DJI Avata 360 komplett geleakt: Österreichischer Händler enthüllt Details und Preise

DJI kombiniert erstmals High-End-360-Grad-Imaging mit immersivem FPV-Flug und drückt den Einstiegspreis massiv nach unten.

Es ist der Super-GAU für jeden Marketingstrategen, aber ein absolutes Fest für Technik-Fans. Einem österreichischen Modellbau-Riesen ist ein Malheur passiert, das die Drohnen-Community in Aufregung versetzt. Durch eine offenbar zu frühe Liveschaltung im Onlineshop sind sämtliche Details, Bilder und Preise der neuen DJI Avata 360 vor der offiziellen Vorstellung am 26.03.2026 (um 13 Uhr) an die Öffentlichkeit gelangt. Was bisher nur als Gerücht in Foren und Social Media kursierte, ist nun Schwarz auf Weiß belegt: DJI sprengt die Grenzen des klassischen FPV-Flugs und kombiniert immersive Action mit einer lückenlosen 8K-Rundumsicht.

Ein Quantensprung in der Bildqualität

Die technischen Spezifikationen, die durch den Leak bekannt wurden, lesen sich wie eine Wunschliste für Luftbildfotografen. Das Herzstück der DJI Avata 360 ist ein Sensor mit einem 1-Zoll-äquivalentem Bildfeld, der mit riesigen 2,4 µm-Pixeln arbeitet. Damit erreicht die Drohne eine Bildgewalt, die man bisher nur von deutlich größeren Systemen kannte. Nutzer können sich auf 8K-Videos bei 60 fps in HDR freuen, die selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen eine enorme Detailtiefe bieten.

DJI Avata 360

Für Fotografen gibt es ebenfalls ein massives Upgrade, denn die Drohne schießt 360-Grad-Fotos mit stolzen 120 Megapixeln. Besonders clever ist die Konstruktion des Gehäuses, da die Drohne sich bei den Aufnahmen selbst unsichtbar macht, was eine völlig freie Sicht in alle Richtungen ermöglicht. Wer es klassisch mag, kann nahtlos in den Einzelobjektiv-Modus wechseln und herkömmliche Aufnahmen in 4K bei 60 fps produzieren.

Maximale Sicherheit durch LiDAR und Propellerschutz

Ein Kritikpunkt bei schnellen FPV-Drohnen war bisher oft das Risiko von Kollisionen. Hier scheint DJI massiv nachgebessert zu haben. Die geleakten Infos bestätigen eine omnidirektionale Hinderniserkennung, die sogar bei Nacht zuverlässig funktionieren soll. Möglich macht dies ein integriertes LiDAR-System an der Vorderseite.

Zusammen mit dem bewährten, integrierten Propellerschutz können Piloten die Drohne nun auch in komplexen Umgebungen oder bei dynamischen Tracking-Aufnahmen mit deutlich mehr Vertrauen bewegen. Das System ist so konzipiert, dass es Hindernisse in alle Richtungen erkennt, was besonders im neuen ActiveTrack 360 Grad Modus zum Tragen kommt, bei dem die Drohne das Motiv autonom verfolgt und dabei eigenständig Kurven und Höhenunterschiede ausgleicht. Die Funktion Spotlight Free erlaubt es zudem, ein Motiv fixiert zu lassen, während man völlig frei fliegt, was früher professionellen Systemen wie der Inspire 3 vorbehalten war.

Übertragungstechnik und Workflow der nächsten Generation

Damit das Live-Bild nicht abreißt, setzt DJI auf das neue O4+ Videoübertragungssystem. Dieses verspricht eine stabile Full-HD-Übertragung mit 1080p bei 60 fps über eine Distanz von bis zu 20 Kilometern. Besonders spannend für Profis ist die Dual-Channel-Farbvideoübertragung, die einen extrem klaren Feed liefert.

Auch beim Datentransfer wurde mitgedacht, denn die Drohne verfügt über 42 GB internen Speicher, was für etwa 30 Minuten 8K-Video reicht. Dank WLAN 6 lassen sich die Daten zudem mit bis zu 100 MB/s blitzschnell auf das Smartphone übertragen. In der Nachbearbeitung bietet die DJI Fly App Tools wie GyroFrame oder intelligentes Tracking, um aus den 360-Grad-Aufnahmen im Handumdrehen den perfekten Bildausschnitt zu wählen.

Überraschende Kampfpreise und Verfügbarkeit

Ein Screenshot aus dem Onlineshop untermauert das Ausmaß des Leaks endgültig und zeigt eine preislich extrem aggressive Positionierung. Der Einstiegspreis für das Set mit der DJI RC 2 Fernsteuerung liegt bei überraschenden 719 Euro. Wer das volle immersive Erlebnis sucht, findet die Motion Fly More Combo inklusive der neuen DJI Goggles N3 für 939 Euro. Zum exakt gleichen Preis von 939 Euro wird auch die Fly More Combo mit der DJI RC 2 angeboten.

Auch beim Zubehör herrscht Klarheit:

Besonders spannend für alle, die bereits mit dem Finger am Bestellbutton zucken: Laut der Händler-Listung wird die DJI Avata 360 voraussichtlich ab dem Zeitraum zwischen dem 23. April 2026 und dem 30. April 2026 verfügbar sein.

Da der offizielle Launch morgen schon stattfindet könnte das allerdings nur ein Platzhalter sein und die Verfügbarkeit kurz danach erfolgen.

Keine Geheimnisse mehr vor dem Launch

Die DJI Avata 360 scheint genau das zu sein, was sich viele Fans erhofft haben: eine konsequente Weiterentwicklung mit Fokus auf Bildgewalt und Sicherheit. Dass DJI den Preis für das Einsteiger-Bundle unter 720 Euro drückt, ist eine Kampfansage an die Konkurrenz. Jetzt bleibt nur noch der offizielle Startschuss durch den Hersteller am 26.03. abzuwarten. Die Vorfreude in der Szene ist nach diesem Informationsschub jedenfalls riesig.

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