Nothing hat die Katze aus dem Sack gelassen. Mit der offiziellen Vorstellung der neuen Phone (4a) Serie zeigt das Londoner Tech-Unternehmen unter der Leitung von Carl Pei einmal mehr, dass man im Mittelklasse-Segment nicht nur mitschwimmen, sondern den Ton angeben möchte. In diesem Jahr gibt es jedoch eine Besonderheit: Neben dem Standardmodell rückt ein Pro-Modell ins Rampenlicht, das technisch deutlich mehr Muskeln spielen lässt, als man es bisher von der (a)-Reihe gewohnt war.
Designtechnisch bleibt Nothing seiner Linie treu, wagt aber kleine, feine Kurskorrekturen. Während das Nothing Phone 4a auf den ersten Blick fast schon überraschend „normal“ wirkt, sticht vor allem das neue Gorilla Glass 7i hervor, das die Front schützt und das bisherige „Panda-Glas“ ablöst.
Unter dem Gehäuse verrichtet der Snapdragon 7s Gen 4 seinen Dienst. Dieser Chip verspricht eine solide Performance für den Alltag und moderate Gaming-Sessions. Beim Speicher hat man die Wahl zwischen einer Basisvariante mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher sowie einer größeren Konfiguration mit 12 GB RAM und 256 GB internem Speicher. Besonders erfreulich: Der Einstiegspreis für das Standardmodell ist im Vergleich zum Vorgänger sogar leicht gesunken und liegt nun bei 349 Euro.
Die Kamera als heimlicher Star
Eines der größten Upgrades findet sich auf der Rückseite des Gehäuses. Nothing spendiert dem Phone 4a ein Kamerasystem, das sich vor der teureren Konkurrenz nicht verstecken muss. Die 50 MP Hauptkamera wird durch eine 50 MP Telekamera mit 3,5-fachem optischem Zoom ergänzt. Für weite Panoramen steht zudem eine Sony Ultraweitwinkelkamera zur Verfügung.
Wer gerne Selfies knipst, bekommt an der Front eine 32 MP Kamera geboten. Interessant ist dabei vor allem die Software-Unterstützung: Das Pro-Modell ermöglicht sogar 4K Ultra XDR Videoaufnahmen und unterstützt Dolby Vision, was in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich ist.
Beide neuen Modelle setzen auf einen Akku mit einer Kapazität von 5.080 mAh. Geladen wird klassisch per Kabel mit bis zu 50 Watt, was für zügige Ladezeiten sorgen sollte. Auf kabelloses Laden müssen Nutzer der (a)-Serie allerdings weiterhin verzichten, da Nothing dieses Feature offenbar den Flaggschiffen der Hauptserie vorbehält. In Sachen Software ist das Paket hingegen absolut zukunftssicher geschnürt.
Ausgeliefert werden die Geräte mit dem brandneuen Nothing OS 4.1, das bereits auf Android 16 basiert. Das Unternehmen garantiert dabei 3 Jahre Android-Updates sowie stolze 6 Jahre Sicherheits-Updates, was die Langlebigkeit der Hardware unterstreicht.
Die Unterschiede zum Pro-Modell
Wer noch mehr möchte, greift zum Nothing Phone 4a Pro. Dieses hebt sich nicht nur durch eine höhere Bildwiederholrate von 144 Hz auf dem 6,83 Zoll großen Display ab, sondern bietet auch das markante Glyph Matrix Lichtsystem auf der Rückseite, das wir bereits von den teureren Modellen kennen. Zudem ist das Gehäuse hier aus hochwertigem Aluminium gefertigt.
Preislich startet die Pro-Version bei 479 Euro, wobei die Top-Variante mit mehr Speicher für 549 Euro über den Ladentisch geht.
Verfügbarkeit und Verkaufsstart
Geduldige Fans müssen nicht mehr lange warten. Die Vorbestellungen für das Nothing Phone 4a starten bereits am heutigen 5. März 2026 direkt über die Webseite des Herstellers. Der reguläre Verkauf beginnt dann am 13. März 2026.
Für das Phone 4a Pro verschiebt sich der Zeitplan um etwa zwei Wochen: Hier können Interessierte ab dem 13. März vorbestellen, während die offizielle Auslieferung und der offene Verkauf für den 27. März 2026 geplant sind.
Damit positioniert sich Nothing pünktlich zum Frühjahr mit einem starken Line-up, das vor allem preisbewusste Käufer ansprechen dürfte, die keine Lust auf optische Langeweile haben.
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