Google Pixel 10a: Viel neuer Name, wenig neues Smartphone

Design, Kamera, Akku, Prozessor: Das Pixel 10a wirkt wie ein bekanntes Smartphone mit neuer Jahreszahl.

YTechB hat neue Renderbilder zum Google Pixel 10a veröffentlicht – und je mehr man davon sieht, desto klarer wird: Das Ding fühlt sich wahrscheinlich an wie ein Pixel 9a. Die flache Kamera-Insel auf der Rückseite, die typischen (und leider ziemlich präsenten) Display-Ränder – alles wirkt so, als hätte Google das Design einfach ein weiteres Jahr durchgezogen.

Google Pixel 10a

Und genau da beginnt bei mir das Problem: Beim Pixel 10a fällt es aktuell extrem schwer, echte Gründe zu finden, warum man vom 9a upgraden sollte.

Specs wie aus der Copy-Paste-Schublade

Auch die geleakten Eckdaten des Google Pixel 10a lesen sich nicht spannend:
6,3-Zoll-Display mit 120 Hz
8 GB RAM
128 / 256 GB Speicher
5.100 mAh Akku und 23 W Kabel-Laden
Kamera-Setup identisch: 48 MP Hauptkamera + 13 MP Ultraweitwinkel
und als Prozessor: Tensor G4 (also ebenfalls nichts Neues)

Wenn überhaupt, könnte es sein, dass Google eine minimal stärkere Tensor-G4-Variante nutzt als im 9a – aber selbst das wäre eher Feintuning als ein echtes Upgrade.

Pixel 10a: Das ist zu wenig für ein „neues“ Modell

Ich bin wirklich Pixel-Fan, aber hier komme ich nicht drum herum zu sagen: Das wirkt mehr wie ein Refresh als ein neues Smartphone. Klar, nicht jeder braucht jedes Jahr radikale Änderungen – aber beim 10a habe ich aktuell das Gefühl, Google versucht, das 9a einfach noch einmal zu verkaufen, nur mit einer neuen Jahreszahl auf der Verpackung.

Ein kleines Highlight soll immerhin eine neue Farbe sein: „Berry“. Sieht nett aus, keine Frage – aber eine neue Farbe allein macht für mich noch kein neues Gerät.

Aktuell reden wir bei den Preisen nur über US-Leaks: Startpreis angeblich wieder bei 499 Dollar, Verkaufsstart im Handel wohl ab dem 5. März. Wichtig: Das sind US-Preise – was am Ende bei uns in Deutschland/Europa ankommt, kann natürlich abweichen. Aber wenn Google dem bisherigen Muster treu bleibt, rechne ich damit, dass der Preis ziemlich ähnlich wie beim Vorgängerausfällt. Sprich: Keine große Überraschung nach oben oder unten – eher „Business as usual“.

Lieber Pixel 9a im Angebot mitnehmen?

Wenn das alles so stimmt, ist das ehrlich gesagt der Punkt, an dem ich sagen würde: Das Pixel 9a wird im Angebot plötzlich spannender als das 10a. Wenn man es günstiger bekommt und die Unterschiede minimal bleiben, spricht sehr viel dafür, einfach das 9a mitzunehmen.

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