Es war eines der spektakulärsten Hardware-Experimente der letzten Jahre, doch nun scheint das Kapitel Galaxy Z TriFold überraschend schnell wieder geschlossen zu werden.
Einem aktuellen Bloomberg-Bericht zufolge zieht Samsung bereits nach rund drei Monaten die Reißleine und nimmt das innovative Foldable aus dem Sortiment. In Südkorea wurde der Verkauf demnach bereits offiziell eingestellt. Für Kunden in den USA bedeutet dies: Das Modell bleibt nur noch so lange erhältlich, bis die verbleibenden Lagerbestände vollständig abverkauft sind.

Zwischen Scharnier-Akrobatik und Produktionshürden
Samsung hatte das Modell in erster Linie als Machbarkeitsstudie positioniert. Es sollte demonstrieren, was im Bereich der faltbaren Displays technisch aktuell möglich ist. Das riesige, flexibel nutzbare Display sollte insbesondere beim Multitasking neue Maßstäbe setzen und zeigen, wie produktives Arbeiten auf einem Gerät im Taschenformat aussehen kann. Doch genau diese Komplexität wurde dem Gerät nun offenbar zum Verhängnis.
Ein digitales Vermächtnis für die Zukunft der Galaxy-Reihe
Doch auch wenn das TriFold als eigenständiges Produkt verschwindet, war die Entwicklung nicht umsonst. Einige der gewonnenen Erkenntnisse und Konstruktionsansätze könnten später in günstigeren Foldable-Modellen wieder auftauchen. Sei es das optimierte Seitenverhältnis oder innovative Lösungen für die Scharnier-Mechanik – die DNA des TriFold wird vermutlich in kommenden Generationen der Z-Flip- oder Z-Fold-Serie weiterleben.
Samsung scheint seinen Fokus nun verstärkt auf klassischere, aber technologisch hochgerüstete Flaggschiffe zu legen. Im Mittelpunkt der kommenden Strategie steht offenbar das Galaxy S26 Ultra. Dieses soll mit fortschrittlichen KI-Funktionen und einem neuartigen „Privacy Display“ die nächste große Bühne besetzen. Während das TriFold also als mutiger Vorstoß in die Geschichte eingeht, bereitet Samsung bereits den Boden für die nächste Hardware-Revolution, die massentauglicher und effizienter zu fertigen ist.
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