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Motorola bringt drei neue razr Foldables nach Deutschland

Mit dem razr 70 ultra, razr 70 plus und razr 70 bringt Motorola drei neue Foldables auf den Markt. Im Fokus stehen große Außendisplays, KI Funktionen, stärkere Kameras und längere Akkulaufzeiten.

Markus Lugert von Markus Lugert
1. Mai 2026
in News
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Motorola Razr 70
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Motorola stellt seine neue Foldable Generation breiter auf und bringt mit dem motorola razr 70 ultra, dem motorola razr 70 plus und dem motorola razr 70 gleich drei neue Klapp Smartphones auf den Markt. Die Geräte setzen auf das bekannte kompakte razr Design, große Außendisplays, KI Funktionen, verbesserte Kameras und längere Akkulaufzeiten.

Motorola positioniert die razr 70 Reihe klar als Mischung aus Lifestyle Produkt und leistungsfähigem Alltags Smartphone. Geschlossen sollen die Geräte schnell bedienbar bleiben, geöffnet bieten sie große AMOLED Displays für Videos, Spiele, Multitasking und kreative Anwendungen.

Motorola razr 70 ultra: Das neue Topmodell der Serie

Das motorola razr 70 ultra ist das technische Flaggschiff der neuen Reihe und wird von Motorola als das leistungsstärkste razr aller Zeiten bezeichnet. Das Modell richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die beim Foldable Format keine größeren Kompromisse bei Performance, Display, Kamera und Akku eingehen wollen.

Außen sitzt ein 4,0 Zoll großes Display, das vollständig funktional ist und damit weit mehr kann als nur Uhrzeit und Benachrichtigungen anzeigen. Apps, Spiele, Nachrichten, Schnellaktionen und KI Funktionen lassen sich direkt auf der Außenseite nutzen. Mit einer Bildwiederholrate von 165 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 3000 Nits ist das externe Display auch technisch klar im Premium Bereich angesiedelt.


Aufgeklappt bietet das razr 70 ultra ein 6,96 Zoll großes Extreme AMOLED Display. Es unterstützt mehr als eine Milliarde 10 Bit Farben, ist Pantone Validated und erreicht bei HDR Inhalten eine Spitzenhelligkeit von 5000 Nits. Dazu kommt ebenfalls eine Bildwiederholrate von 165 Hz, was besonders beim Scrollen, Spielen und in Animationen für ein sehr flüssiges Bild sorgen soll. Für Klang und Entertainment setzt Motorola auf Snapdragon Sound sowie Lautsprecher mit Dolby Technologie.

Auch beim Design zeigt sich das ultra Modell besonders ambitioniert. Erhältlich ist es in PANTONE Orient Blue mit fein geprägter Alcantara Textur sowie in PANTONE Cocoa mit natürlicher Holzfurnier Oberfläche. Damit will Motorola das Smartphone nicht nur als Technikgerät, sondern bewusst auch als stilvolles Accessoire positionieren. Unter der Oberfläche arbeitet ein titanverstärktes Scharnier, das über mehrere razr Generationen hinweg weiterentwickelt wurde. Das Außendisplay ist mit Corning Gorilla Glass Ceramic geschützt, das laut Motorola eine zehnmal bessere Fallfestigkeit bieten soll.


Bei der Kamera bekommt das razr 70 ultra das aufwendigste Setup der neuen Familie. Das 50 Megapixel Dreifach Kamerasystem basiert auf einem 50 Megapixel LOFIC Sensor der nächsten Generation, der einen bis zu sechsmal größeren Dynamikumfang erfassen soll. Dadurch sollen helle und dunkle Bildbereiche zuverlässiger erhalten bleiben. Ergänzt wird die Hauptkamera durch ein 50 Megapixel Ultraweitwinkel und Makroobjektiv sowie eine 50 Megapixel Frontkamera. Optische Bildstabilisierung, schnelle Fokussierung, KI Bildverarbeitung, Pantone validierte Farben und Dolby Vision Capture sollen Fotos und Videos sichtbar aufwerten.

Für Rechenleistung sorgt die Snapdragon 8 Elite Mobile Platform. Sie bringt eine Qualcomm Oryon CPU der dritten Generation, eine Adreno GPU und eine leistungsfähige Qualcomm AI Engine mit. Damit soll das razr 70 ultra nicht nur bei klassischen Smartphone Aufgaben schnell sein, sondern auch bei lokaler KI Verarbeitung, Gaming und grafikintensiven Anwendungen überzeugen.

Der Akku fällt für ein Klapp Foldable ungewöhnlich groß aus. Motorola verbaut einen 5000 mAh Akku, der mehr als 36 Stunden Laufzeit mit einer Ladung ermöglichen soll. Geladen wird per 68 Watt TurboPower, wobei laut Motorola bereits acht Minuten Ladezeit genug Energie für den ganzen Tag liefern. Zusätzlich unterstützt das Gerät 30 Watt kabelloses Laden und Reverse Charging. Möglich wird die hohe Kapazität unter anderem durch Silizium Kohlenstoff Technologie, die lange Laufzeit ermöglichen soll, ohne das kompakte Design deutlich aufzublähen.

Das motorola razr 70 ultra startet zu einem Preis von 1.399 Euro.

Motorola razr 70 plus: Viel Premium Technik unterhalb des Ultra Modells

Das motorola razr 70 plus ist das Modell für alle, die ein stark ausgestattetes Foldable suchen, aber nicht zwingend zum teuersten Gerät der Serie greifen möchten. Es übernimmt viele zentrale Funktionen des ultra Modells, setzt aber bei Prozessor, Akku und Kamera etwas darunter an.

Auch hier kommt ein 4,0 Zoll großes voll funktionales Außendisplay zum Einsatz. Es erlaubt den schnellen Zugriff auf Apps, Spiele, Benachrichtigungen und Nachrichten, ohne dass das Smartphone aufgeklappt werden muss. Wie beim ultra Modell bietet das externe Display eine Bildwiederholrate von 165 Hz und eine Spitzenhelligkeit von 3000 Nits. Auch Gesten und Sprachinteraktionen sind vorgesehen, etwa zum Aufwecken des Displays, zum Stummschalten eines Alarms oder zum Starten von Google Gemini.


Innen nutzt das razr 70 plus ein 6,90 Zoll großes Extreme AMOLED Display mit Dolby Vision Unterstützung. Damit sollen Inhalte mit kräftigen Farben, hohem Kontrast und mehr Detailtiefe dargestellt werden. Für den Ton stehen Snapdragon Sound und Dolby Atmos Unterstützung bereit, sowohl über Lautsprecher als auch über Kopfhörer.

Optisch setzt Motorola beim razr 70 plus auf PANTONE Mountain View, einen erdigen Farbton mit einer von Webstoffen inspirierten Jacquard Oberfläche. Sie soll nicht nur eigenständig aussehen, sondern auch für ein angenehmes Griffgefühl und mehr Halt sorgen. Auch dieses Modell nutzt ein titanverstärktes Scharnier. Für den Schutz des Außendisplays kommt Corning Gorilla Glass Victus zum Einsatz.

Das Kamerasystem besteht aus einem dualen 50 Megapixel Hauptkamerasystem. Die Hauptkamera bietet Instant All Pixel PDAF, Quad Pixel Technologie, optische Bildstabilisierung sowie Pantone Validated Farben und Hauttöne. Dazu kommt ein 50 Megapixel Ultraweitwinkel und Makro Objektiv. Für Selfies und Videoanrufe ist eine 32 Megapixel Frontkamera mit Quad Pixel Technologie an Bord.

Angetrieben wird das razr 70 plus von der Snapdragon 8s Gen 3 Mobile Platform. Sie erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 3 GHz und soll schnelles Multitasking, hohe Effizienz und zügige KI Verarbeitung ermöglichen. Damit positioniert sich das plus Modell klar oberhalb klassischer Mittelklasse Hardware, bleibt aber bewusst unterhalb des ultra Modells.

Der Akku hat eine Kapazität von 4500 mAh und soll mehr als 31 Stunden Laufzeit erreichen. Per 45 Watt TurboPowersollen elf Minuten Ladezeit genügen, um Energie für den ganzen Tag bereitzustellen. Zusätzlich sind 15 Watt kabelloses Laden und Reverse Charging möglich.

Das motorola razr 70 plus wird in PANTONE Mountain View angeboten und kostet 1.149 Euro.

Motorola razr 70: Der Einstieg in die neue Foldable Familie

Das motorola razr 70 ist das günstigste Modell der neuen Serie, soll aber dennoch das zentrale razr Erlebnis bieten. Motorola verzichtet also nicht auf das große Klappdisplay, ein brauchbares Außendisplay oder moderne Kamera und KI Funktionen, sondern reduziert vor allem an einigen Premium Details.

Außen besitzt das razr 70 ein 3,63 Zoll großes Display, auf dem vollständige Apps laufen können. Nutzerinnen und Nutzer können Benachrichtigungen prüfen, Nachrichten beantworten und Schnellaktionen ausführen, ohne das Smartphone zu öffnen. Damit bleibt auch das Einstiegsmodell deutlich flexibler als ältere Klapp Smartphones, bei denen das Außendisplay oft nur sehr eingeschränkt nutzbar war.


Innen bietet das Gerät ein 6,90 Zoll großes Extreme AMOLED Display. Videos, Spiele und alltägliche Inhalte sollen durch das große Panel und Stereolautsprecher mit Dolby Technologie überzeugend wirken. Die Bedienung bleibt durch das Foldable Format flexibel, etwa für Videochats, Selfies oder freihändige Aufnahmen in halb aufgeklappter Position.

Beim Design bietet Motorola mehrere auffällige Pantone Varianten an. Das razr 70 erscheint in PANTONE Hematite mit gewebeinspirierter Oberfläche, PANTONE Violet Ice, PANTONE Sporting Green und PANTONE Bright White in Acetat Optik. Auch hier kommt ein titanverstärktes Scharnier zum Einsatz. Das Außendisplay wird durch Corning Gorilla Glass Victus geschützt.

Die Kameraausstattung entspricht in wichtigen Punkten dem plus Modell. Motorola verbaut ein duales 50 Megapixel Hauptkamerasystem mit optischer Bildstabilisierung, Instant All Pixel PDAF, Quad Pixel Technologie und Pantone Validated Farben und Hauttönen. Ergänzt wird die Hauptkamera durch ein 50 Megapixel Ultraweitwinkel und Makro Objektiv. Für Selfies und Videocalls gibt es eine 32 Megapixel Frontkamera.

Für die Leistung ist der MediaTek Dimensity 7450X zuständig. Der Chip soll Akku, KI Funktionen und Gesamtperformance effizient ausbalancieren. Damit dürfte das razr 70 weniger auf maximale Gaming Reserven ausgelegt sein als das ultra Modell, aber für typische Alltagsaufgaben, Kommunikation, Social Media, Fotografie und App Nutzung passend ausgestattet sein.


Der Akku fällt mit 4800 mAh größer aus als beim plus Modell und soll mehr als 36 Stunden Laufzeit ermöglichen. Geladen wird per 30 Watt TurboPower. Laut Motorola reichen 15 Minuten Ladezeit für Energie für den ganzen Tag. Zusätzlich unterstützt das razr 70 15 Watt kabelloses Laden.

Das motorola razr 70 startet zu einem Preis von 869 Euro und ist damit der günstigste Einstieg in die neue razr 70 Familie.

Gemeinsame KI Funktionen

Alle drei Modelle setzen auf moto ai, Motorolas eigenes KI Erlebnis. Die Plattform soll bereits von mehr als einer Million monatlichen Nutzerinnen und Nutzern geprägt worden sein und übernimmt verschiedene Aufgaben im Alltag. Catch me up fasst wichtige Benachrichtigungen zusammen, Next Move schlägt kontextabhängig nächste Schritte vor, und die globale Suche kann nicht nur Apps, sondern auch Kontakte, Kalenderinformationen und Nachrichtendetails durchsuchen.

Motorola verfolgt dabei keinen geschlossenen Ansatz. Neben moto ai lassen sich auch Google Gemini, Gemini Live, Microsoft Copilot und Perplexity nutzen. Gemini hilft etwa beim Schreiben, Brainstorming oder bei natürlich geführten Gesprächen. Copilot soll Produktivität, Präsentationen und Organisation unterstützen. Perplexity ermöglicht KI gestützte Echtzeit Suche mit direkten Antworten und vertiefenden Folgefragen.

Google Photos wird stärker eingebunden

Motorola integriert außerdem neue Google Photos Funktionen. Mit Google Photos Wardrobe soll sich der eigene Kleiderschrank digitalisieren lassen. Die Funktion erkennt Kleidungsstücke in der Google Photos Galerie und ermöglicht es, Outfits direkt in der App zu kombinieren, abzustimmen und virtuell auszuprobieren.

Dazu kommt die Einbindung von Google Photos Memories in Daily Drops. Der personalisierte Content Feed soll Lieblingsfotos mit täglichen Updates, kuratierten Schlagzeilen, Wetterinformationen und weiteren Inhalten verbinden. Damit versucht Motorola, die razr Geräte stärker zu persönlichen Begleitern zu machen, die nicht nur Technik bereitstellen, sondern alltägliche Inhalte aktiv aufbereiten.

Erste Einschätzung

Mit Preisen von 1.399 Euro für das motorola razr 70 ultra, 1.149 Euro für das motorola razr 70 plus und 869 Eurofür das motorola razr 70 deckt Motorola mehrere Foldable Preisklassen ab. Das ultra Modell ist klar als Flaggschiff gedacht, das plus Modell als Premium Alternative mit etwas niedrigerem Einstiegspreis und das razr 70 als zugänglicheres Modell für alle, die das Foldable Format ausprobieren möchten, ohne direkt in die höchste Preisstufe zu gehen.

Die neue razr 70 Familie zeigt, dass Motorola das Klapp Smartphone stärker in den Alltag bringen will. Entscheidend ist dabei vor allem das Außendisplay. Es macht die Geräte geschlossen nutzbarer und verändert damit die Art, wie man mit einem Foldable umgeht. Statt das Smartphone ständig öffnen zu müssen, lassen sich viele kurze Interaktionen direkt außen erledigen.

Auf dem Papier wirkt die neue Modellfamilie deutlich runder als frühere Generationen. Das razr 70 ultra liefert die stärkste Technik, das razr 70 plus übernimmt viele Premium Merkmale zu einem etwas niedrigeren Preis, und das razr 70 macht das Konzept erschwinglicher. Ob Motorola damit mehr Nutzerinnen und Nutzer vom Klappformat überzeugen kann, wird sich im Alltag zeigen. Die Richtung ist aber klar: Foldables sollen nicht länger nur auffällige Spezialgeräte sein, sondern praktische Smartphones mit mehr Flexibilität.

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Via: Motorola DE
Tags: FoldableMotorolaNewsRazr 70smartphoneUltra
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