Wer schon einmal auf der CES war weiß wie schnell Informationen dort verloren gehen. Mehrere Pressekonferenzen pro Tag. Parallel laufende Keynotes. Spontane Briefings in Hotelzimmern oder an Messeständen. Dazu volle Hallen, Zeitdruck und das permanente Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen. Genau hier zeigt sich, wie wertvoll ein Werkzeug sein kann, das nicht ablenkt sondern still mitarbeitet. Für uns auf der CES 2026 ist der Soundcore Work genau so ein Tool.
Kein Smartphone das man sichtbar auf den Tisch legen muss. Kein hektisches Tippen während Präsentationen. Kein Nachhören von stundenlangen Aufzeichnungen am Abend. Stattdessen ein winziger Recorder, kaum größer als eine Münze, der jede Pressekonferenz, jede Keynote und jedes Hintergrundgespräch zuverlässig aufzeichnet, wichtige Stellen markierbar macht und das Gesagte später automatisch in strukturierte Notizen verwandelt.
In einem Umfeld wie der CES, in dem oft fünf Produktankündigungen in einer Stunde passieren, wird der Soundcore Work vom netten Gadget zum echten Arbeitsinstrument. Einmal gedrückt, verschwindet er förmlich aus dem Bewusstsein. Und genau das ist seine größte Stärke. Während wir zuhören, beobachten und einordnen, kümmert sich das Gerät im Hintergrund darum, dass kein Detail verloren geht.
Unauffälliges Werkzeug für hektische Messetage
Gerade im hektischen Umfeld einer Messe wie der CES entscheidet das Design eines Geräts nicht nur über Ästhetik, sondern über seine Alltagstauglichkeit. Der Soundcore Work ist genau dafür gebaut. Er will nicht auffallen, nicht ablenken und nicht erklären müssen, was er ist. Stattdessen fügt er sich unauffällig in den Arbeitsalltag ein und funktioniert einfach.

Das Gehäuse besteht aus Aluminium und fühlt sich überraschend massiv an. Trotz seiner geringen Größe wirkt der Recorder nicht filigran oder empfindlich, sondern robust genug für volle Messetage, ständiges An und Ablegen sowie den schnellen Wechsel zwischen Hallen, Taxis und Pressebereichen. Kratzer oder Druckstellen waren im Test selbst nach intensiver Nutzung kein Thema.
Auch die Haptik wurde offensichtlich nicht dem Zufall überlassen. Der einzelne Bedienknopf ist klar definiert und lässt sich selbst ohne Hinsehen zuverlässig ertasten. Gerade in dunklen Keynote Sälen oder während man sich durch Menschenmengen bewegt, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Die feine Vibration beim Starten der Aufnahme vermittelt Sicherheit, ohne akustisch aufzufallen.
Maximale Kontrolle bei minimaler Ablenkung
Die Bedienung des Soundcore Work ist konsequent auf Situationen ausgelegt, in denen jede Ablenkung zu viel ist. Gerade auf Pressekonferenzen, Keynotes oder spontanen Briefings auf der CES zählt jede Sekunde Aufmerksamkeit. Soundcore verfolgt hier einen radikalen Ansatz der Vereinfachung. Eine einzige Taste übernimmt sämtliche Kernfunktionen und macht das Gerät sofort einsatzbereit.
Ein einmaliges Drücken startet die Aufnahme unmittelbar. Es ist kein Entsperren eines Smartphones notwendig, keine App muss geöffnet werden und keine Verbindung muss vorher manuell hergestellt werden. Der Recorder bestätigt den Start der Aufnahme durch ein dezentes haptisches Feedback, das spürbar, aber nicht störend ist. Diese Rückmeldung ist besonders wichtig in lauten Umgebungen, in denen akustische Signale untergehen würden.
Besonders durchdacht ist dabei, dass diese Marker nicht nur im Audio sichtbar sind, sondern auch in der automatischen Transkription und in der KI generierten Zusammenfassung übernommen werden. Damit behält der Nutzer die Kontrolle darüber, was wirklich relevant ist, anstatt sich ausschließlich auf die Gewichtung der künstlichen Intelligenz zu verlassen.
Das Beenden der Aufnahme erfolgt ebenso unkompliziert wie der Start. Ein erneuter Tastendruck stoppt die Aufnahme sofort. Auch hier bestätigt das Gerät den Vorgang mit einer haptischen Rückmeldung, sodass jederzeit klar ist, ob aufgezeichnet wird oder nicht. Dieses klare Feedback reduziert das Risiko von Fehlaufnahmen oder vergessenen Mitschnitten erheblich.
Ein weiterer Vorteil im Messealltag ist die vollständige Unabhängigkeit vom Smartphone während der Aufnahme. Der Soundcore Work funktioniert autark und speichert sämtliche Daten lokal, bis sie später synchronisiert werden. Selbst eingehende Anrufe, Benachrichtigungen oder Verbindungsabbrüche haben keinen Einfluss auf laufende Aufnahmen. Gerade bei langen Keynotes oder Panel Diskussionen ist das ein entscheidender Pluspunkt.
Auch das Handling während Bewegung überzeugt. Ob beim Wechsel zwischen Hallen, im Gedränge oder beim schnellen Positionswechsel während einer Pressekonferenz, die Bedienung bleibt zuverlässig. Der Recorder reagiert präzise auf Eingaben und verhindert unbeabsichtigte Aktionen. Die Kombination aus klar definiertem Knopf, taktiler Rückmeldung und reduzierter Funktionalität sorgt dafür, dass der Nutzer jederzeit die Kontrolle behält.
Klare Stimmen trotz Messelärm
Eine der größten Herausforderungen auf der CES ist nicht die Menge an Informationen, sondern die akustische Umgebung. Große Hallen, laufende Gespräche, Applaus, Musik von Nachbarständen und Klimaanlagen sorgen für einen konstanten Geräuschpegel. Genau hier muss ein Recorder beweisen, ob er mehr ist als ein nettes Zusatzgerät. Der Soundcore Work besteht diesen Härtetest überraschend souverän.
Im Inneren arbeitet ein Dual Mikrofon Array, das speziell darauf ausgelegt ist, Sprache aus bis zu fünf Metern Entfernung zuverlässig zu erfassen. Dabei wird nicht einfach alles aufgenommen, was hörbar ist. Die Mikrofone arbeiten zusammen mit einer intelligenten Signalverarbeitung, die Sprache priorisiert und Umgebungsgeräusche reduziert. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die auch in lauten Messehallen klar und verständlich bleiben, ohne unnatürlich zu wirken.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die automatische Sprechererkennung. Der Recorder identifiziert mehrere Sprecher innerhalb einer Aufnahme und trennt diese später sauber in der Transkription. Für Journalisten bedeutet das weniger Nacharbeit, da Zitate eindeutig zugeordnet werden können. In Kombination mit der Marker Funktion lassen sich zentrale Aussagen einzelner Sprecher später gezielt wiederfinden.
Die Qualität der Rohaufnahme bildet die Grundlage für alles, was danach kommt. Der Soundcore Work liefert hier überzeugend ab. Die Transkriptionsgenauigkeit von bis zu 97 Prozent wird vor allem durch die saubere Audioqualität ermöglicht. Selbst Fachbegriffe, Produktnamen und englische Präsentationen mit internationalem Akzent wurden im Test zuverlässig erkannt. Unterstützt werden dabei über 100 Sprachen, was den Recorder auch für internationale Presseevents prädestiniert.
Ein oft unterschätztes Detail ist die Stabilität der Aufnahme unabhängig vom Smartphone. Während der Recorder aufzeichnet, arbeitet er vollständig autark. Es gibt keine Abhängigkeit von Funkverbindungen, keine Unterbrechungen durch Benachrichtigungen und keine Gefahr, dass ein Anruf die Aufnahme stoppt. Gerade bei langen Keynotes oder wichtigen Ankündigungen ist diese Zuverlässigkeit essenziell.
Auch in Bewegung bleibt die Aufnahmequalität konstant. Ob beim Wechsel zwischen Hallen, beim Mitlaufen während eines Rundgangs oder beim spontanen Interview am Messestand, der Soundcore Work liefert ein stabiles Klangbild ohne starke Pegelschwankungen. Die Kombination aus gerichteter Mikrofontechnik, intelligenter Rauschunterdrückungund KI gestützter Nachverarbeitung sorgt dafür, dass Sprache stets im Fokus bleibt.
Nachbearbeitung: Vom Rohmaterial zum fertigen Artikel
Nach einem langen Tag auf der CES beginnt die eigentliche Arbeit oft erst im Hotelzimmer. Pressekonferenzen, Keynotes und Hintergrundgespräche müssen ausgewertet, verglichen und in einen redaktionellen Kontext gebracht werden. Genau in dieser Phase zeigt sich, wie viel Zeit ein gutes Werkzeug wirklich spart. Der Soundcore Work entfaltet hier seine größte Stärke.
Sobald eine Aufnahme beendet ist, wird sie über die App synchronisiert. Auf iOS geschieht das automatisch im Hintergrund, während auf Android die Übertragung startet, sobald die App geöffnet wird. Für längere Aufnahmen steht ein WLAN Schnelltransfer zur Verfügung, der bis zu eine Stunde Audio in etwa 30 Sekunden überträgt. Damit lassen sich selbst volle Keynotes ohne Wartezeit verarbeiten.
In der App angekommen, steht zunächst das vollständige Transkript zur Verfügung. Die Texte sind klar strukturiert, mit Absätzen, Satzzeichen und sauber getrennten Sprecherwechseln. Besonders hilfreich ist, dass automatisch erkannte Sprecher direkt benannt und dauerhaft zugeordnet werden können. Für journalistische Arbeit ist das entscheidend, da Zitate eindeutig nachvollziehbar bleiben.
Die zuvor gesetzten Marker per Doppeltipp spielen in der Nachbearbeitung eine zentrale Rolle. Sie erscheinen sowohl im Transkript als auch in der Zusammenfassung als hervorgehobene Stellen. Dadurch lassen sich die wichtigsten Aussagen einer einstündigen Präsentation innerhalb weniger Minuten identifizieren. Gerade auf der CES, wo oft mehrere Keynotes pro Tag stattfinden, ist diese Funktion ein massiver Zeitgewinn.
Über das reine Transkript hinaus erstellt die App eine KI gestützte Zusammenfassung, die nicht nur kürzt, sondern inhaltlich ordnet. Mithilfe von über 25 wählbaren Zusammenfassungs Vorlagen lassen sich Aufnahmen als klassische Pressekonferenz Zusammenfassung, Entscheidungsübersicht, Themencluster oder Brainstorming Dokument aufbereiten. Für Redaktionen bedeutet das, dass bereits eine belastbare Grundlage für Artikel, News Meldungen oder interne Briefings vorliegt.
Besonders stark ist die Fähigkeit der KI, Kontext zu erkennen. Orte, Produktnamen oder wiederkehrende Themen werden automatisch identifiziert und in der Struktur berücksichtigt. Auch Übereinstimmungen und Meinungsunterschiede innerhalb von Diskussionen werden sauber herausgearbeitet, was bei Panel Gesprächen oder Q und A Sessions einen echten Mehrwert bietet.
Die Nachbearbeitung bleibt dabei vollständig editierbar. Texte lassen sich direkt in der App manuell anpassen, kürzen oder ergänzen. Nichts ist gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar. Für den redaktionellen Workflow ist das essenziell, da Inhalte selten eins zu eins übernommen werden, sondern immer eingeordnet und überprüft werden müssen.
Am Ende steht der flexible Export. Transkripte und Zusammenfassungen lassen sich als PDF, DOCX oder Textdateiausgeben und problemlos in Redaktionssysteme, Cloud Ordner oder Kollaborationstools übernehmen. Für Teams ist das besonders praktisch, da Inhalte sofort geteilt und weiterverarbeitet werden können.
Datenschutz und Kontrolle unterwegs
Auch auf internationalen Messen ist Datenschutz ein Thema. Der Soundcore Work nimmt nur auf, wenn man es bewusst startet. Es gibt keine automatische Hintergrundaufnahme. Alle Daten sind verschlüsselt gespeichert und übertragen. Gerade bei vertraulichen Briefings oder Hintergrundgesprächen ist das ein wichtiger Punkt.
Die Integration in Apples Find My Netzwerk sorgt zusätzlich für Sicherheit. Sollte der Recorder im Messetrubel verloren gehen, lässt er sich orten wie ein AirTag.
Ausdauer für lange Messetage
Auf einer Messe wie der CES entscheidet die Akkulaufzeit oft darüber, ob ein Gerät tatsächlich genutzt wird oder nach dem ersten Tag in der Tasche bleibt. Tage beginnen früh, enden spät und bieten nur selten die Gelegenheit, zwischendurch in Ruhe zu laden. Der Soundcore Work ist genau für dieses Szenario konzipiert und zeigt im Alltag eine beeindruckende Ausdauer.
Der integrierte Akku ermöglicht bis zu acht Stunden durchgehende Aufnahmezeit. Wichtig dabei ist, dass es sich um echte Aufnahmezeit handelt und nicht um einen theoretischen Standby Wert. In der Praxis reicht diese Laufzeit problemlos für mehrere Pressekonferenzen, Keynotes und Interviews an einem einzigen Tag. Selbst bei intensiver Nutzung über viele Stunden hinweg zeigte der Recorder im Test keine Leistungseinbrüche oder Qualitätsverluste.
Besonders praktisch ist die Fähigkeit, auch während des Ladevorgangs weiter aufzunehmen. Wird der Soundcore Work in die Ladebasis gelegt, läuft eine aktive Aufnahme ohne Unterbrechung weiter. Für lange Keynotes, Panel Diskussionen oder abendliche Presseevents ist das ideal. Selbst wenn der Akku zur Neige geht, muss keine Aufnahme abgebrochen werden.
Auch das Energie Management im Standby Betrieb ist überzeugend. Der Soundcore Work verbraucht praktisch keinen Strom, solange er nicht aktiv aufzeichnet. Das bedeutet, dass er bedenkenlos den ganzen Tag getragen werden kann, ohne dass ungewollt Akkukapazität verloren geht. Gerade auf Messen, wo Geräte oft stundenlang ungenutzt am Körper bleiben, zahlt sich diese Effizienz aus.
Ein weiterer Vorteil im Messebetrieb ist die Zuverlässigkeit der Akkustandsanzeige. Über eine klare Statusanzeige am Gerät und in der App ist jederzeit ersichtlich, wie viel Energie noch zur Verfügung steht. Überraschende Ausfälle oder unklare Restlaufzeiten traten im Test nicht auf. Das schafft Vertrauen, gerade wenn wichtige Pressekonferenzen anstehen.
Fazit: Ein Werkzeug, das auf der CES den Unterschied macht
Nach mehreren Tagen intensiver Nutzung wird klar, dass der Soundcore Work weit mehr ist als ein technisches Spielzeug oder ein weiteres KI Gadget. Er ist ein Werkzeug, das genau dort ansetzt, wo journalistische Arbeit unter Zeitdruck besonders herausfordernd wird. Auf einer Messe wie der CES, auf der Informationen im Minutentakt auf einen einprasseln, ist es entscheidend, Inhalte zuverlässig festzuhalten, ohne dabei selbst aus dem Moment gerissen zu werden. Genau das gelingt dem Soundcore Work bemerkenswert gut.
Seine größte Stärke liegt nicht in einer einzelnen Funktion, sondern im Zusammenspiel aus Design, Bedienung, Aufnahmetechnik und intelligenter Nachbearbeitung. Der Recorder verschwindet im Alltag nahezu vollständig aus dem Bewusstsein. Er liegt am Revers, hängt unter dem Pressebadge oder haftet am Smartphone und erledigt seine Arbeit still im Hintergrund. Währenddessen bleibt der Fokus dort, wo er sein sollte. Beim Zuhören, Beobachten und Einordnen.
Auch die technische Zuverlässigkeit überzeugt. Die Aufnahmequalität bleibt selbst in lauten Hallen stabil, die Akkulaufzeit reicht für volle Tage und die Synchronisation funktioniert zuverlässig. Dazu kommt ein Sicherheitskonzept, das Vertrauen schafft und dem Nutzer jederzeit die Kontrolle über seine Aufnahmen lässt. Gerade bei Hintergrundgesprächen oder vertraulichen Briefings ist das ein entscheidender Punkt.
Natürlich ist der Soundcore Work kein Ersatz für journalistische Erfahrung, kritisches Denken oder redaktionelle Einordnung. Das will er auch nicht sein. Seine Aufgabe ist eine andere. Er sorgt dafür, dass kein Detail verloren geht und dass Informationen sauber, strukturiert und schnell verfügbar sind. In einem Umfeld wie der CES 2026 kann genau das den Unterschied machen zwischen Hektik und Übersicht.
Unterm Strich ist der Soundcore Work eines dieser seltenen Produkte, die sich nicht über Marketingversprechen definieren, sondern über ihren praktischen Nutzen. Wer regelmäßig auf Messen, Pressekonferenzen oder Keynotes arbeitet, bekommt hier ein Werkzeug, das den Arbeitsalltag spürbar erleichtert. Klein, unauffällig und intelligent. Und damit nahezu ideal für den professionellen Einsatz auf der CES.
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Test
soundcore Work
Der Soundcore Work ist mehr als nur ein Diktiergerät. Er ist ein smarter Assistent im Mini-Format, der Notizen neu denkt. Für uns im Messealltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken!
PROS
- Winzig, leicht, unauffällig
- beeindruckende Transkriptionsqualität
- KI-gestützte Zusammenfassungen
- Doppeltipp-Marker für wichtige Momente
- Starke Verschlüsselung und Find My-Integration
CONS
- Kein Live-Transkript
- Für Android noch keine Hintergrund-Sync
- Premium-Features teils Abo-gebunden