserven sind daher nicht bloß technische Randdaten, sondern entscheidend für eine verlässliche Nutzung über viele Jahre.
Kompatibilität mit älteren Akkus und künftige Erweiterungen
Bei der Systempflege geht Anker SOLIX einen erfreulich offenen Weg. Die Solarbank 4 Pro ist mit den bereits erhältlichen Erweiterungsakkus BP1600 und BP2700 kompatibel. Gleichzeitig soll der neue BP5000 Akku mit 5 kWh Kapazität auch mit älteren Modellen wie der Solarbank 2 Pro, Solarbank 2 AC, Solarbank 2 Plus und Solarbank 3 Pro zusammenarbeiten.
Für bestehende Nutzerinnen und Nutzer ist das eine wichtige Nachricht. Wer bereits in ein Anker SOLIX System investiert hat, muss nicht zwangsläufig komplett neu beginnen, um von größeren Speichermodulen zu profitieren. Gleichzeitig schafft die Kompatibilität mehr Planungssicherheit bei späteren Aufrüstungen.
KI gestützte Steuerung, dynamische Tarife und Smart Home Anbindung
Neben der Hardware rückt Anker SOLIX auch die Software deutlich stärker in den Vordergrund. Die Solarbank 4 Pro läuft auf Anker PowerOS und integriert den KI Sprachassistenten Anka. Darüber sollen Steuerung, Systemabfragen und Energieplanung einfacher zugänglich werden.
Das System soll Lade und Entladevorgänge eigenständig auf Basis von Echtzeit Wetterdaten optimieren. Zusätzlich greift das KI gestützte Energiemanagement auf Informationen zur Strompreisentwicklung zu und synchronisiert sich laut Hersteller mit Daten von über 870 Stromanbietern. In Verbindung mit dynamischen Tarifen könnte die Solarbank so nicht nur überschüssigen Solarstrom speichern, sondern auch gezielter auf günstige und teure Strompreisphasen reagieren.
Spannend ist außerdem die Unterstützung offener APIs. Damit lässt sich die Solarbank 4 Pro in Home Assistantintegrieren, was vor allem für Smart Home Nutzerinnen und Nutzer interessant ist, die Energieflüsse individuell visualisieren oder in Automationen einbinden möchten. Anker SOLIX verweist zudem auf lokale Datenverarbeitung und eine Verschlüsselung auf hohem Sicherheitsniveau.
Damit versucht der Hersteller, den Speicher nicht nur als Batterie, sondern als intelligenten Baustein eines vernetzten Haushalts zu positionieren. Gerade in Kombination mit dynamischen Stromtarifen, Smart Metern und wachsender Haustechnik dürfte dieser Bereich in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro kann ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.999 Euro zur Vorbestellung vorgemerkt werden. Die passende Solarbank 4 BP5000 Erweiterungsbatterie kostet 1.399 Euro.
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