Es ist eine kleine Sensation für Google-Fans, denn der Suchmaschinenriese hat das Versteckspiel um sein nächstes Budget-Smartphone beendet. In einem überraschend frühen Teaser-Video hat das Unternehmen nun offiziell bestätigt, dass das Pixel 10a kurz vor der Veröffentlichung steht. Während wir uns in den vergangenen Jahren meist bis zum Frühjahr gedulden mussten, zieht Google den Termin diesmal deutlich nach vorne. Bereits am 18. Februar können Interessierte das neue Modell vorbestellen.
Dieser Schritt kommt für viele Beobachter unerwartet, passt aber in Googles aktuelle Strategie, die Release-Zyklen zu straffen und Hardware früher im Jahr auf den Markt zu bringen. Damit positioniert sich das Pixel 10a als starke Alternative im lukrativen Mittelklasse-Segment, noch bevor die Konkurrenz ihre großen Frühjahrs-Updates ausrollt.
Ein Design das auf Understatement setzt
Der Teaser gewährt uns bereits einen ersten Blick auf das Äußere des Smartphones und räumt mit einigen Spekulationen auf. Wer auf ein radikal neues Design gehofft hat, wird vielleicht enttäuscht sein, doch Google bleibt seiner Linie treu. Das gezeigte Modell in einem kräftigen Blauton erinnert stark an die Formsprache des Vorgängers. Besonders auffällig ist jedoch das Kameramodul auf der Rückseite. Anstatt eines weit herausstehenden Balkens schließt die Kameraeinheit nun fast bündig mit dem Gehäuse ab.

Die inneren Werte und das Display
Obwohl Google sich bei den technischen Details im Video noch bedeckt hält, zeichnen Leaks ein recht klares Bild der Hardware. Im Inneren soll der bewährte Tensor G4 Prozessor für ordentlich Vortrieb sorgen. Das ist eine interessante Entscheidung, da das Pixel 10a damit voraussichtlich auf denselben Chip setzt wie die aktuelle Pixel 9 Serie, anstatt direkt auf die nächste Generation zu springen. Gepaart mit 8 GB Arbeitsspeicher sollte das Gerät dennoch mehr als genug Leistung für den Alltag und anspruchsvolle AI-Features wie Magic Editor oder Circle to Search bieten.
Beim Display dürfen wir uns wohl auf ein 6,3 Zoll großes OLED-Panel freuen. Besonders erfreulich ist die vermutete Helligkeitssteigerung auf bis zu 2.000 Nits in der Spitze, was die Ablesbarkeit unter direkter Sonneneinstrahlung massiv verbessern würde. Die Bildwiederholrate wird sich voraussichtlich wieder flexibel zwischen 60 und 120 Hertz bewegen, um eine flüssige Bedienung zu garantieren.
Kamera und Ausdauer für den Alltag
Die Kamera bleibt traditionell das Herzstück eines jeden Pixels. Hier erwartet uns laut Brancheninsidern ein Duo aus einer 48-Megapixel-Hauptkamera und einer 13-Megapixel-Ultrawide-Linse. Google setzt hier weniger auf Megapixel-Rekorde als vielmehr auf seine exzellente Software-Optimierung. Die Bildqualität dürfte also auch bei schwierigen Lichtverhältnissen wieder ganz oben mitspielen. Für Selfies steht auf der Front eine 13-Megapixel-Kamera bereit, die dezent in einem Punch-Hole im Display untergebracht ist.

Damit dem Pixel 10a nicht vorzeitig die Puste ausgeht, soll ein Akku mit einer Kapazität von stolzen 5.100 mAh verbaut sein. In Kombination mit der Effizienz des Tensor G4 könnten damit Laufzeiten möglich sein, die locker über einen intensiven Nutzungstag hinausgehen. Geladen wird das Gerät voraussichtlich mit 23 Watt per Kabel, wobei auch kabelloses Laden wieder mit an Bord sein dürfte.
Softwareversprechen und Marktstart
Ein gewichtiges Argument für Google-Geräte ist seit jeher die Software. Das Pixel 10a wird vermutlich direkt mit Android 16 ausgeliefert. Google wird hier wohl erneut sein marktführendes Versprechen von sieben Jahren Software- und Sicherheitsupdates geben. Das macht das Smartphone zu einer langfristigen Investition, die auch in vielen Jahren noch aktuell bleibt.
Was den Preis betrifft, halten sich die offiziellen Stellen noch zurück. Es wird jedoch spekuliert, dass Google den Preisrahmen des Vorgängers beibehält. Das würde einen Startpreis von etwa 499 Euro für die Version mit 128 GB Speicher bedeuten. Wer mehr Platz benötigt, kann vermutlich zu einer Variante mit 256 GB greifen. Neben dem gezeigten Blau sollen die Farben Obsidian, Fog, Lavender und ein neues Berry zur Auswahl stehen. Wer also nach einem technisch soliden, langlebigen und vor allem smarten Smartphone sucht, sollte sich den 18. Februar im Kalender rot anstreichen.
mehr zu Google & Co


















