Mit der neuen Premium Gaming Monitor Marke UltraGear evo nutzt LG Electronics die Bühne der CES 2026 in Las Vegas, um ein deutliches Zeichen im High End Gaming Segment zu setzen. Im Zentrum der Ankündigung steht nichts Geringeres als eine neue Definition von 5K Gaming. LG kombiniert extrem hohe Auflösung mit Bildraten, die bislang eher aus dem E Sports Umfeld bekannt sind, und ergänzt das Ganze um eine erstmals direkt im Monitor arbeitende KI Bildoptimierung. Die neuen Modelle sollen zeigen, dass maximale Schärfe und Geschwindigkeit kein Widerspruch mehr sein müssen.
Warum LG 5K Gaming jetzt auch ohne High End GPU möglich machen will
Herzstück der neuen UltraGear evo Serie ist die weltweit erste 5K AI Upscaling Technologie, die vollständig On Device arbeitet. Der Monitor analysiert eingehende Bildsignale in Echtzeit und optimiert diese so, dass Spieler von einer 5K beziehungsweise 5K2K Darstellung profitieren, ohne zwingend in neue High End Grafikhardware investieren zu müssen. Gerade vor dem Hintergrund steigender GPU Preise dürfte dieser Ansatz für viele PC Gamer interessant sein. LG positioniert sich hier klar als Problemlöser und nicht nur als reiner Display Lieferant.
Dual Mode, OLED und MiniLED: Das steckt technisch hinter UltraGear evo
Zum Marktstart umfasst das Line up drei Modelle, die bewusst unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen. Das 39 Zoll Modell 39GX950B setzt auf Primary RGB Tandem OLED Technologie und richtet sich an anspruchsvolle Spieler, die Wert auf perfekte Schwarzwerte, hohe Farbtreue und schnelle Reaktionszeiten legen. Mit einer Pixeldichte von 142 PPI, einer VESA DisplayHDR True Black 500 Zertifizierung und einer starken 1500R Krümmung bietet das 21 zu 9 Display nicht nur optische Präsenz, sondern auch echte Bildqualität. Besonders spannend ist die Dual Mode Funktion, mit der sich zwischen 5K2K bei 165 Hz und einem extrem schnellen WFHD Modus mit bis zu 330 Hz wechseln lässt. Die Reaktionszeit von 0,03 ms unterstreicht den klaren Fokus auf kompetitives Gaming, ohne dabei die visuelle Klasse aus den Augen zu verlieren.
Auch beim Thema Audio geht LG neue Wege. Die integrierte KI passt nicht nur das Bild, sondern auch den Klang dynamisch an das Spielgeschehen an. Explosionen, Dialoge oder Umgebungsgeräusche sollen dadurch präziser und immersiver wirken. Gerade bei Gaming Monitoren ist Ton bislang oft nur eine Randnotiz gewesen, hier will LG offenbar bewusst mehr bieten.
Mit dem 27GM950B folgt ein Modell, das vor allem technologisch für Aufmerksamkeit sorgt. LG spricht vom weltweit ersten 5K New MiniLED Monitor, der durch 2.304 lokale Dimmzonen und die sogenannte Zero Optical Distance Technologie störende Halo Effekte deutlich reduzieren soll. Die Kombination aus hoher Auflösung, präziser Hintergrundbeleuchtung und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.250 Nits zielt klar auf Spieler und Kreative, die maximale Detailtreue erwarten. Auch hier ist der Dual Mode an Bord, mit 165 Hz bei 5K oder 330 Hz bei QHD, kombiniert mit einer Reaktionszeit von 1 ms und einer VESA DisplayHDR 1000 Zertifizierung.
52 Zoll, 1000R, 5K2K: So extrem denkt LG Gaming Displays 2026
Einen etwas anderen Weg geht das dritte Modell im Bunde. Der 52G930B ist laut LG der weltweit größte 5K2K Gaming Monitor und setzt voll auf Immersion. Mit 52 Zoll Diagonale, einer extremen 1000R Krümmung und einem Panorama Format, das rund 33 Prozent breiter als klassisches UHD ist, soll der Bildschirm das gesamte Sichtfeld einnehmen. Die Bildwiederholrate von 240 Hz zeigt, dass auch dieses XXL Modell klar auf Gaming ausgelegt ist, während VESA DisplayHDR 600 für die nötige Kontraststärke sorgt. Die KI Funktionen bleiben hier allerdings den kleineren Modellen vorbehalten.
Live erleben lassen sich die neuen UltraGear evo Monitore auf der CES 2026 am LG Messestand im Las Vegas Convention Center. Konkrete Preise oder Marktstarts hat LG im Vorfeld noch nicht genannt, doch schon jetzt wird deutlich, dass der Hersteller seine Führungsrolle im hochauflösenden Gaming Display Markt weiter ausbauen will. UltraGear evo wirkt dabei weniger wie ein klassisches Modellupdate, sondern eher wie ein strategischer Schritt, der zeigt, wohin sich Gaming Monitore in den kommenden Jahren entwickeln könnten.
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