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Vivos neuer Kamera-Gigant: Das X300 Ultra startet in Europa

Mit einem revolutionären 200-MP-Teleobjektiv, dem neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 und exklusivem ZEISS-Zubehör bringt Vivo sein bisher leistungsstärkstes Ultra-Modell erstmalig auch nach Europa.

Markus Lugert von Markus Lugert
30. März 2026
in News
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Vivo X300 Ultra

Foto: via TechmagnetYT/Vivo

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Vivo setzt im hart umkämpften Smartphone-Markt ein deutliches Ausrufezeichen und bringt mit dem X300 Ultra sein bisher ambitioniertestes Imaging-Flaggschiff unter anderem nach Österreich (bzw. Europa). Die heute erfolgte offizielle Ankündigung markiert das internationale Debüt der X-Serie in einer völlig neuen Leistungsklasse, die bisher oft dem asiatischen Markt vorbehalten war.

Besonders Fotografie-Enthusiasten und professionelle Content-Creator dürften bei den Spezifikationen hellhörig werden, denn der Hersteller verspricht nichts Geringeres als das ultimative Kamera-Erlebnis in der Hosentasche. Ab Mitte April wird das Gerät offiziell im Handel erhältlich sein und laut Vivo eine neue Ära für mobile Video- und Fotografie einläuten, indem es die Grenze zwischen Smartphone und dedizierter Systemkamera weiter verschwimmen lässt.

Eine Optik-Offensive in Kooperation mit ZEISS

Das Herzstück des neuen Flaggschiffs ist zweifellos die ZEISS Master Lenses Collection. Hier kombiniert Vivo innovative Tele-Lösungen mit einer weiterentwickelten Farbtechnologie, die weit über herkömmliche Filter hinausgeht. Das Kamerasystem besteht aus den ZEISS Triple Prime Lenses, die mit Brennweiten von 14 mm, 35 mm und 85 mm die wichtigsten Szenarien der klassischen Fotografie abdecken. Ein besonderes Highlight ist die 85 mm Tele-Kamera, die über einen gewaltigen 200 Megapixel Sensor verfügt.

Vivo X300 Ultra
Foto: Vivo
Vivo X300 Ultra
Foto: Vivo

Dank einer speziellen Gimbal-Stabilisierung der dritten Generation liefert sie selbst bei starkem Zoom und aus der freien Hand heraus gestochen scharfe Ergebnisse, die man sonst nur mit Stativ erreichen würde. Für die authentische Street-Fotografie kommt eine 35 mm Kamera mit dem modernen Sony LYTIA 901 Sensor zum Einsatz, der durch seine enorme Sensorgröße von 1/1,12 Zoll besonders lichtstark ist. Die 14 mm Ultraweitwinkel-Optik komplettiert das Trio und fängt weite Landschaften oder Architektur mit minimaler Verzeichnung ein.

Vivo X300 Ultra
Foto: via Techmagnet/Vivo

Zusätzlich sorgt der neue ZEISS Telephoto Extender Gen 2 Ultra für Schlagzeilen in der Fachwelt. Es handelt sich um den weltweit ersten Wandler dieser Art, der in Kombination mit der Software eine äquivalente Brennweite von 400 mm ermöglicht. In Verbindung mit einem präzisen Autofokus-Tracking bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde lassen sich so selbst weit entfernte, extrem schnelle Motive bei Sportveranstaltungen oder in der Wildlife-Fotografie detailreich festhalten. Die bewährte ZEISS T-Beschichtung sowie das spezielle Super Blue Glass schützen dabei effektiv vor störenden Lichtreflexen, Geisterbildern und Streulicht, was besonders bei Gegenlichtaufnahmen für eine beeindruckende Brillanz sorgt.

Kino-Qualität für die Hosentasche

Auch Videografen kommen voll auf ihre Kosten, da Vivo die Videofunktionen massiv aufgebohrt hat. Das X300 Ultra unterstützt auf allen rückseitigen Kameras Videoaufnahmen in 4K mit 120 Bildern pro Sekunde im 10-Bit-Log-Format sowie Dolby Vision. Um den Workflow professioneller Creator zu unterstützen, bietet das Gerät einen speziellen Pro-Video-Modus, der sich an der Bedienung echter Kinokameras orientiert und volle Kontrolle über Verschlusszeit, ISO und Weißabgleich bietet. Die Integration in professionelle Post-Production-Prozesse wird durch die Unterstützung von 3D-LUT-Previews während der Aufnahme und die Kompatibilität mit ACES-Workflows erleichtert.

Vivo X300 Ultra
Foto: Vivo

Für den passenden Ton sorgt ein System aus vier Mikrofonen, der sogenannte Quad-Mic Audio Recording Master. Dieser bietet sechs verschiedene Presets, um Zielgeräusche intelligent hervorzuheben und störendes Wind- oder Umgebungsrauschen effektiv zu reduzieren.

Vivo X300 Ultra
Foto: Vivo

Für alle, die ihr Smartphone wie eine klassische Kamera führen möchten, bietet Vivo zudem das SmallRig Pro Video Rig Kit an. Dieser Cage verfügt über Cold-Shoe-Mounts für Mikrofone oder Lichter sowie physische Bedienelemente für Zoom und Auslöser. Ergänzt durch einen mehrstufigen Kühlventilator wird das X300 Ultra so zu einer ernstzunehmenden Produktionsmaschine für mobile Journalisten und Filmemacher.

Massive Leistung unter der Haube

Damit die aufwendige Echtzeit-Bildverarbeitung und die KI-Algorithmen flüssig laufen, verbaut Vivo den brandneuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor. Unterstützt wird dieser durch den hauseigenen Pro-Imaging-Chip VS1+, der speziell für die Entlastung des Hauptprozessors bei Kameraaufgaben entwickelt wurde. Um eine Drosselung der Leistung bei intensiven Gaming-Sessions oder langen Video-Drehs zu vermeiden, kommt eine großflächige Liquid-Cooling-Vapor-Chamber zum Einsatz.

Ein echtes Kraftpaket ist der 6600 mAh BlueVolt Akku, der auf einer modernen Semi-Solid-State-Technologie basiert. Diese Innovation sorgt dafür, dass der Akku selbst bei extremen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius nicht kapituliert. Geladen wird das Gerät rasant mit bis zu 100 Watt per Kabel oder 40 Watt kabellos, sodass Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert werden.

Vivo X300 Ultra
Foto: via Techmagnet/Vivo

Das Display des X300 Ultra ist ein 6,82 Zoll großes 2K ZEISS Master Color Display, das eine lokale Spitzenhelligkeit von beeindruckenden 4500 Nits erreicht. Damit bleibt der Bildschirminhalt auch bei gleißendem Mittagslicht perfekt ablesbar, was für die Bildkontrolle im Freien unerlässlich ist. Für die nötige Robustheit im Alltag sorgt eine Hülle aus Armor Glass sowie eine doppelte Zertifizierung nach IP68 und IP69, wodurch das Smartphone nicht nur gegen dauerhaftes Untertauchen, sondern auch gegen Hochdruckreinigung geschützt ist.

Ein 3D-Ultraschall-Fingerabdruckscanner der zweiten Generation unter dem Display ermöglicht zudem ein blitzschnelles Entsperren selbst mit nassen oder verschmutzten Fingern.

Software a la Origin(ale)

Auf der Softwareseite setzt Vivo auf das neue OriginOS 6, das eine neue Stufe der plattformübergreifenden Zusammenarbeit einläutet. Das integrierte Office Kit ermöglicht nahtloses Arbeiten auf Windows- und Mac-Geräten, während der Datentransfer von einem iPhone via One-Tap Transfer so einfach wie nie zuvor gestaltet wurde.

Die intelligente Origin Island erkennt zudem Nutzerintentionen und blendet kontextrelevante Informationen dezent ein. Vivo unterstreicht den Premium-Anspruch zudem durch ein langes Update-Versprechen von fünf Jahren für das Betriebssystem und sieben Jahren für Sicherheitswartungen.

Verfügbarkeit und attraktive Angebote

Das Gerät erscheint in einer großzügigen Speicherkonfiguration mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB internem Speicher, was ausreichend Platz für hochauflösende RAW-Fotos und Log-Videos bietet. Farblich können Kunden zwischen dem technisch-eleganten Volcano Black mit Glasfaser-Rücken und dem im analogen Film-Look gehaltenen Steppe Green wählen.

Vivo X300 Ultra
Foto: Vivo
Vivo X300 Ultra
Foto: Vivo

Die Vorbestellungen starten am 16. April direkt im offiziellen Webshop. In der Einführungsphase profitieren Käufer von Goodies und Dienstleistungen in Höhe von 1.309 Euro. Wer sich besonders schnell entscheidet und zwischen dem 16. und 23. April zuschlägt, erhält zusätzlich das SmallRig Pro Video Rig Kit im Wert von 499 Euro sowie erweiterte Garantieleistungen auf Display und Akku kostenlos dazu. Ab Ende April ist das Flaggschiff dann auch breitflächig bei Amazon und dem Mobilfunkanbieter Drei verfügbar.

Zum endgültigen UVP hat sich Vivo allerdings noch ausgeschwiegen und so stellt sich die Frage ob die Gerüchte der letzten Tage (€ 1999.-) vielleicht doch nicht so ganz daneben gelegen sind …

mehr zu Vivo

Via: Techmagnet/Vivo Österreich
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