Dyson hat heute den offiziellen Verkaufsstart seines ersten kombinierten Nass- und Trockenroboters in Österreich bekannt gegeben und damit ein klares Statement im High End Segment gesetzt. Mit dem Dyson Spot+Scrub Ai möchte das Unternehmen das Segment der Saugroboter nicht nur ergänzen, sondern grundlegend neu definieren. Dabei setzt der britische Technologiekonzern konsequent auf die Unterstützung von künstlicher Intelligenz, um ein Problem zu lösen, an dem viele herkömmliche Geräte scheitern: Die Unterscheidung zwischen einfachem Staub und hartnäckigen Flecken.
Während klassische Roboter oft nur nach einem festgelegten, starren Muster navigieren oder einfache Hindernisse stumpf umfahren, geht dieses neue Modell einen entscheidenden Schritt weiter. Es erkennt Verschmutzungen nicht nur passiv durch Sensoren, sondern identifiziert sie aktiv per Bildverarbeitung und passt die Reinigungsstrategie in Echtzeit an die jeweilige Situation an. Damit wandelt sich der Roboter von einer bloßen Putzhilfe zu einem mitdenkenden Haushaltsgerät, das genau weiß, wann es eine Extraportion Wasser oder Saugkraft benötigt.
Intelligente Fleckenerkennung durch fortschrittliche Sensorik
Das Herzstück und technologische Aushängeschild des neuen Roboters ist ein hochmodernes Erkennungssystem, das weit über das hinausgeht, was man von bisherigen Navigationskameras kennt. Es basiert auf einer Synergie aus einer KI gesteuerten HD Kamera und einer speziellen grünen laserähnlichen Beleuchtung, die Fans der Marke bereits von den kabellosen Handstaubsaugern kennen dürften. Diese Technologie macht selbst mikroskopisch kleinen Staub und für das bloße Auge unsichtbare, eingetrocknete Flecken auf Hartböden sichtbar.

Die künstliche Intelligenz wurde laut Dyson darauf trainiert, fast 200 verschiedene Arten von Haushaltsverschmutzungen und Objekten präzise zu unterscheiden. Das System erkennt also den Unterschied zwischen verschüttetem Kaffee, eingetrockneten Schlammabdrücken oder einfachem Hausstaub. Bei besonders hartnäckigem Schmutz zeigt das Gerät eine beeindruckende Ausdauer: Es schaltet in einen speziellen Intensivmodus und bearbeitet die betroffene Stelle so lange in mehreren Durchgängen, bis die Sensoren eine rückstandslose Reinigung bestätigen. Dieser kontrollierende Ansatz stellt sicher, dass kein Schmutz einfach nur oberflächlich verteilt wird.
Navigation und Hindernisvermeidung auf neuem Niveau
In einem realen, belebten Zuhause liegen oft Gegenstände im Weg, die für viele Roboter zur unüberwindbaren Falle werden. Um hier Abhilfe zu schaffen, kombiniert Dyson ein präzises Highspeed LiDAR System mit einer adaptiven Software und einem Dual Laser System. Diese Hardware ermöglicht es dem Spot+Scrub Ai, die Raumstruktur in Sekundenschnelle zu erfassen und selbst bei völliger Dunkelheit sicher zu navigieren. Das System erkennt Objekte wie Socken, lose Kabel oder sogar die Hinterlassenschaften von Haustieren zuverlässig und umfährt sie in einem Sicherheitsradius, um Unfälle zu vermeiden.
Ein besonders Nutzerfreundlicher Aspekt ist die automatische Raum und Bereichsbenennung in der MyDyson App. Nutzer können nach jedem Reinigungsvorgang auf einer detaillierten Clean Map genau nachverfolgen, welche Wege der Roboter genommen hat, wo besonders viel Schmutz gefunden wurde und an welchen Stellen Hindernisse im Weg lagen. Sollte in der Küche beim Kochen einmal etwas danebengehen, lässt sich über das Smartphone zudem eine gezielte Punktreinigung starten, bei der der Roboter direkt zum Einsatzort fährt und danach wieder selbstständig andockt.
Innovative Wischtechnologie und Kantenreinigung
Eines der größten Ärgernisse bei Saugrobotern ist oft die mangelnde Gründlichkeit in Ecken und entlang von Fußleisten, wo herkömmliche runde Geräte bauartbedingt an ihre Grenzen stoßen. Die Ingenieure bei Dyson haben hierfür eine innovative Lösung gefunden: Eine ausfahrbare Walze, die bei Bedarf bis zu 40 Millimeter über das Gehäuse hinausragt. So erreicht das Gerät Schmutz, der sich direkt an der Wandkante abgesetzt hat. Das integrierte Zwölf Punkt Befeuchtungssystem sorgt dafür, dass die Mikrofaserwalze permanent und gleichmäßig mit frischem, auf bis zu 60 Grad erhitztem Wasser versorgt wird.
Ein entscheidender Vorteil gegenüber Modellen mit einfachen Wischtüchern ist die kontinuierliche Selbstreinigung während des Betriebs. Während der Roboter über den Boden fährt, wird das Schmutzwasser sofort von der Walze abgestreift und in einen separaten Tank geleitet. So wird garantiert, dass der Boden zu jedem Zeitpunkt mit einer sauberen Walze gewischt wird. Für die Trockenreinigung kommen zudem zehn leistungsstarke Dyson Root Cyclones zum Einsatz, die mit einer Saugkraft von 18.000 Pascal selbst tiefsitzenden Staub aus Ritzen befördern, ohne dass ein Saugkraftverlust durch verstopfte Beutel entsteht.
Vollautomatische Wartung in der Dockingstation
Um den Komfort für den Nutzer zu maximieren und sicherzustellen, dass der Roboter nicht selbst zur Keimschleuder wird, übernimmt die Dockingstation fast alle anfallenden Wartungsarbeiten. Nach Abschluss einer Reinigungstour kehrt der Spot+Scrub Ai in seine Basis zurück, wo ein umfassender Hygienezyklus startet. Die Mikrofaserwalze wird nicht nur mit frischem Wasser, sondern auch mit einer antibakteriellen Lösung gespült, um Keime effektiv abzutöten. Um die Entstehung von unangenehmen Gerüchen oder Schimmel in den feuchten Fasern zu verhindern, wird die Walze im Anschluss mit 45 Grad heißer Luft getrocknet.
Auch der Trockenschmutz wird vollautomatisch in der Station entleert, wobei Dyson hier auf eine beutellose Zyklon Technologie setzt, die den Schmutz für bis zu 100 Tage sicher einschließt. Die Basisstation fungiert zudem als Frischwassertank, aus dem sich der Roboter für den nächsten Einsatz bedient.
Der Dyson Spot+Scrub Ai wird in Österreich zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.119 Euro angeboten. Um den Start zu erleichtern, bietet Dyson einen exklusiven Concierge Service an, bei dem Kunden per Videoanruf Unterstützung bei der ersten Einrichtung und Optimierung ihrer Reinigungskarten erhalten.
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