Der Drohnenmarkt bekommt heute einen massiven Zuwachs, der die Grenzen zwischen klassischen FPV-Flügen und sphärischer Kinematografie endgültig verschimmen lässt. DJI hat heute offiziell den Verkaufsstart der DJI Avata 360 in Deutschland verkündet. Wer bisher dachte, dass man sich zwischen rasanten Flugmanövern aus der Ich-Perspektive und einer lückenlosen Rundum-Ansicht entscheiden muss, wird nun eines Besseren belehrt. Mit diesem neuen Flaggschiff bringt der Marktführer eine Technik in den Mainstream, die bisher nur mit aufwendigen Eigenbauten oder extrem teurem Spezialequipment möglich war. Ab dem 23. April 2026 ist das neue Fluggerät im Handel erhältlich und verspricht nicht weniger als eine neue Ära für Content Creator.
Optik mit dualem Konzept und stabilere Verbindung
Das Herzstück der neuen Drohne ist zweifellos das Kamerasystem, das auf 1-Zoll-äquivalenten Sensoren basiert. DJI setzt hier auf eine beeindruckende Flexibilität, denn die Nutzer können zwischen verschiedenen Objektiven wählen. Im Fokus steht dabei das 360-Grad-Objektiv, welches Aufnahmen in 8K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekundeermöglicht. Dank der großen 2,4-μm-Pixel und einer hohen Dynamik fängt die Kamera selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen Details ein, die normalerweise im Rauschen untergehen würden.
Besonders spannend für Profis ist die Möglichkeit, die 120-Megapixel-Fotos und die HDR-Videos in der Nachbearbeitung völlig frei neu zu rahmen. Wer zwischendurch doch lieber den klassischen Look bevorzugt, schaltet einfach in den Einzelobjektiv-Modus um und nutzt die bewährte Avata-Optik in 4K bei 60 fps.
Ein immersives Flugerlebnis steht und fällt mit der Qualität der Videoübertragung. Hier kommt das neue O4+ System zum Einsatz, das eine enorme Stabilität garantiert. Selbst in Umgebungen mit vielen Störsignalen liefert die Drohne ein klares Live-Bild in 1080p bei 60 fps direkt auf die Brille.
Die theoretische Reichweite wird von DJI mit bis zu 20 Kilometern angegeben, was für die meisten Piloten mehr als genug Puffer für Erkundungstouren bietet. Diese technische Basis sorgt dafür, dass man sich als Pilot voll und ganz auf das Motiv konzentrieren kann, ohne Angst vor Bildaussetzern haben zu müssen. Das System fühlt sich dadurch extrem direkt und reaktionsschnell an.
Sicherheit und Durchhaltevermögen im Flug
Trotz der komplexen Technik bleibt die Drohne ein echtes Arbeitsgerät für den Alltag. Die Flugzeit beträgt bis zu 23 Minuten, was für eine Drohne dieser Leistungsklasse ein ordentlicher Wert ist. Damit auch Einsteiger oder Profis in schwierigen Umgebungen sicher unterwegs sind, hat DJI eine omnidirektionale Hinderniserkennung verbaut, die sogar bei Nacht zuverlässig funktioniert. Die integrierten Propellerschutzvorrichtungen schützen zudem bei leichten Berührungen mit der Umgebung. Ein cleveres Detail für den harten Einsatz ist das neue Ersatzlinsen-Kit. Sollte die Kamera bei einem gewagten Manöver einmal Schaden nehmen, lässt sich die Linse mit dem mitgelieferten Werkzeug unkompliziert austauschen, ohne dass das gesamte Gerät eingeschickt werden muss.
Die Avata 360 gliedert sich perfekt in die bestehende Hardware-Landschaft ein. Sie kann wahlweise mit klassischen Fernsteuerungen wie der RC 2 oder für das volle FPV-Gefühl mit den Goggles und dem Motion Controller gesteuert werden. Die Bearbeitung der riesigen Datenmengen wird durch die DJI Fly und DJI Studio Apps vereinfacht. Eine einzige Aufnahme lässt sich so in verschiedenste Formate und Perspektiven verwandeln, was den Workflow für Social Media deutlich beschleunigt. Es ist diese Kombination aus spielerischer Leichtigkeit beim Fliegen und professioneller Qualität in der Postproduktion, welche die Avata 360 so besonders macht.
Preise und verschiedene Ausstattungspakete
DJI bietet zum Start verschiedene Optionen an, um sowohl Bestandskunden als auch Neueinsteiger abzuholen. Wer bereits Zubehör besitzt, kann die DJI Avata 360 als reine Drohne für 459 Euro erwerben. Für den direkten Start mit Fernsteuerung liegt der Preis bei 719 Euro für das Set mit der RC 2.
Besonders attraktiv für Power-User sind die Fly More Combos. Sowohl die Variante mit der klassischen Fernsteuerung als auch das Set mit dem Motion Controller kosten jeweils 939 Euro und beinhalten zusätzliches Zubehör für längere Sessions. Die Drohne ist ab sofort im offiziellen Store und bei autorisierten Partnern verfügbar.
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