Der Mobile World Congress in Barcelona ist seit jeher die Bühne für die ganz großen Ankündigungen der Tech-Branche. Auch in diesem Jahr lässt es sich Anker nicht nehmen, das Scheinwerferlicht der weltweit größten Mobilfunkmesse für sich zu nutzen. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Evolution des mobilen Ladens, sondern auch die lang erwartete Fortsetzung einer Kopfhörer-Erfolgsgeschichte sowie smarte Helfer für den heimischen Garten. Anker zeigt in Barcelona deutlich, dass die Grenzen zwischen reiner Hardware und intelligenter Nutzerführung immer weiter verschmelzen.
Revolution an der Steckdose: Das erste Ladegerät mit Köpfchen
Die wohl spannendste Neuerung im Bereich Core-Technologie ist das neue Anker Nano Ladegerät mit 45 Watt. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Stecker wirkt, entpuppt sich als das weltweit erste Smart Display Ladegerät.

Die Besonderheit liegt in der automatischen Erkennung von iPhone-Modellen, woraufhin das Gerät nicht nur den optimalen Ladestrom liefert, sondern relevante Informationen in Echtzeit auf einem integrierten Display anzeigt. Für Nutzer, die Wert auf die Langlebigkeit ihrer Hardware legen, hat Anker einen vom TÜV zertifizierten Care Modeintegriert. Dieser lässt sich simpel per Fingertipp aktivieren und sorgt durch eine gezielte Temperatursteuerung für ein besonders akkuschonendes Ladeerlebnis. Das kompakte Kraftpaket wird ab Anfang April 2026 für 49,99 Euro erhältlich sein und kommt farblich passend zur aktuellen iPhone-Palette in den Nuancen Stone Black, Aurora White, Misty Blue und Cosmic Orange auf den Markt.
Parallel dazu rüstet Anker die Prime-Serie auf. Die neue Anker Prime Wireless Charging Station ist eine faltbare 3-in-1 Lösung, die den aktuellen Qi 2.2-Standard unterstützt und Smartphones mit bis zu 25 Watt kabellos versorgt. Damit das kompakte Gerät bei voller Auslastung nicht überhitzt, verbaut Anker die sogenannte AirCool-Technologie. Ein flüsterleiser Lüfter mit lediglich 19 Dezibel hält die Temperaturen konstant unter 37 Grad Celsius.
Neben dem Handy finden auf der Station auch die Apple Watch und In-Ear-Kopfhörer gleichzeitig Platz. Interessierte müssen sich bis April 2026 gedulden, wenn die Ladestation für 149,99 Euro bei Amazon und im Fachhandel erscheint.
Soundcore Space 2: Die Rückkehr des Preis-Leistungs-Königs
Audiophile Fans der Marke haben lange darauf gewartet, nun ist es offiziell. Zweieinhalb Jahre nach dem Erfolg des Vorgängers präsentiert die Audiomarke Soundcore die neuen Space 2 Over-Ear-Kopfhörer. Mit einem Gewicht von nur 261 Gramm und einer weichen Memory-Foam-Polsterung setzt der Hersteller konsequent auf Tragekomfort für Langstreckenflüge oder Pendler.
Das Herzstück ist jedoch das verbesserte Active Noise Cancelling, das speziell darauf getrimmt wurde, tieffrequente Störgeräusche in Zügen oder Flugzeugen fast vollständig zu eliminieren. Beeindruckend lesen sich die Akkuwerte: Mit aktiviertem ANC halten die Kopfhörer bis zu 50 Stunden durch, ohne Geräuschunterdrückung sind es sogar bis zu 70 Stunden. Sollte der Saft doch einmal ausgehen, reichen fünf Minuten am Strom für vier Stunden Wiedergabe. Die Space 2 kommen Ende April für 129,99 Euro in den Handel.
Ergänzend dazu bringt Soundcore mit dem Boom Go 3i einen robusten Outdoor-Lautsprecher für die kommende Freibadsaison. Trotz seiner handlichen Maße liefert der Speaker 15 Watt Leistung und erreicht eine Lautstärke von bis zu 92 Dezibel. Dank der IP68-Zertifizierung ist er vollständig gegen Wasser und Staub geschützt. Ein besonderes Extra ist die integrierte Powerbank-Funktion, mit der das Smartphone direkt am Lautsprecher geladen werden kann. Der Boom Go 3i ist ab sofort für 69,99 Euro verfügbar.
Intelligente Rasenpflege für urbane Gärten
Auch für den Außenbereich hat Anker unter der Marke Eufy Neuigkeiten im Gepäck. Da die Garten-Saison vor der Tür steht, erweitert der eufy C15 das Sortiment der Mähroboter. Das neue Modell zielt vor allem auf Besitzer von Gärten bis zu einer Größe von 500 Quadratmetern ab.
Das Highlight ist der Verzicht auf das lästige Verlegen von Begrenzungsdrähten. Wie die teureren Geschwister der E-Serie nutzt der C15 die Vision FSD-Technologie. Die KI-gestützte Kamera erkennt Hindernisse wie Haustiere oder Spielzeug zuverlässig und berechnet in Echtzeit optimale Mähpfade. Selbst Steigungen von bis zu 32 Prozent stellen für den kompakten Helfer kein Problem dar. Der eufy C15 wird im Laufe des Frühlings für 899 Euro auf den Markt kommen, während das Set inklusive Schutzgarage für 999 Euro angeboten wird.
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