Samsung hat gerade selbst ordentlich Öl ins Leak-Feuer gegossen: In einem offiziellen Beitrag zu Good Lock und den kommenden One-UI-8.5-Updates sind nicht nur neue Customization-Features aufgetaucht – in einem Screenshot war auch ziemlich eindeutig ein neuer Quick-Settings-Schalter zu sehen: „Privacy Display“. Und genau das gilt als eines der spannendsten erwarteten Features fürs Galaxy S26 Ultra.
Good Lock wird mit One UI 8.5 deutlich flexibler
Mit One UI 8.5 bekommt Good Lock laut den Infos/Previews mehrere Upgrades in verschiedenen Modulen. Besonders hängen geblieben sind bei mir diese Punkte:
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LockStar: Entsperr-Animationen stärker anpassbar
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QuickStar: Quick Settings im Querformat und Panel-Größe editierbar + eigene Bild-Hintergründe für die Kacheln/Panels
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HomeUp: größere Ordner, Icon-Labels bearbeiten (endlich mehr Ordnung und weniger „Standard-Look“)
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GameBooster+: Gamepad-Buttons auf Touchscreen-Steuerung mappen
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Theme Park: weiterhin Fokus auf tieferes Design-Tuning fürs System
Das klingt nach genau dem, was Good Lock ausmacht: nicht nur Theme-Spielerei, sondern echte Kontrolle über UI-Details.
Der eigentliche Star: „Privacy Display“ im Screenshot
Der Knaller ist aber diese eine Stelle im Material: Privacy Display taucht als Quick-Settings-Tile auf. Das wirkt wie eine versehentliche Bestätigung, dass Samsung die Funktion ernsthaft vorbereitet – und zwar nicht nur als „Software-Gimmick“, sondern vermutlich gekoppelt an neue Display-Hardware.
Was dahinterstecken soll: ein integrierter Blickschutz, der Inhalte seitlich deutlich schlechter lesbar macht – ähnlich wie eine Privacy-Schutzfolie, nur eben per Toggle aktivierbar. In Leaks/Animationen wird zudem angedeutet, dass das Feature auch situations- oder appbasiert funktionieren könnte (also z. B. automatisch bei Banking-Apps).
Meine Meinung: Endlich ein Privacy-Feature, das man wirklich nutzt
Ich feiere die Idee – nicht, weil ich ständig Geheimagent bin, sondern weil Alltag genau das ist: Bahn, Flughafen, Café, Meetings. Ein Privacy-Filter zum An- und Ausschalten ist für mich viel sinnvoller als diese klassischen Folien, die das Display dauerhaft „matschig“ wirken lassen.
Aber: Ich bin auch skeptisch bei drei Punkten:
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Helligkeit & Bildqualität: Wenn der Blickwinkel künstlich „abgedunkelt“ wird, muss Samsung aufpassen, dass es nicht nervt oder die Farben leiden.
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Akku: Je nachdem, wie das technisch gelöst ist, könnte es mehr Strom ziehen.
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Exklusivität: Wenn’s am Ende nur im Ultra steckt (oder nur mit bestimmter Panel-Generation läuft), wäre das schade – eigentlich ist das ein Feature, das in der gesamten S26-Reihe Sinn macht.
Unterm Strich: Wenn Samsung das sauber umsetzt, ist „Privacy Display“ für mich ein echter Alltags-Mehrwert – und ein seltenes Beispiel für ein Feature, das nicht nur auf dem Datenblatt gut klingt, sondern wirklich praktische Probleme löst.

Tipp zum Schluss: Good Lock ist viel mächtiger, als viele denken
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