Apple hat zum 28. Januar ein neues Abo an den Start gebracht, das sich klar an Creator richtet: Apple Creator Studio. Die Idee dahinter ist simpel – aber genau deshalb so gut. Statt einzelne Apps separat zu kaufen, bündelt Apple seine wichtigsten Kreativ-Tools in einem Paket. Und ganz ehrlich: Ich feier’s, weil das für viele Workflows endlich richtig Sinn ergibt.

Ein Abo, das Kreativ-Workflows neu ordnet
Im Creator Studio stecken Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro, jeweils für Mac und iPad. Wer am Mac arbeitet, bekommt zusätzlich noch Motion, Compressor und MainStage dazu. Apple positioniert das Ganze klar als durchgängiges Kreativ-Ökosystem, das sich nahtlos über mehrere Geräte hinweg nutzen lässt. Projekte lassen sich zwischen Mac und iPad synchron bearbeiten, egal ob Video, Audio oder Grafik.
Apple lässt es aber nicht nur bei „Apps in ein Paket werfen“. Auch funktional tut sich einiges. Final Cut Pro wird deutlich smarter, unter anderem mit einer Suche über Transkripte, einer Objektsuche im Bildmaterial und einer Beat-Erkennung, mit der sich Schnitte automatisch an Musik ausrichten lassen. Das ist genau die Art von Funktionen, die im Alltag wirklich Zeit sparen können – besonders bei größeren Projekten oder viel Rohmaterial.
Auch Logic Pro bekommt ein ordentliches Update in Richtung KI-gestütztes Arbeiten. Neu sind unter anderem ein Synth Player als Erweiterung der Session Player sowie Funktionen, die Akkorde direkt aus Audio erkennen. Dazu kommen neue Soundbibliotheken und eine intelligente Loop-Suche per Texteingabe. Das klingt erst mal nach „nice to have“, kann in der Praxis aber extrem hilfreich sein – gerade wenn man Ideen schnell festhalten oder Sounds gezielt nachbauen möchte.
Als Bonus packt Apple außerdem Premium-Funktionen für iWork ins Creator Studio. Keynote, Pages und Numbers bleiben weiterhin kostenlos, bekommen im Abo aber zusätzliche Inhalte und KI-Features. Dazu gehören etwa automatisch generierte Präsentationsentwürfe aus Text, neue hochwertige Vorlagen und KI-basierte Bildfunktionen. Auch Freeform soll künftig von diesen Extras profitieren. Es geht hier weniger um klassische Büroarbeit, sondern klar um kreative Produktivität.
Warum Apple das iPad endgültig „Pro“ macht
Besonders spannend finde ich dabei, dass Pixelmator Pro jetzt auch fürs iPad verfügbar ist – und zwar nicht halbherzig, sondern konsequent auf Touch und Apple Pencil ausgelegt. Dazu kommen Features wie Ebenen- und Maskenbearbeitung, KI-gestützte Bildfunktionen und Support für externe Laufwerke. Damit wird das iPad noch einmal deutlich mehr zur echten Arbeitsmaschine und nicht nur zum „Zweitgerät“.
Preislich ruft Apple 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro im Jahr auf. Es gibt einen kostenlosen Probemonat, bei neuer Hardware sogar drei Monate gratis. Besonders attraktiv ist das Angebot für Studierende und Lehrkräfte: Sie zahlen nur 2,99 Euro pro Monat. Über die Familienfreigabe können außerdem bis zu sechs Personen das Abo nutzen, was das Paket noch einmal interessanter macht – vor allem für kleine Teams oder kreative Haushalte.
Klar: Wer Abos grundsätzlich nicht mag, kann auf dem Mac weiterhin alle Apps einzeln kaufen. Die verschwinden nicht aus dem Store. Aber als Gesamtpaket ist das Apple Creator Studio für viele ein ziemlich starker Deal. Die neuen Icons? Naja … die alten waren schöner. 😄 Unterm Strich finde ich das Abo aber richtig gut, weil Apple seine Kreativ-Tools endlich logisch zusammenführt – und das iPad durch Pixelmator & Co. noch einmal deutlich mehr „Pro“ wird.
Diese Apps stecken im Apple Creator Studio
Das Apple Creator Studio bündelt Apples wichtigste Kreativ-Tools für Video, Audio und Design in einem Abo.
Alle Apps lassen sich direkt aus dem App Store laden:
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