Apple plant wohl große Mac-Offensive

Von der Rückkehr des kompakten Einsteiger-MacBooks mit iPhone-Chip bis zum Power-Update für Profis: Apples Roadmap verspricht eine umfassende Hardware-Offensive sowie erste Schritte hin zu einer runderneuerten Siri.

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In Apples Mac-Welt könnte sich in den nächsten Monaten einiges verschieben. Was seit Längerem durch die Gerüchteküche geistert, wirkt nun wie ein konkreter Fahrplan: Mehrere neue Geräte sollen in relativ kurzer Zeit nachgeschoben werden – vom Notebook bis zum Desktop. Bei den Laptops werden vor allem neue MacBook-Pro-Modelle in 14 und 16 Zoll erwartet. Parallel dazu steht ein MacBook Air im Raum, das angeblich bereits den nächsten Chip-Schritt machen könnte.

Einsteiger-Revolution: Ein MacBook mit iPhone-Genen

Das spannendste Gerücht betrifft allerdings nicht „Pro“ oder „Studio“, sondern ein komplett neues Einstiegsgerät: ein günstiges MacBook mit einem Display unter 13 Zoll. Besonders interessant: Als Prozessor soll ein Chip zum Einsatz kommen, den man eher aus dem iPhone-Lager kennt. Damit würde Apple die Tür zu einem Preissegment öffnen, das bislang vor allem von günstigen Windows-Notebooks und Chromebooks belegt ist – attraktiv für Einsteiger, Schulen, Firmen und alle, die einfach ein kleines, leichtes Arbeitsgerät suchen.

Wer eher am Schreibtisch arbeitet, soll ebenfalls nicht leer ausgehen: Über ein aktualisiertes Mac Studio wird spekuliert; zeitlich wohl nicht allzu weit nach dem Frühjahrs-Refresh. Und auch beim Studio Display könnte endlich wieder Bewegung reinkommen: außen angeblich fast unverändert, innen aber modernisiert. Für später im Jahr werden zudem neue Mac minis gehandelt.

Siri-Update und die Ruhe vor dem Sturm

Softwareseitig wird ebenfalls ein enger Zeitplan erwartet: Schon in der Woche ab dem 23. Februar könnte die erste Entwickler-Beta von iOS 26.4 starten. Dort sollen erste Elemente einer überarbeiteten Siri auftauchen. Zur WWDC im Juni könnte es dagegen eher ruhiger wirken, weil der größere Siri-Umbau und ein Chatbot-ähnliches Interface offenbar eher als langfristiges Ziel für iOS 27 gelten. Hier soll der Schwerpunkt außerdem weniger auf Showeffekten liegen, sondern auf Stabilität, Performance und Fehlerbehebung.

Auch der Hardware-Timing-Hinweis ist spannend: Neue MacBook Pros sollen wohl eng mit macOS 26.3 zusammenhängen. Dass die aktuellen M4-Modelle teils schlechter verfügbar sind, passt ins Bild – eine Vorstellung Anfang März (Woche ab dem 2. März) wäre damit zumindest plausibel.

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